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iPhone X, HomePod und Apple TV im Smart Home

Apple hat mit viel Brimborium iPhone 8 und iPhone X vorgestellt. Doch was hat das mit Smart Home zu tun? Eine Menge, wenn man genau hinsieht.

© Apple

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Das iPhone gibt es schon seit über 10 Jahren und auch wenn das iPhone 1 mit dem iPhone X nur noch wenig gemeinsam hat, ist ein neues Smartphone erstmal nur ein neues Smartphone. Doch man muss genauer hinschauen, denn Apple verfolgt wie alle anderen großen Technikfirmen eine umfassende Smart Home Strategie. Nehmen wir doch gleich die neuen iPhones. Wie aktuelle TV-Geräte unterstützen Sie jetzt auch Videos mit High Dynamic Range (HDR). Wer noch keine Erfahrung mit HDR hat, wird bei entsprechenden Inhalten sehen, wie cool die Farben in diesen Videos aussehen. Nutzer, die HDR schon auf dem Smart TV haben, kriegen sie dann endlich auch für Videos auf dem iPhone. Übrigens ist HDR kein Alleinstellungsmerkmal des iPhone X. Auch im iPhone 8 steckt Unterstützung für die HDR-Standards Dolby Vision und HDR10.

©Apple/Apple TV unterstützt jetzt 4K mit HDR.

Apple TV schiebt bei 4K-Video an

Auch das neue Apple TV setzt auf HDR und endlich auch auf 4K. Während der Präsentation des neuen Apple TV 4K hat Apple eine geniale Idee gezeigt, um bei 4K-Inhalten richtig anzuschieben. Das neue Apple TV unterstützt jetzt erstmals 4K-Inhalte und auch HDR, bemerkenswerter war aber, dass man Inhalte, die man in Full HD in iTunes gekauft hat, ohne Zusatzkosten auch in 4K laden darf. Das ist natürlich eine gute Nachricht für Nutzer, die sich schon eine ansehnliche Filmesammlung in HD angelegt haben und jetzt überlegen, ob es sich lohnt, alle Videos noch einmal in 4K zu kaufen. Apple setzt damit auch die Konkurrenz unter Druck, was sich auf die Preise von 4K-Inhalten auswirken könnte. Auch beim Ton gibt es eine kleine Neuheit, Apple TV 4K kann Dolby Digital Plus 7.1 als Bitstream ausgeben.

©Apple / Die neuen iPhones lassen sich auch ohne Kabel aufladen.

Endlich kabellos laden

Mit dem iPhone können sich viele Nutzer einen lange gehegten Wunsch erfüllen, Laden ohne Kabel. Die neuen iPhones unterstützen die Qi-Standard und Apple will mit AirPower auch noch eine Ladeschale nachliefern. Für Smart Home-Nutzer bedeutet das auch, dass endlich was vorwärts geht beim kabellosen Laden und dass sie im Wohnzimmer künftig weniger Strippen rumliegen haben, denn neben dem iPhone kann auch die neue Apple Watch ohne Kabel geladen werden.

HomeKit versteht mehr Smart Home Geräte

Mit iOS 11 baut Apple auch seine Smart Home Plattform HomeKit aus. Das fängt schon mit der Zahl an unterstützten Geräten an, die deutlich steigen wird. Möglich ist das dadurch, dass Apple auf den bisher vorgeschriebenen Authenticator-Chip verzichtet. Denkbar ist also, dass Smart-Home-Geräte ohne diesen Chip per Firmware-Update HomeKit-tauglich gemacht werden. HomeKit soll auch viel schneller werden als bisher, weil Statusmeldungen per Bluetooth LE (Low Energy) in unter einer Sekunde übermittelt werden sollen. Und auch die einfache Inbetriebnahme neuer Geräte, bisher schon eine große Stärke von HomeKit, wird weiter vereinfacht. Im simpelsten Fall reicht ein NFC-Chip in einem neuen Smart Home Gerät aus und man tippt für die Konfiguration nur noch mit dem iPhone dagegen und alles ist fertig eingerichtet.

AirPlay 2 spielt Musik in mehreren Räumen

Mit AirPlay können eingefleischte Apple-Nutzer in ihrem Smart Home schon lange Gäste beeindrucken. Zum Beispiel schickt man Videos vom iPad mit einem Fingertipp per WLAN-Verbindung an ein Apple TV und sieht so das Bild auf dem Fernseher. Auch Fotos kann man per AirPlay einfach präsentieren und auch Musik verteilt Apple auf diesem Weg. Mit AirPlay 2 im neuen iOS 11 gibt es noch ein paar spannende Funktionen mehr. Bisher musste man sich zum Beispiel bei Musik für einen Abspielort entscheiden. Entweder trällerte der Lautsprecher in der Küche oder der im Wohnzimmer. AirPlay 2 kann jetzt gleichzeitig mehrere Räume mit Musik versorgen, vollständig synchron versteht sich.

©Apple / Mittendrin statt steuern von außen, ARKit krempelt nicht nur Gaming um.

ARKit verändert auch das Smart Home

Apple ist immer für Superlative gut und die darf man auch nicht immer für bare Münze nehmen, bei Augmented Reality ist das aber anders. Hier behauptet Apple über Augmented Reality in iOS 11, "dass Spiele und Apps weit über das Display hinausgehen". Und das stimmt. Die neue AR Technologie kann man zum Beispiel nutzen, um einfach mal im Wohnzimmer zu gucken, wie sich ein bestimmtes Sofa in der Ecke macht. Dazu hält man die iPhone-Kamera samt passender IKEA-App in die entsprechende Ecke und das Sofa lässt sich dort schon mal aufstellen, ohne dass man auch nur einen Fuß in ein Möbelgeschäft gesetzt hat geschweige denn schon etwas gekauft oder aufgebaut hat. Anderes Beispiel: Wer es eine Nummer größer mag, parkt schon mal den neuen Tesla virtuell vor der Garage und prüft, welche Farben und Felgen sich dort am besten machen. Und auch Gaming wird ARKit umkrempeln, weil man plötzlich nicht mehr ein Spiel von außen steuert, sondern wirklich dabei ist, übrigens ohne eine VR-Brille zu tragen.

©Apple / Der smarte Lautsprecher Apple HomePod kommt wohl erst 2018 nach Deutschland.

Apple HomePod braucht noch Zeit

Bis hierher läuft es also rund beim Apple Smart Home. Doch ein Sorgenkind gibt es, den smarten Lautsprecher Apple HomePod. Mit dem HomePod will sich Apple etwas spät auch in den boomenden Markt rund um smarte Lautsprecher quetschen, doch das wird wohl erst kurz vor Weihnachten in der USA passieren. Amazon ist mit seinen Echo-Geräten derzeit führend und verkauft wohl auch hohe Stückzahlen. Kürzlich hat Google auch seinen Lautsprecher Home außerhalb der USA auf den Markt gebracht. Apple setzt auch beim smarten Lautsprecher auf die bewährten Methoden wie hochwertiges Design und edle Verarbeitung. Top-Klangqualität soll eines der Hauptargumente für den HomePod sein, Siri ist die verbaute Ansprechpartnerin, die man schon kennt, wenn man iPhone, iPad oder Mac am Start hat. Ob das reicht, um gegen die Konkurrenz zu bestehen, bleibt abzuwarten. In einem Apple Smart Home mit iPhones, iPad und Apple TV fügt sich Apple HomePod natürlich nahtlos ein. Spannend dürfte sein, ob der HomePod auch andere Smart Homes erobern kann.

 

 

Fazit

Apple hat nicht nur neue iPhones gezeigt, sondern auch viele Funktionen, die das Smart Home betreffen. Am besten funktionieren die Neuheiten natürlich dann, wenn man komplett auf Apple-Produkte setzt. Aber auch Apple öffnet sich, wenn auch langsam. Bestes Beispiel ist HomeKit. Das Apple Smart Home wächst also.

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