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Fotografie

Hightech für sensationelle Bilder: Clevere Systemkameras

Im Segment hochwertiger Systemkameras ist viel Bewegung: mehr Speed, mehr Präzision, immer mehr Features. Wir wagen den Überblick.

©iStock.com/MarioGuti

©iStock.com/MarioGuti

Noch nie in der Geschichte waren so viele Bilder in der Welt. Einen ersten enormen Schub gab es vor etwa 20 Jahren mit dem Erscheinen der ersten erschwinglichen Digitalkameras, und als Smartphones schließlich die Welt eroberten, explodierte die Anzahl, der um die Erde sausenden Fotos förmlich. Vom mehr oder weniger kunstvollen Zeitdokument wurde das Foto zu einem alltäglichen Kommunikationsmittel, frei nach dem Motto: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Leidenschaftliche Fotografen mögen eine Entwertung der Fotografie beklagen, aber das wäre zu einseitig betrachtet. Denn nach wie vor gibt es begeisterte Fotografen, die nicht selten sensationelle Bilder aufnehmen. Und es gibt eine Fangemeinde für herausragende Fotos. Das wissen auch die Kamerahersteller, die neben preisgünstigen Modellen auch Kameras für anspruchsvolle Fotografen im Angebot haben.

Klar ist aber auch, dass ein hervorragender Sensor und gute Objektive alleine kaum noch Begeisterungsstürme hervorrufen. Daher sind die modernen Systemkameras auch smarte Multifunktionsgeräte, die den steinigen Weg zum großartigen Foto ein gutes Stück weit ebnen. Wir haben ein paar aktuelle Systemkameras in einer Übersicht zusammengestellt.

© Canon / Die EOS R erlaubt geräuschloses Fotogafieren.

Canon EOS R: Leise mit vielen Features

In der Königsklasse findet sich beispielsweise die EOS R von Canon – auch, was den Preis betrifft: Deutlich mehr als 3000 Euro muss hinblättern, wer den EOS-R-Body etwa im Kit mit einem 24-105mm-Objektiv (f/4.0) haben will. Dafür bringt die spiegellose Kamera dann aber auch einiges mit: Verbaut wurde ein Vollformatsensor mit 30,3 Megapixeln. Die Reaktionszeit des Autofokus gibt Canon mit 0,05 Sekunden an, offenbar auch ein Ergebnis des neu entwickelten, zwölfpoligen Anschlusses am Objektivbajonett im Zusammenspiel mit dem Digic-8-Prozessor.

Interessant dürfte für viele potenzielle Nutzer auch der geräuschlose Aufnahmemodus sein. Klar, wer im Fußballstadion oder vor der Rock-Bühne die Action auf den Chip bannen will, muss sich keine Gedanken über Aufnahmegeräusche machen. Wer aber stundenlang auf den Moment gewartet hat, bis sich ein seltener Vogel endlich auf den einen Ast im Fokus setzt, würde sich doch sehr ärgern, wenn das Tier beim ersten Auslösen gleich die Flucht ergriffe.

Für ambitionierte Filmer

Fotografiert wird mit der EOS R im Empfindlichkeitsbereich zwischen ISO 100 und 40.000, also sind auch bei schwierigen Lichtverhältnissen noch entsprechend kurze Belichtungszeiten möglich. Neben dem 24-105mm-Objektiv in diesem Kit sind zahlreiche weitere EOS-Objektive für dieses Modell erhältlich.

Natürlich kommt auch diese aktuelle Kamera mit einer 4K-Videofunktion daher, inklusive einer Rauschunterdrückung bei Filmaufnahmen, die mit hohen ISO-Werten entstehen. Integriert sind auch Funktionen zur Erstellung von Zeitrafferaufnahmen und zum Herauslösen von Einzelbildern aus dem 4K-Film. WLAN- und Bluetooth-Konnektivität sorgen für einfachen Datenaustausch.

© Nikon / Bis zu zwölf Fotos in der Sekunde liefert die Z6.

Nikon Z6: Ganz schön empfindlich

In einer ganz ähnlichen Liga spielt die Z6 von Nikon, hier im Kit mit einem 24-70mm-Objektiv mit maximaler Blende von 1:4. Für dieses Kit werden aktuell rund 2800 Euro aufgerufen.

Im Body steckt ein 24,5-Megapixel-Sensor, aufgenommen wird im Bereich zwischen ISO 100 und 51.200. Für die Verarbeitung sorgt der Expeed-6-Prozessor. Die hohe Empfindlichkeit erlaubt auch scharfe Aufnahmen in der Dämmerung oder spannende Aufnahmen im nächtlichen urbanen Umfeld.

Serienaufnahmen mit zwölf Bildern in der Sekunde helfen dabei, Action-Momente einzufangen. Um Verwackelungen muss man sich dabei relativ wenig kümmern, denn die Z6 verfügt über einen Fünf-Achsen-Stabilisator, der nicht nur ruinierte Bilder verhindert, sondern auch stabil laufende Filme ermöglicht. Nach Angaben von Nikon sind bei Einsatz des Stabilisators um bis zu zwei Lichtwertstufen längere Belichtungszeiten möglich.

Die Z6 erlaubt 4K-Videos im Vollformat mit einer Bildrate von 30p, aber auch Zeitlupen mit 120p. Natürlich können auch hier Fotos aus dem Video extrahiert werden. Per Bluetooth und WiFi stellt die Kamera eine Verbindung zu Geräten her, die mit der SnapBridge-App arbeiten. Damit sind nicht nur hochwertige Aufnahmen möglich, sondern auch die schnelle Verbreitung gelungener Bilder.

© Fujifilm / Die X-T3 hat ein sehr klassiches Design erhalten.

Fuji X-T3: Hightech im Oldschool-Look

Aktuell etwas unter 2000 Euro liegt das Kit aus dem X-T3-Body von Fuji und dem XF 18-55mm-Objektiv (f2.8-4) mit eingebautem Bildstabilisator. Auch diese Kamera ist für ambitionierte Fotografen (und Filmer) konzipiert, die hohe Ansprüche an ihr Handwerkszeug haben. Im Body bilden der X Trans CMOS 4 und der X Prozessor 4 eine Einheit, die schnellen Autofokus ebenso erlaubt wie ein flinkes Tracking, das nicht zuletzt für Videoaufnahmen wertvoll ist.

Standard ist ein ISO-Bereich von 200 bis 12.800, erweiterbar auf 80 bis 51.200. Äußerlich überrascht die spiegellose Fuji X-T3 in einem klassischen Design, das an die Hochzeiten der analogen Fotografie erinnert. Das Magnesiumgehäuse wirkt sehr robust, die Einstellräder sind angenehm oldschool. Der Drei-Zoll-LCD-Touchscreen an der Hinterseite, der sich in drei Richtungen schwenken lässt, erinnert natürlich daran, dass die Kamera sehr aktuelle Ansprüchen verfolgt.

© Olympus / Bei der Entwicklung der E-M1 lag viel Augenmerk auf dem Autofokus.

Olympus E-M1: Flotter Autofokus

Auch aus dem Hause Olympus kommt eine Kamera, die auch für anspruchsvollere Fotografen interessant sein könnte. Preislich liegt das mit Technik vollgestopfte Gehäuse bei runden 1700 Euro.

Die OM-D E-M1 Mark II hat einen 20,4-Megapixel-Sensor im Body, hinten dient ein 3-Zoll-Display der schnellen Erfolgskontrolle. Der Aufbau folgt zwar dem klassischen Muster, dennoch hat die Kamera ein ansprechendes, modern wirkendes Design.

Olympus will mit der OM-D E-M1 Mark II nicht zuletzt in Sachen Geschwindigkeit punkten – immerhin ein wichtiges Kriterium, wenn man nicht nur statische Motive vor der Linse haben möchte. Eine Rate von bis zu 60 Bildern pro Sekunde verarbeitet die Kamera, dazu verweist der Hersteller auf ein „revolutionäres“ AF-System, das nicht nur schnell, sondern sehr präzise arbeiten soll. Großes Augenmerk wurde zudem auf die Robustheit der spiegellosen, nur etwa 500 Gramm schweren Kamera gelegt.

© Sony / Die Alpha 6400 erkennt die Augen der Fotomotive.

Sony Alpha 6400: Autofokus erkennt Augen

Gute 1200 Euro muss investieren, wer sich für das Bundle aus der Sony Alpha 6400 und dem SELP1650 Zoomobjektiv entscheidet. Viele Abstriche gegenüber den deutlich teureren Modellen müssen Fotobegeisterte dabei nicht machen, zumindest beim Blick auf die reinen Daten.

Sony wirbt für die Alpha 6400 mit dem „schnellsten Autofokus ihrer Klasse“, der seinen Job binnen 0,02 Sekunde erledige. Hinzu kommen intelligente Funktionen wie ein Echtzeit-Tracking für die Objektverfolgung und eine Augenerkennung, die den Fokus etwa bei Porträtaufnahmen immer auf die Augen des Motivs legt. Damit hat man hinter der Kamera schon mal einige Sorgen weniger.

Bildformat für Social Media

Standardmäßig liegt der Empfindlichkeitsbereich zwischen ISO 100 bis 32.000, im erweiterten Bereich bis 102.400. Elf Bilder pro Sekunde bannt die Kamera in der Serienfunktion auf den Chip, mit leisem Verschluss kommt sie auf acht Bilder. Dass diese Kamera nicht nur für ambitionierte Fotografie gedacht ist, sondern auch ansprechende Bilder für Soziale Medien liefern soll, zeigt das neue, wählbare Bildseitenverhältnis 1:1, das nachträgliche Zuschneiden für diesen Zweck entfällt also.

Das Kit-Objektiv mit seinem Brennweitenbereich von 16 bis 50mm (f/3,5-5,6) ist sehr kompakt gehalten und lässt sich auf knapp drei Zentimeter einfahren, was die gesamte Kamera leicht zu verstauen macht.

Als Videokamera liefert die Alpha 6400 4K-Aufnahmen, in High-Speed mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Unterstützt werden auch Zeitlupe und Zeitraffer.

© Canon / Handlich und smart – die EOS M100.

Canon EOS M100: Teilen über Netz

Wer eine Kamera mit modernen Features für einen eher schlanken Preis (ca. 450 Euro) sucht, sollte sich mit der Canon EOS M100 im Bundle mit dem 15-45mm-Objektiv (f/3.5-6.3) beschäftigen. Die spiegellose Systemkamera hat einen 24,2-Megapixel-CMOS-Sensor im Body, der Empfindlichkeitsbereich reicht bis zu ISO 25.600. Die Serienbildfunktion liefert immerhin sechs Bilder pro Sekunde. In der Videofunktion entstehen Full-HD-Filme. Und die bleiben womöglich nicht lange alleine auf dem Chip: Ein WLAN-Modul und Bluetooth erlauben das rasche Teilen der Bilder mit Fans und Freunden.

© Panasonic / Die Lumix G70 hat einen sehr aufmerksamen Autofokus im Gehäuse.

Panasonic Lumix G70: Blick zu den Sternen

Auf einem vergleichbaren Preisniveau bewegt sich die ebenfalls WLAN-fähige Systemkamera Lumix DMC-G70K von Panasonic, die als Kit mit dem 14-42mm Objektiv (f/3,5-5.6) erhältlich ist. Die 4K-Videofunktion ermöglicht detailreiche, scharfe Filme, die auch auch großen Bildschirmen bestehen. Der Autofokus liefert binnen 0,07 Sekunden, pro Sekunde sind bis zu sechs Bildern möglich. Der Lowlight Autofokus erlaubt sogar scharfe Bilder bei sehr geringem Licht, Starlight AF ist speziell für Stern-Aufnahmen konzipiert.

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