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Induktions-Ladung

Handys ohne Kabel laden – so einfach geht es jetzt

Endlich ein wirksames Mittel gegen das Kabel-Wirrwarr! Immer mehr Geräte lassen sich einfach drahtlos laden. Ein paar Dinge sollte man allerdings wissen.

Dank Induktionsladung am Nachttisch ist das Handy griffbereit.

Inter IKEA Systems B.V. 2015

Smartphones sind stromhungrig, ständig wollen sie aufgeladen werden. Die Suche nach dem Netzteil und einer freien Steckdose nervt. Doch drahtloses Laden setzt sich nun immer mehr auf breiterer Basis durch und auch die Vielfalt des Angebots wächst. Das Laden funktioniert wie bei der elektrischen Zahnbürste im Badezimmer. Legt man das Smartphone auf die Ladeschale, fließt elektrische Energie zwischen den integrierten Spulen. „Das ist eine sehr einfache Möglichkeit, das Endgerät zu laden“, erklärt Johannes Weicksel vom IT-Verband Bitkom.

Besonders praktisch: Die unterschiedlichen Geräte des Qi-Standards (gesprochen: Tschi; chinesisches Wort für Energie) kann man kombinieren und mit dem gleichen Ladeteil aufladen. Sollte etwa das Handy diese Technik noch nicht von Haus aus beherrschen, lässt sich diese Funktion mit speziellen Schutzhüllen nachrüsten. Eine weitere Möglichkeit speziell für Samsung Smartphones bietet der WIRELESS CHARGING RECEIVER von Maxfield (rund 15 Euro). Der Receiver kann dank seiner sehr dünnen Passform direkt beim Akku in das Gerät eingesetzt werden. Somit wird das edle Design nicht verändert.

Allerdings sind die gängigen Ladestationen mit ihrer Leistung von maximal fünf Watt zu schwach, um leistungshungrigere Geräte wie Notebooks aufzuladen. Es wird bereits an der Optimierung des Qi-Standards gearbeitet. Der Nachfolger soll mit 120 Watt ausreichend Energie liefern. Apple hat sich bislang für keine drahtlose Variante entschieden und könnte mit einer Eigenentwicklung den Markt umkrempeln. In Europa, so scheint es, macht derzeit jedoch Qi das Rennen.

Nie wieder Kabelsalat

Man vermeidet mit den innovativen Aufladestationen nicht nur ein Wirrwarr an Kabeln, auch im Alltag eröffnen sich neue praktische Möglichkeiten. So bietet beispielsweise das schwedische Möbelhaus Ikea die Ladestation „Jyssen“ an. Sie lässt sich unauffällig in Tischplatten oder Nachttische integrieren. Aber auch der Fuß der Arbeitsleuchte „Riggard“ oder der Monitor SE370 von Samsung dienen als drahtlose Energiequellen. In Autos hat das Kabelgewirr ebenfalls ein Ende. Als Zubehör verkauft der koreanische Autohersteller Kia im Modell Ceed eine rutschfeste Ablage mit drahtloser Lademöglichkeit.

Auch unterwegs drahtlos laden

In rund 200 Filialen der Kaffeehaus-Kette Starbucks können Kunden jetzt ihre elektronischen Geräte kontaktlos laden, allerdings ist der Feldversuch zunächst auf das Silicon Valley bei San Francisco beschränkt. Der Konzern überlegt, diesen Service auch in Europa anzubieten – ohne einen konkreten Zeitpunkt zu nennen. Auch der Burger-Brater McDonald’s spielt mit ähnlichen Gedanken.

Fazit

Das kabellose Laden bietet im Alltag viel Komfort, gerade bei Smartphones. Man erspart sich das häufige Ein- und Ausstecken von Netzteilen und schont so die Ladebuchse des Handys. Das Aufladen dauert zwar etwas länger und verbraucht etwas mehr Strom, ist aber bequem und an vielen Orten möglich.

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