Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Powered by MediaMarkt
Title: Entertainment
KI

Künstliche Intelligenz: Problemlöser der Zukunft?

Was vor wenigen Jahren noch nach utopischen Ideen einer mehr oder weniger möglichen Zukunft aussah, ist mittlerweile ein Stück weit Alltag geworden.

© vege / Fotolia

© vege / Fotolia

Wer erinnert sich nicht an K.I.T.T, das sprechende Auto von David Hasselhoff oder die futuristischen Gerätschaften aus Star Trek? Der rasante technische Fortschritt der letzten Jahre brachte einige Trends mit sich, die diesen Klassikern in Ansätzen nahe kommen – beginnend bei Smartphones und Tablets über VR- und AR-Brillen und vorerst endend bei der sogenannten „künstlichen Intelligenz“. 

© Google / Sprachassistenten wie Google Home bringen künstliche Intelligenz ins Wohnzimmer.

Denkende Geräte

Eine Definition des so häufig auftretenden Terminus ist nicht ganz einfach, sind sich doch Experten nach wie vor nicht einig, wie „Intelligenz“ an sich erläutert werden soll. Vereinfacht ausgedrückt ist das Ziel der Forschung, Maschinen das „Denken“ beizubringen. Sie sollen erkennen, wie sich der Nutzer verhält und darauf aufbauend unterstützend zur Seite stehen.

Einsatzszenarien gibt es unzählige. Das wohl prominenteste Beispiel hört auf den Namen „Alexa“ und stammt aus den Laboren von Amazon. Google hat mit dem „Google Home“ das eigene Konkurrenzprodukt bereits auf dem Markt platziert, Apple den „HomePod“ zumindest in den USA – allerdings mit überschaubarem Erfolg.

 © Samsung / Bei Samsung denkt Bixby für seine Nutzer mit.

KI als Smartphone-Trend

Parallel dazu sind allerdings auch die Smartphone-Hersteller auf den Geschmack gekommen. Stellvertretend nennen wir hier Samsung und Huawei, die grundsätzlich ähnliche, in den Details jedoch verschiedene Wege verfolgen. Samsung stattet die Galaxy-Phones mit einem eigenen System aus, genannt „Bixby“. Dabei handelt es sich um eine eigene Anwendung, die sich über eine eigene Hardware-Taste starten lässt. Die Software kann mittels Sprachbefehlen gesteuert werden und erkennt, welche Apps der Nutzer häufig nutzt und welche Termine und Tagesfixpunkte er oder sie hat – und hilft darauf aufbauend selbstständig weiter. Darüber hinaus ist die KI auch in die Kamera integriert. Bixby kann beispielsweise Texte, auf die die Kamera gerichtet ist, übersetzen oder Geschäfte und Sehenswürdigkeiten identifizieren. Samsung nennt das „Bixby Vision“. Gut denkbar, dass das smarte Helferlein künftig in mehr Geräten des südkoreanischen Herstellers Einzug halten wird. Auf der diesjährigen CES in Las Vegas zeigte Samsung bereits Geräte und Gadgets, die zumindest partiell „intelligent“ sein sollen – allerdings noch ohne Bixby-Unterstützung. Entwickelt wurden diese Geräte im sogenannten „Creative Lab“ von Samsung, zu sehen waren unter anderem intelligente Sehhilfen.

© Huawei / KI findet bei den neuen Huawei Smartphones vor allem in der Kameratechnik Anwendung.

Perfekte Fotos dank intelligenter Hilfe

Die Lösung von Huawei wiederum ist (noch) namenlos und hält sich eher im Hintergrund. In Zusammenarbeit mit Microsoft bietet auch Huawei eine „intelligente“ Übersetzungs-App, die auch ohne aktive Internetverbindung arbeitet. Die Funktionsweise ist ähnlich: Der Nutzer hält die Kamera auf das zu lesende Textfragment, die KI übersetzt in die gewünschte Sprache. Im Vordergrund steht bei Huawei aber die Integration der künstlichen Intelligenz in die Kamera. Mit dem Mate10 Pro zeigte der chinesische Hersteller erstmals, wohin die Richtung gehen soll: Die Kamera erkennt automatisch das gewählte Motiv und nimmt automatisch die perfekten Einstellungen vor. Mit der P20-Serie wurde erst vor wenigen Wochen die überarbeitete KI gezeigt, die noch mehr Motive erkennen kann und dem Fotografen unterstützend zur Seite steht.

Wie sieht die Zukunft aus?

Wohin der Weg gehen wird, lässt sich bei allen großen Tech-Fabrikanten erkennen: Die smarte Vernetzung aller Haushaltsgeräte. Vom Kühlschrank über das Fernsehgerät bis hin zur Waschmaschine sollen in den nächsten Jahren alle Geräte miteinander und mit dem Nutzer kommunizieren. Bei einigen Smart-Home-Produkten, die auf dem ULE-Funk basieren, ist eine intelligente und herstellerübergreifende Vernetzung beispielsweise schon heute leicht möglich. Dazu gehören Produkte der Deutschen Telekom, Panasonic und AVM. Die ULE Alliance, die diese Entwicklung aktiv vorantreibt, hat sich für die Zukunft viel vorgenommen. Vor allem sprachbasierte Anwendungen stehen dabei im Mittelpunkt. Ganz allgemein ist es bei der Heimvernetzung allerdings nur eine Frage der Zeit, bis nicht nur intelligente Sprachsteuerung, sondern auch künstliche Intelligenz im großen Stil integriert wird. Und wer weiß: Vielleicht kauft der Kühlschrank in ein paar Jahren tatsächlich bereits selbstständig ein, während das Smartphone die Rezepte liefert, der Staubsauger hinter dem Nutzer nachputzt und die Waschmaschine sich meldet, weil das Hemd für morgen noch dreckig ist. 

Andere Artikel mit Themen: Zukunft, Sprachsteuerung, Alexa, Kameras, Smart Home, Smartphone

War dieser Artikel interessant für Sie?

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück