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Fit für die Bundesliga Teil 1

Kaufberatung Fernseher: Stadiongefühl mit Smart TV

Das perfekte Bundesliga TV-Fußball-Erlebnis. Wer gerne das Runde im Eckigen sieht, der sollte beim Neukauf seines TV-Geräte ein paar Sachen beachten. Welche das für das optimale Fernseherlebnis sind, das verrät unsere TV-Berater.

Kaufberatung Fernseher: Optimales EM-Gefühl dank Smart TV

©Sergey Nivens / Fotolia

Um das perfekte Bild auf den Fernseher zu bekommen, gibt es eine Menge Möglichkeiten und Funktionen, das Stadionerlebnis im Wohnzimmer erheblich zu verbessern. Wir stellen im Folgenden ein paar smarte Features vor,  die die Wohnzimmercouch zur Trainerbank machen. 

Den einfachste Tipp gleich vorweg: Fast jeder neue und mittlerweile über 50% aller verkauften Fernseher verfügt über Internet-Zugang. Über diesen lassen sich nicht nur youtube-Videos oder Fotos streamen, sondern auch immer wieder neue und verbesserte Firmware-Versionen herunterladen. Vor dem Anpfiff sollte also unbedingt ein Firmware-Check erfolgen, und der Fernseher auf den allerneuesten Stand gebracht werden. 

Mehr als HD geht meist noch nicht

In Deutschland werden die meisten Fußballereignisse in HD ausgestrahlt. Das bedeutet, dass die neuen 4k- und Ultra-HD-Fernseher mit dem Signal eigentlich unterfordert sind. Ihre extrem hohe Auflösung bringt bei dieser Europameisterschaft leider noch keinen sichtbaren Vorteil für die Auflösung des Bildes. Allerdings sammeln die Ultra-HD-Geräte Scorerpunkte mit ihrer extremen Spitzenhelligkeit.

©Sasmsung / 4K ist 2016 bei Liveübertragungen leider noch kein Thema.

Wiederhol es! - Größer ist nicht immer besser

„Je größer das Bild im wohnzimmerlichen Stadion ist, desto besser kann das Heimteam das Spiel verfolgen“. Nein! Das stimmt so leider nicht, denn die Bildschirmgröße allein ist keine Garantie für ein schön anzusehendes Fußballspiel. Nur in Verbindung mit entsprechender Bildwiederholfrequenz kann der Ball auch auf dem Bildschirm wirklich flüssig laufen.

Die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz (Hz) gemessen und gibt an, wie viele Bilder der Fernseher pro Sekunde darstellt. Eine höhere Frequenz bedeutet, dass mehr Bilder angezeigt werden. Dadurch wird das Fernseherlebnis flüssiger und ‚besser’. Als Faustregel lässt sich sagen, dass alle Geräte mit einer Bildwiederholfrequenz von unter 100 Hertz das Fernseherlebnis merklich schmälern. Ein Wert von über 200 Hz wird vom menschlichen Auge fast nicht mehr erkannt.

©Collage Smart-Wohnen.de / Es ist nicht einfach, immer den Überblick bei der Bildwiederholfrequenz zu behalten, da die Hersteller alle unterschiedliche Standards inklusive Logos haben.  

Beim Neukauf eines Fernsehers gilt es allerdings wachsam zu sein. Die Marketingabteilungen der Hersteller haben sich reihum eigene Standards einfallen lassen, für die sie die native Bildwiederholfrequenz durch von den Fernsehern selbst berechnete Zwischen- und Schwarzbilder künstlich erhöhen. Das heißt dann bei Samsung „Clear Motion Rate“(CMR), bei Sony „Motionflow XR“(MXR), bei LG „Motion Clarity Index“(MCI), bei Philips „Perfect Motion Rate“ (PMR), oder bei Toshiba „Active Motion Rate“(AMR). Gemeint ist aber stets dasselbe. Im Zweifel hilft immer der Berater im Elektronik-Fachmarkt, oder ein Blick auf die Hersteller-Webseite, um miteinander vergleichbare Werte zu bekommen. 

Spiel’s noch einmal Sam(sung)

Smart TVs sind heutzutage eigentlich Computer mit eigenem Betriebssystem und einem speziellem Bildschirm. So ist es vollkommen logisch, dass sich auch Festplatten an den Fernsehcomputer anschließen lassen, die die Fußballspiele aufnehmen können. Diese PVR (personal video recorder) genannte Funktion ermöglicht eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten und ist ein absolutes Muss für den begeisterten Fußballfan.

©Samsung / Dank PVR-Funktion kann das 7:1 von Deutschland gegen Brasilien jederzeit wiederholt werden.

Mit PVR lassen sich nicht nur komplette Spiele aufnehmen, die man sonst aus welchen Gründen auch immer verpassen würde. Auch situativ kann der digitale Videorekorder Fußballfanleben retten. Es klingelt an der Tür? Kein Problem – wir pausieren das Spiel schnell. Knifflige Szene gegen "eigene" Mannschaft, aber die Bildregie schneidet einfach weiter? Egal! Wir spulen zurück und analysieren die Situation in Zeitlupe und mit Standbild so oft wir wollen. Sofern der Fernseher auch noch über PiP (Bild-im-Bild) verfügt, kann das aktuelle Spiel dabei in einem anderen Fenster weiter laufen und wir verpassen überhaupt nichts. 

Besserer Rasen mit dem Fußball-Modus

Neue Geräte der Sony Bravia- und KD(L)-Familie und sogar alle Samsung-Fernseher ab 2014 warten mit einem speziellen Fußball-Modus auf. Bei Sony hat dieser sogar eine eigene Taste auf der Fernbedienung bekommen.

Die Bildanforderungen an ein Fußballspiel sind gänzlich anders als die an einen Spielfilm. Deshalb aktivieren die Fußballmodi spezielle, vordefinierte Farbfilter, die das Spiel besser erkennbar machen sollen. Um die Bewegungen von Ball und den Spielern vor dem grünen Rasen als Hintergrund möglichst gut darzustellen, werden im Fußballmodus der Kontrast, die Helligkeit und die Hintergrundbeleuchtung stark angehoben, die Konturen nachgeschärft und auch die Farbsättigung erhöht.

Samsung wertet seinen Fußball-Modus mit automatischen PVR-Funktionen auf. So erkennt der Fußballmodus knifflige Szenen anhand der Stadiongeräusche selbständig und zeichnet diese in Eigeninitiative auf dem angeschlossenen USB-Speicher auf.

Ambilight

Philips bietet in vielen seiner Fernseher und auch in seiner brandneuen 7600er-Familie einen Lichteffekt namens Ambilight an. Dabei projizieren Lichtsensoren Farbwerte des aktuellen Bildes auf die Umgebung hinter dem Bildschirm. Auf diese Weise wird der Helligkeitsunterschied zwischen dem Bildschirm und seiner Umgebung reduziert. Das Bild wirkt größer und die Augen werden entlastet.

©Philips / Mit Ambilight wächst die gefühlte Bildschirmgröße.

Ambilight wurde ursprünglich für das alltägliche Fernsehen entwickelt. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings gerade unter Fußballfans eine breite Anhängerschaft für diese Technologie gebildet. Während die Kicker selber strikt innerhalb der Seitenlinien bleiben müssen, haben TV-Fans die Gelegenheit, ihr Spielfeld mittels Ambilight clever zu vergrößern und sich noch mehr Stadionatmosphäre nach Hause zu holen. 

Olé, Olé, Olé – OLED

OLED-Displays haben sich als die Nachfolger der Plasma-TVs etabliert und bestechen durch sehr hohen Kontrast sowie ihre extrem schnelle Reaktionszeit. Die organischen Leuchtdioden (OLED) unterscheiden sich von den bekannteren LCDs dadurch, dass sie ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen: LCDs funktionieren als farbige Filter und senden auch im Dunkelzustand immer noch Licht aus. OLEDs tun dies nur, wenn sie direkt angesteuert werden – also nicht bei dunklen Szenen. Auf diese Weise produzieren sie sehr starke Kontrastbilder und sparen dabei sogar noch Energie. 

©LG / Oled-Fernseher liefern beeindruckende Schwarz- und Kontrastwerte.

Für den Fußballfan wichtig: OLEDs sind circa 1.000 mal schneller als LCDs. Auf diese Weise geht keine Bewegung und auch kein taktisches Foul verloren. Schnelle Szenen, Flanken und Gegenpressing werden detailgetreu dargestellt, und auch die schärfste Grätsche messerscharf- und das schnellste Umschaltspiel rasant lebendig angezeigt. 

Fazit

Unser Fernseher sind oft schon schlauer, als uns das bewusst ist. Deshalb lohnt sich immer wieder ein Blick in die Software-Bibliothek des Herstellers, denn regelmäßige Updates können das Fernsehbild und den Funktionsumfang bereits vorhandener Geräte erheblich verbessern.

Für all jene, deren Urlaubskasse noch nicht komplett verplant ist, kann eine Investition in einen neuen Fernseher einen gewaltigen Unterschied für das neue Fußball-TV-Erlebnis ausmachen. Mit der richtigen Ausstattung zu Hause können wir uns entspannt in unserem Heimstadion zurücklehnen.

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