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DVB-T

Mobil fernsehen auf Tablets und Smartphones

Tablet-PCs und viele Smartphones verfügen über ein Display in TV-tauglicher Größe. Aber wie kommt das Signal dorthin?

Paar mit Tablet in Garten

iStock.com / shapecharge

Mobile Endgeräte präsentieren sich gerne als Alleskönner und Ersatz für externe Hardware. Schließlich ersetzen Tablet-PCs und Smartphones problemlos ein Navigationsgerät im Auto oder die Digitalkamera auf Reisen – um nur zwei Beispiele zu nennen. Ein echtes Manko weisen die Universalgeräte aber in Sachen TV-Empfang auf. Wer sich im App Store von Apple oder bei Google Play umschaut, stößt zwar auf jede Menge Apps, die mit mobilem Fernsehempfang werben, in der Praxis stellt sich dann aber meistens heraus, dass sich der Empfang vorrangig auf die öffentlich-rechtlichen Stationen und/oder ausländische Sender beschränkt. Bestenfalls kostenpflichtige Alternativen stehen noch zur Verfügung. Wer aber möchte den mobilen TV-Empfang schon mit einer zusätzlichen monatlichen Gebühr erkaufen? Mit dem passenden Zubehör geht es glücklicherweise auch einfacher. 

DVB-T-Empfang per Adapter oder drahtlos

Die Lösung für den Empfang des Fernsehprogramms, sowohl von öffentlich-rechtlichen als auch privaten Stationen, heißt DVB-T. Mit dem eyetv mobile (knapp 43 Euro) für Apple-Geräte bzw. dem eyetv micro (ca. 55 Euro) für Tablet-PCs und Smartphones mit Googles Betriebssystem Android präsentiert das Unternehmen Geniatech passende Adapter. Sie werden einfach mit dem Stromanschluss des jeweiligen Mobilgeräts verbunden. Außerdem wird eine kostenlose App für den TV-Empfang aus dem App Store von Apple bzw. Google Play für Android geladen. Die App führt beim ersten Start einen Sendersuchlauf durch, der alle lokal verfügbaren Sender aufspürt. Die Installation ist in weniger als fünf Minuten abgeschlossen. Danach werden alle gefundenen Sender auf dem Display angezeigt und können per Fingertipp aktiviert werden. Umgeschaltet wird einfach per Fingerwisch auf dem Display oder mittels Rückkehr zur Senderübersicht. Praktisch ist, dass auch gleich eine elektronische Programmzeitung (EPG) mitgeliefert wird. So weiß der Nutzer immer, welche Sendungen die einzelnen Stationen gerade ausstrahlen.

eyetv w Adapter

Die Adapter haben das Manko, dass eine Entscheidung zwischen den Betriebssystemen gefällt werden muss. Wer sowohl Apple- als auch Android-Geräte im Einsatz hat, kann zum drahtlosen DVB-T-Empfänger eyetv w (knapp 80 Euro) greifen. Der drahtlose TV-Empfänger wird über den WLAN-Anschluss mit einem Apple- oder Google-Endgerät verbunden. Auch hier ist die erforderliche App kostenlos in den jeweiligen Online-Stores zu haben.

Fernsehen aus den Mediatheken der Sender

Nicht jeder Fleck in Deutschland wird auch mit DVB-T versorgt. Wer dennoch auf seinem mobilen Endgerät in die Ferne schauen möchte, kann zu passenden Apps greifen. So überträgt beispielsweise die „Schöner Fernsehen“ (Android und Apple) das Programm der öffentlich-rechtlichen Sender auf PC, Smartphone und Tablet. Leider verweigert die Gratis-App die Wiedergabe der Privatstationen. Erst gegen Zahlung von etwas über acht Euro pro Monat stehen RTL, SAT1 und Co. auf der Empfangsliste. Sehr ähnlich sieht es bei der TV-App Zattoo aus, die für Privatstationen und HD-Übertragungsqualität rund 10 Euro/Monat in Rechnung stellt. Zu beachten ist allerdings, dass der TV-Genuss per App immer eine Internetverbindung voraussetzt. Wer dabei in den eigenen vier Wänden auf sein drahtloses Netzwerk zugreift, hat keine Probleme. Unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet-PC wird allerdings das Datenvolumen der Provider verbraucht.

Fazit

Oft reicht das Format eines Tablet-PCs, wenn beispielsweise nebenbei am Esstisch oder im Garten in kleiner Runde TV-Sendungen wiedergegeben werden sollen. Sogar ein Smartphone-Display kann überzeugen, wenn sich nicht gleich eine größere Gruppe vor dem Bildschirm versammeln möchte. Über DVB-T lassen sich die Geräte problemlos als Fernsehbildschirm nutzen. Ob der Adapter drahtlos oder fest mit dem mobilen Endgerät verbunden wird, ist dann eine Frage der Geräteausstattung. Der TV-Genuss per App bietet sich vorrangig in den eigenen vier Wänden an, da eine Internetverbindung erforderlich ist.

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