Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Title: Entertainment
Praxistest

HP Sprocket: Smarter, mobiler Fotodrucker ohne Tinte

Polaroidfotos waren gestern. Heute werden Fotos direkt vom Smartphone aus gedruckt. Wir verraten, wie sich HPs Mini-Drucker im Test schlägt.

©HP

©HP

Mit dem Sprocket bringt HP rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft einen mobilen Drucker auf den Markt, mit dessen Hilfe sich jederzeit und überall kleine Farbfotos ausdrucken lassen. Dazu braucht es lediglich eine Bluetooth-Verbindung zu einem Smartphone. Farbkartuschen sind nicht notwendig. Ähnlich wie bei den berühmten Polaroid-Fotos kommt auch der Sprocket-Drucker dank speziellem Zinkpapier ohne Tintenpatronen aus.

Superschnell installiert

Der Sprocket ist mit seinen Abmessungen von 7,5 x 11,5 x 2,2 cm etwas größer als eine Taschentuchpackung und wiegt knapp 160 Gramm. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Drucker noch ein Micro USB-Ladekabel sowie ein 10er-Pack des Spezialpapiers. Um den Drucker in Betrieb zu nehmen, wird dieser erst einmal über seine USB-Schnittstelle geladen. Danach wird das Spezialpapier in ein Ladefach eingelegt, das sich unter einer leicht zugänglichen Abdeckung befindet.

Die Verbindung zum Smartdevice ist für iOS- und Android-Geräte identisch. In den Bluetooth-Einstellungen wird nach einem neuen Gerät gesucht und der eingeschaltete Sprocket meldet sich prompt. Im Anschluss erkennt die gestartete Sprocket-App den Drucker automatisch. Das war es dann auch schon und die ersten Bilder können ausgewählt und gedruckt werden.

Nachdem die Erstinstallation einmal erfolgreich ausgeführt worden ist, reicht es bei allen zukünftigen Druckernutzungen, den Drucker einfach einzuschalten. In unserem Test hat ein iPhone 6 das Gerät daraufhin automatisch erkannt und nach einer Bestätigung die dazugehörige App gestartet.

Zink-Fotopapier macht Tintenpatronen obsolet

HPs kleiner Drucker benötigt spezielles Fotopapier. Im Lieferumfang ist ein 10er-Pack HP Zink Fotopapier enthalten, sodass die ersten Bilder sofort ausgedruckt werden können. Weiteres Druckmaterial muss zusätzlich erworben werden. Ähnlich wie Polaroid-Kameras, die ebenfalls ohne Farbkassetten auskommen, erstellt der Drucker die Farben auf dem Spezialpapier selber, indem er in dem Papier vorhandene Farbpigmente durch thermische Impulse aktiviert.

Bildformat & Qualität

Bilder werden über die hauseigene Sprocket-App ausgewählt und über Bluetooth an den Drucker gesendet. Der Druckvorgang selber geht zügig voran. 18 Sekunden nachdem ich den Druckbefehl abgeschickt hatte, hat der Drucker zu arbeiten begonnen. Leise Motorgeräusche wurden hörbar. Nach insgesamt 50 Sekunden war das fertige Foto im Ausgabeschacht an der vorderen Stirnseite entnahmebereit.

Das Ergebnis sind recht ansehnliche, randlos bedruckte Fotos, die erstaunlich scharf konturiert sind. Farbintensivität, Auflösung und Brillanz können natürlich nicht mit Profigeräten konkurrieren. Dafür hat HP den Sprocket aber auch nicht entwickelt. Der Sprocket ist ein smartes Gadget, das spontan und mobil eingesetzt werden soll. Wer High-End Bilder haben will, dem bleibt der (zusätzliche) Gang in den Fotoladen nicht erspart.

Dem Formfaktor des Druckers geschuldet ist auch die Größe der bedruckten Bilder. Mit 5 x 7,6 cm sind diese kleiner als gewohnt und deshalb eher als kleine, persönliche Erinnerungen für die Pinnwand geeignet, als als Porträt in einem Rahmen oder Fotobuch.

Das Fotopapier ist darüber hinaus selbstklebend. Wenn die rückseitige Folie abgelöst wird, können die bunten Kunstwerke sofort an jeder glatten Fläche angebracht werden. Praktisch!

Personalisieren durch Rahmen & Texte

Apropos Kunstwerke. Die App bietet zusätzlich die Möglichkeit, gerade geschossene- oder auch ältere Bilder aus dem Fotobestand zu personalisieren. Zur Auswahl stehen etliche Rahmen, Verzierwerk wie Hüte, Brillen, Schneeflocken, etc. sowie eine Texteingabefunktion. Diese Effekte unterstützen den Spaß- und Gadgetfaktor des Sprocket, und machen das Ergebnis bunter.

Fazit

Alles was der Sprocket macht, macht er gut. Bilder genauso wie Spaß. Profiqualität zu liefern ist nicht der Anspruch des kleinen Gerätes, weshalb das Gesamtbild sehr stimmig ist. Durch die Nutzung des Spezialpapiers kostet jeder Ausdruck am Ende des Tages ca. 60 Cent. Dazu kommen die Anschaffungskosten von derzeit ungefähr 130,- Euro. Ein richtiges Schnäppchen ist der Sprocket also nicht. Die Verarbeitung des Minidruckers ist gut, allein die Fingerabdruck freundliche Hochglanzoptik ist Geschmacksache. Für den mobilen Einsatz hätte ich mir außerdem noch eine Transporttasche zum Schutz des wertvollen Gadgets gewünscht.

Andere Artikel mit Themen: Drucker, HP, Apps, Smartphone

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei MediaMarkt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück