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Title: Entertainment
Streaming-Lautsprecher im Vergleich

Hier gibt’s per WLAN auf die Ohren

WLAN, Apps und Streaming machen viele Dinge leichter, zum Beispiel Musikhören. Leider ist die Auswahl an Lautsprechern unglaublich groß. So findet man den optimalen Streaming Lautsprecher.

©Sonos

©Sonos

Musik hören ist super einfach geworden. Brauchte man früher noch einen Tonträger, das passende Abspielgerät samt vernünftiger Kabel und Boxen, reicht heute auch ein günstiges Smartphone aus, um Millionen von Songs parat zu haben. Gespeichert wird die Musik nur noch in Ausnahmefällen lokal, Streaming-Anbieter stellen heute rund 50 Millionen Songs zum sofortigen Abruf bereit, da sollte für jeden Musikgeschmack etwas dabei sein. Doch eine Sache ist deutlich komplexer geworden, das Finden des passenden Lautsprechers. So bahnt man sich den Weg zum optimalen Streaming Lautsprecher.

©JBL/ Einfache Bluetooth-Lautsprecher verbinden sich direkt mit dem Smartphone.

Kabellose Vielfalt

Eine moderne Musikanlage besteht heute oftmals nur noch aus einem oder mehreren Lautsprechern, die man per Smartphone mit Musik versorgt. Kabel gibt es an diesen Boxen in der Regel höchstens noch für die Stromversorgung, die Musikübertragung selbst läuft über Funktechnik. Doch da geht es dann schon los mit den Unterschieden: Die technisch einfachsten Modelle sind Bluetooth-Boxen wie die beliebten JBL Flip 4. Smartphones stellen mit den Boxen eine direkte Funkverbindung her. Diese Lautsprecher sind oft auf mobile Nutzung ausgerichtet, sprich sie sind leicht, robust und kommen mit Akku, der JBL Flip 4 hält zum Beispiel bis zu 12 Stunden mit einer Ladung durch. Damit kann man ihn überall in der Wohnung, aber natürlich auch unterwegs einsetzen, etwa im Park. Die Bluetooth-Lautsprecher spielen alles ab, was das Smartphone abspielt, können also auch Musik von Streaming-Anbietern wie Spotify oder Apple Music wiedergeben. Trotzdem versteht man unter Streaming Lautsprechern etwas anderes.

©Sonos/ "Echte" Streaming Lautsprecher verbinden sich per WLAN direkt mit Musik-Streaming-Diensten.

Streaming Lautsprecher mit WLAN

Die "echten" Streaming Lautsprecher brauchen für das Musik-Streaming keine direkte Verbindung zum Smartphone. Lautsprecher wie die Sonos Play:1 haben selbst WLAN eingebaut und zapfen die Inhalte direkt bei den Musik-Streaming-Diensten ab. Das Smartphone dient dabei nur noch als Fernbedienung. Streaming Lautsprecher klingen besser als Bluetooth-Boxen und man kann sie einzeln oder im Verbund nutzen. So lässt sich beispielsweise ohne Kabelsalat ein Multiroom-Lautsprechersystem aufbauen. Starten muss man dabei aber nicht mit mehreren Lautsprechern, man kann auch erst einen nutzen und baut dann Schritt für Schritt aus.

©Bose/ Apps liefern bei Streaming Lautsprechern die Musik nicht direkt, sie arbeiten vielmehr als Fernbedienung.

App-steuerbare Lautsprecher

Streaming-Lautsprecher lassen sich über Apps steuern, auch wenn Bose beim SoundTouch 10 noch eine kleine Fernbedienung mitliefert. Die Anbieter haben für ihre Streaming Lautsprecher durch die Bank Apps für Android und iOS im Angebot, oft ist auch noch das Bespielen via PC oder Mac möglich. Auch Firmware-Updates fließen über die Hersteller-Apps auf die Lautsprecher. Via App lassen sich mehrere Lautsprecher zu Gruppen zusammenfassen. Das ist dann praktisch, wenn man einen Raum mit mehreren Lautsprechern bespielen will oder man will in Bad, Flur und Schlafzimmer die gleiche Musik hören.

©Sonos/ In vielen Streaming Lautsprechern steckt Unterstützung für verschiedene Streaming-Dienste.

Unterstützung für Streaming-Dienste

Muss man sich beim Kauf nach dem Streaming-Anbieter richten oder nicht? Das ist eine Art Henne-Ei-Problem. Wer schon einen Musik-Streaming-Anbieter am Start hat, etwa Spotify, sollte bei der Auswahl des Streaming Lautsprechers darauf achten, dass eben dieser Anbieter unterstützt wird. Gibt es dagegen das perfekte Gerät, das eben genau den eigenen Streaming-Anbieter nicht unterstützt, kann man diesen natürlich auch wechseln. Geräte wie der hochwertige Sonos Play:5 unterstützen eine ganze Reihe Streaming-Anbieter, darunter die Platzhirsche Apple Music, Spotify, Amazon Music Unlimited und Google Play Music, aber auch weniger bekannte Dienste wie Tidal oder Aldi life Musik, hinter dem Napster steht. Im Zweifel hilft ein kurzer Blick in die technische Basisausstattung.

©Panasonic/ Multiroom-Lösungen gibt es entweder innerhalb einer Hersteller-Familie oder über gemeinsame Protokolle.

Multiroom-Möglichkeiten nutzen

Wenn es nur darum geht, einen Lautsprecher zu bespielen, kann man nichts falsch machen. Der Teufel steckt aber vor allem bei Multiroom-System im Detail. Wenn man möglichst wenig Stress haben will, greift man zu Systemen einzelner Hersteller, etwa zu Sonos, Bose oder Yamaha. Der Vorteil ist, dass man sicher sein kann, dass diese Lautsprecher einfach vernetzt werden können. Doch man kann auch verschiedene Lösungen kombinieren. Wichtig ist, dass die verwendeten Lautsprecher dann das gleiche Streaming-Protokoll sprechen. Einen Standard, mit dem man alles erschlagen, sprich vernetzen kann, gibt es aber leider nicht. Apple bespielt mehrere Lautsprecher über AirPlay 2, Google verwendet Cast und auch Amazon kann Multiroom über seine Alexa-Lautsprecher. Die größte Geräteauswahl für Mischsysteme gibt es mit Cast-Unterstützung, AirPlay 2 ist langsam im Kommen, Multiroom-Systeme auf Alexa-Basis sind derzeit nur mit Amazon-Geräten möglich.

©Bose/ Extras, um etwa bestehende Geräte anzubinden, können beim Kauf wichtig sein.

Extras können entscheiden

Damit kein falscher Eindruck entsteht, es gibt Bluetooth-Lautsprecher, Lautsprecher mit WLAN und Smart Speaker, aber auch Mischformen. Wer sich beispielsweise einen Bose Home Speaker 500 holt, kriegt einen klasse Streaming Lautsprecher, der aber auch Bluetooth beherrscht und einen AUX- sowie einen USB-Eingang hat. Genau diese Extras, also etwa Anschlüsse oder kleine Details können das Zünglein an der Waage beim Kauf sein. Sonos packt beim Connect zum Beispiel noch mehr drauf, zwei LAN-Anschlüsse, Cinch-Eingang/-Ausgang, Koax-Eingang sowie einen optischer Ausgang. Wichtig sind diese Details vor allem dann, wenn man nicht auf der grünen Wiese startet, sondern vorhandene Komponenten anbinden will.

©Apple/ Apple liegt mit dem HomePod derzeit noch hinter Amazon und Google.

Sprachsteuerung mit Alexa und Google Assistant

Eine Extra-Rolle nehmen die Smart Speaker ein. Auch sie kommen mit WLAN und beherrschen Musik-Streaming, arbeiten aber auf Zuruf. Ein Kopf an Kopf Rennen liefern sich dabei Amazon und Google. Amazon schwemmt mit seinen Alexa-Lautsprechern in verschiedenen Formen den Markt, Google hält mit den Home-Modellen dagegen, die mit Google Assistant ausgestattet sind. Apple spielt mit dem HomePod bisher nur eine Nebenrolle.

Fazit

Die Auswahl an Lautsprechern ist groß. Neben den reinen Bluetooth-Lautsprechern sind die echten Streaming Lautsprecher selbst mit WLAN ausgestattet und zapfen die Musik-Streaming-Dienste direkt an. Vorteil dabei: Es kommt bessere Qualität auf die Ohren; das Smartphone dient als Fernbedienung oder man steuert die Musik auf Zuruf. Wichtig: Man muss sich nicht für das Eine oder Andere entscheiden, das Angebot ist, auch was Extras anbetrifft, sehr breit.

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