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Title: Entertainment
Smart-Home-Assistant

Mit Spot wird Nvidia Shield TV smart

Spannende Kombination: Nvidia Shield TV ist der weltweit erste Streaming-Mediaplayer mit Sprachsteuerung – aber der kleine Spot macht das Home viel smarter.

© Nvidia

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Kommt diese Ausstattung bekannt vor? Man nehme: Smart-TV (für Fernsehen und Filme), Spielekonsole (mit der man auch mal YouTube schauen kann), Streamingbox für Video on Demand (mit der man auch mal „zocken“ kann, wenn auch eingeschränkt), dazu vielleicht Google Home oder den Amazon-Lautsprecher Echo (für Sprachsteuerung), außerdem Smart-Home-Lösungen wie Philips Hue, Nest, Apple HomeKit, Telekom Magenta SmartHome, Samsung SmartThings etc. – fertig ist das rundum vernetzte, ziemlich praktische intelligente Haus. Immer mehr Haushalte in Deutschland sind so oder ähnlich ausgestattet.

Smart-Home-„Update“ für die TV-Gaming-Konsole

Doch das geht auch anders. Zeit für eine Veränderung, eine neue Herangehensweise und vor allem: noch mehr Spaß! Das dachte sich wohl der kalifornische Grafikpower-Spezialist Nvidia und präsentierte im Januar auf der CES in Las Vegas das neue „Shield TV“, eine Mischung aus Streamingbox, Mediaplayer und Konsole für Android-Games.

© Nvidia / Shield TV im Basispaket mit 16 GB ArbeitsspeicherDie Leistung ist so hoch, dass praktisch alle Testberichte dem Gerät bescheinigen, jegliche Konkurrenz weit hinter sich zu lassen. Wer gerne Filme schaut und Spiele spielt, muss zwar viel tiefer in die Tasche greifen, bekommt dafür aber hervorragende Technik und wird vielleicht auch, so die Hoffnung von Nvidia, manch andere etablierte Konsole links liegen lassen.

© Nvidia / Shield TV in der Pro-Variante mit 500 GBShield TV ist nicht nur in einer Standard-Fassung mit 16 GB Arbeitsspeicher für 229 Euro erhältlich, sondern für Power-User auch in einer Pro-Variante mit 500 GB für einen Aufpreis von 100 Euro. Im Paket sind gleich die Fernbedienung und der Game-Controller enthalten. Letzterer wurde komplett neu konzipiert und unterstützt neben der Sprachsuche auch Rumble-Feedback und 6-Achsen-Bewegungskontrolle.

Diese Anschaffung vorausgesetzt, ist es nicht mehr weit – und im Vergleich auch nicht so teuer – bis zum vernetzten Zuhause: Zeitgleich mit Shield TV wurde in Las Vegas auch der kleine Spot vorgestellt (siehe Titelbild), ein nur Golfball-großes Mikrofon, das schnurlos an die zentrale Shield-Box gekoppelt ist. Dort setzt der intelligente Befehlsempfänger Google Assistant über angeschlossene kompatible Smart-Home-Lösungen Sprachbefehle in die Tat um. Ganz so, wie man es von Amazon Echo und Google Home gewöhnt ist – nur eben nicht eigenständig, sondern ins Shield-System integriert, als eine Art „Smart-Home-Update“ für die Streamingbox.

Interessant ist dabei der Preis: Mit geplanten 50 Euro dürfte jeder Spot eine Anschaffung wert sein, selbst für mehrere Räume. Hier kommt preislich nur der kleine Echo Dot (ca. 60 Euro) noch mit, allerdings ohne Einbindung ins TV- und Gaming-Ökosystem. Bei Google Home, das auch „nur“ den Google Assistant mitbringt, kostet jeder Lautsprecher knapp 150 Euro Euro – ebenfalls ohne Shield-Power. Dafür bieten Google und Amazon Abspielsysteme und nicht bloß Mikrofone.

© Nvidia / Controller und Fernbedienung für Shield TVAber zur Not geht es auch ohne Spots: Der neue Shield-Controller hat hochsensible Mikrofone eingebaut – mit der gleichen Funktionalität wie bei den über die Räume verteilten „Golfbällen“. Nur ist man dann tendenziell auf den Raum beschränkt, wo sich der Controller befindet.

Dafür erkennen die Spots selbsttätig, in welchem Raum und sogar wo im Raum man sich aufhält, d.h. aktiv wird immer nur der Spot, der am nächsten dran ist. Geht es nach Nvidia, achtet das ganze Zuhause – über Spots in allen Räumen – auf den Aktivierungsbefehl „Ok, Google“ (erst dann wird die Aufnahme übers Internet analysiert) und reagiert dann entsprechend. So lassen sich etwa Lampen ein- und ausschalten, Türen öffnen, Alarme aktivieren, Lieblingssongs und Nachrichten abspielen, Termine in den digitalen Kalender eintragen, aber auch die Heizung hochdrehen, die Rolläden herunterlassen, ein Taxi über MyTaxi bestellen und vieles mehr. Vieles ist sogar in Kombination möglich, was nur ansatzweise in diesem Demo-Video gezeigt wird.

Fazit

Shield TV und die Spots sind zusammen ein echtes Dreamteam für Gamer und Cineasten, die ihr Zuhause über Sprache steuern wollen. Für Ersteres gibt die Zielgruppe gerne ein paar Euro mehr aus, vor allem wenn dafür viel Leistung geboten wird. Der Einstieg in Letzteres wiederum, zumindest wenn man die Sprachsteuerung in einem bestimmten Raum anwenden will, setzt nur einen Fünfziger voraus – ziemlich clever eigentlich von Nvidia.

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