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Google und Levi’s kreieren smarte Jacke

Touch-Pad oder Jacke? Levi’s Commuter Trucker Jacket ist beides und lässt sich dadurch mit dem Smartphone verbinden.

© Screenshot aus YouTube-Video

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Immer wieder ist die Rede von Smart Wear – intelligenter Kleidung, die mit Hilfe von Microchips mehr als nur gut aussehen und den Körper bedecken kann. Ein diesbezüglich recht interessantes Projekt leitet Ivan Poupyrev. Er ist für Google’s ATAP (Advanced Technology and Projects, dt.: “Fortschrittliche Technologie und Projekte”) Gruppe tätig und arbeitet bereits mit dem bekannten Jeans-Hersteller Levi’s zusammen, um Project Jacquard Realität werden zu lassen.

Im Rahmen des Projekts machen sich die Hersteller der smarten Jacke die Eigenschaften der Jacquard-Webtechnik zunutze. Mit deren Hilfe lassen sich Touch- und Gesten-sensitive Muster in den den Stoff weben, die für Berührungen und Gesten empfindlich sind. Unter dem Stoff verbirgt sich dann die entsprechende Technologie in Form von verschiedenen Chips. Die Chips beziehungsweise die Sensoren, die mit ihnen verknüpft sind, reagieren auf Berührungen und stellen über Bluetooth eine drahtlose Verbindung zum Smartphone des Jackenträgers her. Im Fall Levi’s/Google heißt das konkret, dass der Kleidungsfabrikant seine Commuter Trucker Jacket als Ausgangskleidungsstück zur Verfügung stellt. Diese stylische Jacke wird mit der Jacquard-Technik gewebt, sodass am Ärmel eine Art Touchpad entsteht. Von Google kommt die Elektronik, die im Ärmel steckt und das Touchpad funktionsfähig macht. Die Jacke soll so robust und widerstandsfähig sein wie andere, nicht technologisierte Kleidungsstücke von Levi’s. Der Träger muss sie also nicht mit besonderer Vorsicht behandeln – außer beim Waschen. Durch eine knopflochgroße Öffnung sollte die Elektronik vor dem Waschen herausgenommen werden, damit sie keinen Wasserschaden bekommt.

Die smarte Jacke soll besonders für Radfahrer geeignet sein, die nicht ständig ihr Smartphone zücken können, weil sie sonst sich und die anderen Verkehrsteilnehmer gefährden würden. Man könne damit Anrufe entgegennehmen oder ablehnen und auch ein bisschen mehr damit machen, so Poupyrev. Mit dem „bisschen mehr“ meint er, dass der Jackenbesitzer damit auch Musik über Spotify hören, Google Maps und Strava (GPS-Tracker) nutzen kann. Außerdem möchte Google einige Schnittstellen schaffen, damit auch anderen Entwicklern die Technologie in der smarten Jacke für ihre Produkte zugänglich ist. Auf den Markt soll die Jacke im Frühjahr 2017 kommen. Im Herbst 2016 geht eine Beta-Testversion an den Start. Ob diese Zeitangaben auch für Deutschland gelten, oder ob wir hierzulande noch warten müssen, ist noch nicht bekannt. 

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