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Title: Entertainment
FritzOS 7.10

Mehr Komfort im Heimnetz

Mit seinem Update auf FritzOS 7.10 hat Hersteller AVM vor allem in etlichen Details Mehrwert für seine Router und Repeater geschaffen.

© AVM / Die jüngsten Updates zielten nicht zuletzt auf den Nutzerkomfort ab.

© AVM / Die jüngsten Updates zielten nicht zuletzt auf den Nutzerkomfort ab.

Beinahe täglich wurden in den vergangenen Wochen und Monaten Firmware-Updates für die FritzBox-Router veröffentlicht. Nachdem im April die aktuelle Version 7.10 für die ersten Geräte zur Installation bereitgestellt worden war, rollten in rascher Folge Updates für weitere Produkte aus. Ende Mai kam für erste Router sogar schon die Programmversion 7.11 heraus.

Beworben wurde das Update geradezu als Meilenstein, als eine Art Quantensprung in der Geschichte der Fritz-Geräte. Immerhin sollte mit dem Versionssprung auf 7.10 endlich einige Features zu den Nutzern kommen, die schon seit langem gewünscht waren.

Immer die bestmögliche Verbindung?

Das vielleicht größte Echo erzielte Hersteller AVM mit der Einführung des WLAN Mesh Steering für seine Router. Dabei verbindet sich das Endgerät automatisch immer mit dem Zugangspunkt, der im Moment die beste Leistung bietet. Das heißt, man kann sich mit einem Laptop, Tablet oder irgendeinem anderen Gerät im WLAN kreuz und quer durchs Haus bewegen, ohne einen Abriss der Verbindung befürchten zu müssen.

© AVM / Das neue WLAN Mesh Steering soll dafür sorgen, dass Endgeräte immer über den bestmöglichen Punkt verbunden sind.

Vorausgesetzt natürlich, dass ausreichend Zugangspunkte vorhanden sind. Außerdem müssen die genutzten Endgeräte für die WLAN-Protokolle 802.11v und 802.11k ausgelegt sein. Dennoch wurde diese neue Funktion vielfach als Mehrwert erachtet.

Kleiner Schritt gegen Lichtverschmutzung

Eine auf den ersten Blick winzige, aber auch überfällige Neuerung ist die Möglichkeit, die LEDs an Routern und Repeatern auszuschalten. Das spart zum einen ein klein wenig Strom, ist aber gerade in Schlafräumen hochwillkommen, wo man sich bislang im Zweifel mit Panzertape behelfen musste, um die relativ grellen Lichtquellen zu bändigen. Nun kann man bemängeln, dass es überfällig war, eine solche Option zu schaffen, denn das dauerhafte Leuchten der LEDs erscheint erscheint recht überflüssig. Aber immerhin: jetzt geht es.

Die Neuerungen, die das Update auf Version FritzOS 7.10 für den Bereich Telefonie brachte, betreffen zum einen den Komfort. So ist es jetzt möglich, zum Beispiel Rufumleitungen direkt am DECT-Telefon einzurichten. Dort lassen sich nun auch Nummern sperren. Neu ist zudem die Funktion, dass alle alle FritzBoxen im heimischen Netz auf ein gemeinsames Rufnummernverzeichnis zugreifen.

© AVM / An den Geräten lassen sich nach dem Update die LEDs ausschalten.

Weitere sinnvolle Detaillösungen betreffen zum Beispiel das FritzFon, das unter FritzOS 7.10 nun auch Live-Verbindungen ermöglicht, etwa von einer kompatiblen Türsprechanlage.

Neue Smart-Home-Funktionen

Aufgebohrt wurde das Betriebssystem auch hinsichtlich Smart Home, zumindest, was AVM-eigene Produkte betrifft. So ist der Taster Fritz Dect 400 jetzt jeder bereits mit OS 7.10 aufgerüsteten FritzBox nutzbar. Über den Tastendruck können damit im Smart Home wählbare Funktionen ausgelöst werden. Über ein langes Betätigen des Schalters kann zudem eine weiter, alternative Funktion ausgelöst werden.

Wer seine Kommunikation über ein gesichertes Netz laufen lassen möchte, wird sich über die Möglichkeit freuen, den gesamten Datenverkehr seines Netzwerks über die VPN-Verbindung der Gegenstelle zu steuern. Hundertprozentige Sicherheit wird damit zwar mit dieser „Full Tunneling“-Option nicht erreicht, aber eine Erhöhung ist dennoch möglich.

© AVM / Immer locker bleiben: wichtige Systeminfos sendet die Anlage per Mail.

Wichtige Infos kommen per E-Mail

Kleinere Neuerungen betreffen etwa die grafische Darstellung des Heimnetzes auf der Übersichtsseite. Dort werden nun auch verfügbare Updates angezeigt. Und mit wichtige Informationen vom Nutzer zeitnah wahrgenommen werden können, gibt es jetzt die Möglichkeit, sich Infos per E-Mail ans My-Fritz-Konto senden zu lassen.

Das Firmware-Update auf 7.10 bzw. 7.11 spielt sich nicht automatisch auf. Um die Geräte zu aktualisieren, müssen Nutzer sich über einen Rechner, der im fraglichen Netz angemeldet ist, die Seite http://fritz.box/ aufrufen und sich einloggen. Auf der Seite „System“ findet sich der Bereich „Update“, dort lässt sich die aktuelle Version installieren. Wer zuvor ein Backup erstellt, das sich auch im Bereich „System“ starten lässt, ist bei Problemen mit der Installation auch davor gefeit, seine Einstellungen zu verlieren.

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