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Title: Entertainment
Neues iPad-Betriebssystem ab Herbst 2019

iPadOS macht iPad fast zum Computer

Rund um Apple gibt es immer viele Gerüchte, doch dass man auf dem iPad künftig ein neues Betriebssystem nutzen kann, hatten wohl die Wenigsten vor der offiziellen Vorstellung auf dem Zettel. Ab Herbst 2019 gibt es auf iPads nicht mehr iOS, sondern iPadOS. Das steckt im neuen System.

©Apple

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Apple verwendete bisher auf iPhone und iPad das gleiche Betriebssystem. Doch während iOS auf dem iPhone als maßgeschneidert empfunden wird, wirkt es auf dem iPad teilweise als stark begrenzender Faktor. Das ändert sich jetzt, denn mit dem Release von iOS 13 im Herbst 2019 kriegt das iPad ein eigenes Betriebssystem, iPadOS. Es ist keine komplette Neuerfindung, vielmehr eine spezielle iOS-Version mit Optimierungen für Tablets. So spendiert Apple einen neuen Home-Bildschirm, verbessertes Multitasking und einfacheres Arbeiten mit Dateien. Ein iPad wird damit ein gutes Stück weit mehr zum Computer-Ersatz.

Diese iPads kriegen iPadOS

Die gute Nachricht vorab: Man muss sich meist kein neues iPad zulegen, um iPadOS zu kriegen. Wer ein iPad mit iOS 12 besitzt, kann im Herbst 2019 kostenlose auf iPadOS umsteigen. Unterstützt werden laut Apple iPad-Modelle ab dem iPad Air 2, sämtliche iPad Pros, iPads ab der 5. Generation sowie iPad mini ab der 4. Generation. Übrigens kommt iPadOS auf dem gleichen Weg wie ein herkömmliches iOS-Update.

Neuheiten für größeres Display

Laut Apple ist iPadOS ein iOS mit zusätzlichen Funktionen, denn auch das iPad-Betriebssystem setzt weiterhin auf den gleichen Unterbau wie das iPhone. Auch die Apps von iOS werden weiterhin auf iPadOS funktionieren. Aber es gibt beim neuen iPad-System ein paar Funktionen mehr, die vor allem auf den größeren Bildschirm des Tablets einzahlen. Zwar geht ein iPad in einigen Bereichen schon jetzt als Computer-Ersatz durch, doch mit iPadOS soll das verbessert werden.

©Apple/ iPadOS verpasst dem iPad einen neuen Homescreen.

Neuer Home-Bildschirm

Der Home-Bildschirm auf dem iPad konnte bisher nicht mehr als auf dem iPhone. Mit iPadOS kriegt er ein neues Layout spendiert. Erste Neuheit: Es können jetzt mehr Apps pro Seite angezeigt werden. Außerdem zeigt der Home-Bildschirm von iPadOS gleichzeitig die Heute-Ansicht, inklusive schnellem Zugriff auf Widgets. News, Wetter, Kalender, aber auch Ereignisse von Smart Home Geräten treten so in den Vordergrund.

©Apple/ iPadOS soll iOS für große Displays fit machen.

Verbesserte Ansichten

Wenn es nur um das Surfen im Internet oder die Nutzung einer App geht, klappt das natürlich auch mit iOS am iPad gut. Doch am Computer arbeitet man meist mit mehreren Dateien oder Programmen. Im Detail lässt das Multitasking von iOS hier viele Funktionen vermissen. iPadOS holt hier auf und kann jetzt innerhalb derselben App mehrere Dateien öffnen, etwa zwei Texte oder zwei Mails gegenüberstellen. Mit der Slide Over Funktionen lassen sich mehrere Apps schnell anzeigen, praktisch, um ohne Umwege zwischen ihnen zu wechseln. Standard-Workflows wie man sie vom PC kennt, klappen damit endlich auch auf dem iPad schneller. Per App-Exposé lassen sich auch wahlweise nur alle geöffneten Fenster einer beliebigen App anzeigen; Mac-Nutzer kennen das bereits, jetzt erbt das iPad dieses Features.

©Apple/ Wer einen Apple Pencil nutzt, kriegt mit iPadOS mehr Möglichkeiten.

Mehr Möglichkeiten für Stiftarbeiter

Das iPad lässt sich flexibel bedienen, etwa per Touch-Eingabe mit dem Finger, via Tastatur, per Sprachsteuerung oder auch mit dem Stift. iPadOS tut was für Nutzer des Apple Pencil: So lassen sich jetzt ganze Webseiten, Dokumente oder E-Mails mit Kommentaren versehen und senden, indem man mit dem Apple Pencil von einer Ecke des Displays aus streicht. Die neu gestaltete Werkzeugpalette erleichtert den Zugriff auf Bearbeitungs-Tools, Farbpaletten und Formen.

©Apple/ Die Arbeit mit Dateien erleichtert iPadOS.

Einfacher mit Dateien arbeiten

Wer dem Computer Konkurrenz machen will, muss eine einfache Möglichkeit bieten, um mit Dateien zu arbeiten. Das will Apple mit der Dateien App in iPadOS nachholen. Sie soll der zentrale Ort sein, um schnell auf Dokumente zuzugreifen. Dafür spendiert iPadOS eine Unterstützung für externe Festplatten, sodass man damit USB-Sticks oder SD-Karten anschließen und die Inhalte direkt in der Dateien App sehen kann. Um die passenden Dateien schneller zu finden, gibt es eine neue Spaltenansicht inklusive hochauflösender Vorschau. Schneller Arbeiten soll man mit Quick Actions wie Kommentieren, Drehen sowie Erstellen von PDFs können. Außerdem neu auf dem iPad: iPadOS kann mit ZIP-Archiven umgehen und unterstützt neue Tastatur-Shortcuts.

Mit Safari wie auf dem Desktop surfen

Bisher fühlte man sich beim Surfen auf dem iPad nicht wie am PC. Der Grund: Safari zeigt unter iOS bevorzugt mobile Webseiten an, die Desktop-Version gibt es bisher nur auf expliziten Wunsch. iPadOS ändert auch das, das neue Tablet-Betriebssystem zeigt automatisch die Desktop-Version von Webseiten an und optimiert deren Darstellung für das jeweilige iPad-Display und die Touch-Bedienung. Web-Apps wie Google Docs oder WordPress sollen damit in Safari auf dem iPad wesentlich besser funktionieren. Außerdem kriegt Safari noch andere wichtige Funktionen eines Desktop-Browsers verpasst, etwa einen Download Manager, neue Tastaturkurzbefehle und bessere Tab-Verwaltung.

©Apple/ Die Tastatur lässt sich frei verschieben und erlaubt Tippen mit einer Hand.

Kleine Neuheiten in PadOS

Wie auch iOS 13 kriegt auch iPadOS ab Herbst 2019 einen Dark Mode. Damit springt auch Apple für seine Mobilsysteme auf den Trend zu dunklen Farbschemen auf. Das soll aber nicht nur gut aussehen, sondern auch die Augen schonen. Praktisch auch, mit iPadOS kann man eigene Schriften installieren und diese im ganzen System verwenden. Zum Start von iPadOS sollen diese im App Store bereitstehen. Neu ist auch eine verschiebbare Tastatur mit QuickPath-Unterstützung; so kann man auf Wunsch auch das iPad durch einhändiges Tippen steuern. Die verschiebbare Tastatur kann dabei an eine beliebige Stelle des Displays wandern. Schneller und sparsamer soll iPadOS auch werden: So soll es sich schneller per Face ID entsperren lassen und iPad Apps sollen um bis zu 50 Prozent verschlankt werden. Bei App-Updates verspricht Apple sogar eine bis zu 60 Prozent geringere Download-Größe.

Fazit

Das iPad wird durch iPadOS noch mehr zum Computer-Ersatz. Das dürfte viele Smart Home Fans freuen, denn klassische PCs sind wenig smart, ein iPad ist da eine ganz andere Hausnummer. Durch die Neuheiten kann man externe Speicher einfacher einbinden, die Arbeit mit Dateien und mehreren Apps parallel wird vereinfacht. Auch den Homescreen wertet Apple in iPadOS auf und es gibt neue Möglichkeiten für Stiftarbeiter. Unter dem Strich ein gelungenes Update, das ein iPad fast zum PC macht.

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