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LG G7 ThinQ: Smartphone mit Künstlicher Intelligenz

Smartphones gelten größtenteils als ausentwickelt ohne Spielraum für weitere große Innovationen. Doch weit gefehlt, Künstliche Intelligenz soll den Unterschied machen. So clever ist das LG G7 ThinQ.

© LG / Das Premium-Smartphone LG G7 kommt mit mehr Künstlicher Intelligenz.

© LG / Das Premium-Smartphone LG G7 kommt mit mehr Künstlicher Intelligenz.

Smartphone-Hersteller müssen erfinderisch sein, denn Kunden brauchen neue Argumente, um nicht bei bestehenden Geräten zu bleiben, sondern immer nach ein oder zwei Jahren nachzukaufen. Ein neuer Vermarktungsansatz bei Spitzen-Smartphones ist Künstliche Intelligenz (KI). LG Electronics (LG) hat sein neuestes Premium-Smartphone LG G7 ThinQ am Start und will praktische und komfortable KI-Funktionen eingebaut haben. So wurde es umgesetzt.

Zusatzschnittstelle zum Smart Home

Der erste Hinweis, dass das LG G7 einen Tick cleverer ist als andere Smartphones, ist der Namenszusatz ThinQ. Den spendiert LG allen Geräten, die in irgendeiner Weise mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet sind und Techniken wie Deep Learning nutzen, um ihre Besitzer besser zu verstehen und sich an ihre Gewohnheiten zu erinnern. ThinQ-Geräte sollen sich außerdem untereinander besser vernetzen lassen. Doch was heißt das konkret? Wer beispielsweise einen intelligenten Kühlschrank von LG mit ThinQ im Namen nutzt, kann vom G7 aus dessen smarte Funktionen nutzen. Doch das klingt toller als es ist, denn natürlich braucht man dafür nicht unbedingt ein ThinQ-Smartphone. Die benötigte App zur Steuerung von anderen LG-Geräten ist dort nur schon vorinstalliert. LG will so natürlich Kunden im eigenen Gerätepark halten, aber scheinbar hat man erkannt, dass man mit Abschottung bei Kunden nichts erreicht. Deshalb scheut sich LG auch nicht, die Sprachassistenten anderer Firmen in ThinQ-Produkten zu unterstützen, etwa Alexa oder Google Assistant. Was aber interessant ist: Geräte, die auf die ThinQ-Plattform setzen, sollen immer wieder Updates rund um die KI kriegen, sprich der Hersteller baut die Künstliche Intelligenz auf seinen Geräten Stück für Stück aus.

© LG / Am LG G7 gibt es eine eigene Taste zum Start von Google Assistant und Google Lens.

Schnellzugriff auf Google Assistant

Google Assistant ist auf sehr vielen Android-Smartphones schon drauf und einer der beliebtesten smarten Sprachassistenten der Welt. Doch viele Nutzer lassen ihn links liegen. Auf dem LG G7 kommt man aber nur schwer an ihm vorbei, denn direkt unter den Lautstärketasten hat der Hersteller eine eigene Taste für den direkten Zugriff auf Google Assistant eingebaut. Ein einfaches Antippen der Taste startet Google Assistant, das ist elegant und man spart sich ein "Ok, Google". Praktische Abkürzung: Wer die Taste gedrückt hält, kann sofort mit Google Assistant sprechen, also noch einen Tick schneller loslegen. Das mag schlicht klingen, aber wer seinen Assistenten wirklich häufig verwendet, ist für jeden Zeitsparer dankbar. Auf dem G7 kann ein Google Assistant alles was ein Google Assistant eben so kann, plus ein paar Spezialbefehle: So hat LG Kommandos eingebaut, um zum Beispiel die Kamera in einem bestimmten Modus zu öffnen. Leider ist man dabei auf die Dreingaben von LG angewiesen, eigene spezifische Funktionen können Nutzer nicht selbst festlegen.

© LG / Das LG G7 kommt mit feiner Ausstattung, etwa einem Fingerabdrucksensor an der Rückseite.

Verbesserte Spracherkennung

Wer einen smarten Lautsprecher neben dem Fernseher oder der Musikanlage stehen hat, kennt das Problem. Die Umgebung ist lauter als die eigene Stimme und um Alexa oder Google Assistant mit dem passenden Stichwort zu wecken, muss man schon unangenehm laut brüllen. Das LG G7 präsentiert sich als Helfer in genau diesen Situationen: Auf bis zu fünf Meter will man die Spracherkennung mit einem speziellen hoch empfindlichen Mikrofon optimiert haben. Die Spracherkennung filtert störende Hintergrundgeräusche aus und trennt so Befehle von Störgeräuschen. Ohnehin bietet sich ein Smartphone mit Google Assistent in lauten Umgebungen als Alternative zu smarten Lautsprechern an, denn das Smartphone kann man ohne Probleme bei sich behalten.

© LG / Die KI hat LG im G7 vor allem in die Kamerafunktionen eingebaut.

Künstliche Intelligenz für bessere Fotos

Das LG G7 packt seine KI auch in die Smartphone-Kamera. Ein Algorithmus passt zum Beispiel die Kameraeinstellungen automatisch an schlechte Lichtverhältnissen an. Das verbessert vor allen spontane Schnappschüsse, bei denen sich der Fotograf nicht die Zeit nehmen kann oder will, selbst nachzujustieren. Für bessere Fotos hat LG auch mit einer 8 Megapixel Front-Kamera aufgerüstet. Auf der Rückseite bietet das Smartphone eine 16 Megapixel Dual-Hauptkamera mit verbessertem Weitwinkel. 19 passende Aufnahmemodi stehen in der sogenannten AI-Cam bereit. Die AI-Cam analysiert das Motiv und bietet intelligente Empfehlungen an, um das Bild zu verbessern. So gibt es zum Beispiel einen Kind-Modus oder für spezielle Einstellungen für Sonnenaufgänge oder Aufnahmen von Gebäuden. Seine Gesichtserkennung koppelt LG mit kleinen Gimmicks wie der Sticker-Funktion, um 2D- und 3D-Accessoires wie Sonnenbrillen und Stirnbänder zu erzeugen, die sich direkt auf dem Display anzeigen lassen. Den Bokeh-Effekt, den Hintergrund vollständig unscharf zu machen beherrscht das LG G7 auch nachträglich.

© LG / Je nach Bild optimiert das LG G7 die Darstellung und spart Strom, auch der Notch lässt sich auf Wunsch ausblenden.

Künstliche Intelligenz hilft bei Fotosuche

Meist beginnt die wirkliche Arbeit mit Fotos erst, wenn man sich durch den Bilderbestand wühlt. Auch dort setzt LG mit Künstlicher Intelligenz an und sortiert Bilder in verschiedene Kategorien ein, je nachdem was die Automatik erkennt. So gibt es zum Beispiel eine Ordner mit Katzenfotos, nächtlichen Aufnahmen oder Schnappschüssen von Essen. Und je nach Art des Inhalts kann das Display auf sechs verschiedene Anzeigemodi eingestellt werden: Auto, Eco, Kino, Sport, Spiel und Experte. Im Auto-Modus analysiert das Smartphone automatisch den Inhalt von Fotos oder Spielen und optimiert die Anzeige sowie den Stromverbrauch.

Google Lens schon eingebaut

Das LG G7 unterstützt praktischerweise genau zum Beginn der Urlaubssaison auch Google Lens. Diese Funktion weckt man über zweimaliges Drücken der Assistententaste. Sie kann Objekte wie Sehenswürdigkeiten, Pflanzen, Tiere und Bücher identifizieren und zusätzliche Informationen liefern. Auch wenn Nutzer Webseiten besuchen, Visitenkarten zu Kontakten hinzufügen, Termine in den Kalender eintragen oder einen Begriff von einem Restaurantmenü nachschlagen, springt Google Lens mit mehr oder weniger intelligentem Zusatznutzen ein. Bisher war Lens den Pixel-Smartphones von Google vorbehalten, jetzt starten LG und andere Hersteller mit der Integration. Lens ist laut Google immer noch im Betastadium und die Ergebnisse die es liefert, variieren stark. Nimmt man ein Kleid mit der Smartphone-Kamera ins Visier, soll Google Lens Shopping-Ergebnisse liefern, zielt man auf ein Plakat mit einem Rockstar, kann das Smartphone die passende Musik aus Google Music abspielen. Texte auf Fotos erkennt Google Lens und stellt sie Nutzer zum Kopieren in andere Apps bereit.

 

Fazit

Der Wow-Effekt rund um Künstliche Intelligenz bleibt beim LG G7 noch aus, doch das ist auch in anderen Produkten so. Aber das Smartphone hat Potenzial, denn Google schraubt am Assistant und LG rüstet auch bei seiner ThinQ-Plattform immer wieder nach. Außerdem könnte auch Google Lens begeistern, wenn Google Kinderkrankheiten eliminiert und die Funktionen auf den deutschen Markt anpasst. Aktuell gibt es im LG G7 nette Spielereien bei Fotos sowie eine Suchhilfe durch die Künstliche Intelligenz. Auch die eigene Taste für den Google Assistant wird Fans finden, revolutionär ist sie aber nicht.

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