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Title: Entertainment
Alle Infos zum Samsung Galaxy S10

Samsung Unpacked: Samsung Galaxy S10, S10 Plus und S10e

Endlich ist es da, das Samsung Galaxy S10 – Nachfolger des S9 und der wohl größte Konkurrent für das iPhone. Monatelang kursierten Gerüchte, Vermutungen und Leaks zu Preis, Erscheinungsdatum und technischen Details. Doch jetzt hat Samsung beim Galaxy S10, S10 Plus und S10e Nägel mit Köpfen gemacht und in einem eigenen Unpacked Event alle Infos verraten.

©Samsung

©Samsung

Woran erkennt man die Wichtigkeit eines technischen Geräts? Ein Indikator ist auf jeden Fall die Menge an Gerüchten, die vorab im Internet kursieren. Wenn es nur danach geht, dürfte das Samsung Galaxy S10 eines der wichtigsten Smartphones überhaupt sein. Ähnlich wie man es nur bei neuen iPhones kennt, kochte auch beim Galaxy S10 die Gerüchteküche schon über Monate fast über. Der Nachfolger des Samsung Galaxy S9 wurde also mit Spannung erwartet und der Hersteller hat bei einem eigenen Unpacked Event jetzt alle wichtigen Infos verraten. Vorgestellt wurden nebem dem klassischen Samsung Galaxy S10 auch das etwas größere Schwestermodell Samsung Galaxy S10 Plus und das abgespeckte Samsung Galaxy S10e. Außerdem wurde auch noch das später in diesem Jahr erscheinende Samsung Galaxy S10 5G gezeigt und mit Samsung Galaxy Fold ein faltbares Smartphone, das für rund 2000 Euro ab Mai in Europa verfügbar sein soll.

©Samsung/ Für die Vorstellung des Galaxy S10 nutzte Samsung eine eigene Veranstaltung.

Samsung Galaxy S10: Ab 8. März zu haben, jetzt vorbestellen

Auch innovative Unternehmen wie Samsung pflegen Traditionen. Das bedeutete für die Vorstellung der neuen Smartphones der Galaxy-Reihe und seiner Ausstattungsvarianten, dass man diese rund um den Mobile World Congress in Barcelona Ende Februar 2019 parat haben musste. Um die Wichtigkeit des Galaxy S10 hervorzuheben, immerhin markiert das Modell 10 Jahre Luxus-Smartphones von Samsung, entschied man sich für eine eigene große Präsentation in San Francisco, ein sogenanntes Unpacked Event. Die Vorstellung bedeutet aber nicht gleich Verkaufsstart: Zu haben sein sollen das Galaxy S10, Galaxy S10 Plus und Galaxy S10e ab dem 8. März 2019, vorbestellen kann man aber schon jetzt und wer das bis zum 7. März tut, kriegt die kabellosen Kopfhörer Samsung Galaxy Buds gratis dazu.

©Samsung/ Neu ist das Einsteiger-Modell Galaxy S10e, eine Art Lite-Modell.

Ausstattungsvarianten: S10, S10 Plus und S10e

Beim Vorgänger fuhr Samsung mit Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus eigentlich eine ganz gute Doppelstrategie. Deshalb lag es nahe, dass es diese beiden Modelle auch beim Galaxy S10 weiterhin gibt. Und so wurde es auch bei der Vorstellung kommuniziert, neben dem Samsung Galaxy S10 mit 6,1 Zoll Bildschirm gibt es auch das größere Modell Samsung Galaxy S10 Plus mit 6,4 Zoll Diagonale. Doch ein Problem gab es an der Strategie dann doch: Beides sind hochpreisige Luxus-Smartphones, weshalb sich Samsung dazu entschlossen hat, mit dem Galaxy S10e ("essential") eine dritte, etwas günstigere Variante mit 5,8 Zoll Display an den Start zu bringen. Die Hauptunterschiede der Galaxy S10 Modelle liegen neben der Display-Größe bei Kameras und Speicher-Ausstattung.

©Samsung/ Ein Infinity-O Display hat Samsung bereits bei einem anderen Smartphone im Einsatz.

Samsung Galaxy S10 ohne Notch, randloses Display

Guckt man sich Samsung Galaxy S10, Samsung Galaxy S10 Plus und Samsung Galaxy S10e an, fällt gleich auf, dass die Vorderseite praktisch komplett vom dynamischen AMOLED-Display eingenommen wird, das übrigens für HDR10+ zertifizert ist. Beim S10 und S10 Plus zieht sich das Display über die Ränder, ein sehr cool aussehendes Edge-Design. Die Frage dabei ist aber stets, wie man die an der Vorderseite nötige Hardware verbaut, wenn dort praktisch nur der Bildschirm ist. Macht man es wie Apple und integriert man die Kameras über eine Einkerbung am oberen Bildschirmrand oder setzt man die Hardware hinter das Display?

Samsung hat sich beim Galaxy S10, Galaxy S10 Plus und auch beim Galaxy S10e gegen den Notch (Einkerbung) entschieden und setzt die Kamera unter das Display. Nebeneffekt: Man hat ein kleines "Loch" im Display, also einen schwarzen Punkt. Beim Galaxy A8S hat Samsung bereits dieses sogenannte Infinity-O Display mit einer runden Aussparung erfolgreich verbaut. Bei Galaxy S10 und S10e ist das Loch kleiner, weil nur eine einfache Kamera verbaut wird, beim S10 Plus sitzen zwei Front-Kameras unter dem Display, deshalb ist dort ein kleiner Schlitz in der rechten oberen Ecke zu sehen. Das Samsung Galaxy S10e ist zwar nicht ganz so spektakulär anzusehen und kriegt nur ein flaches Display spendiert, das Edge-Design fehlt beim günstigsten Galaxy S10. Unterschiede gibt auch bei den Aufösungen, 3040 x 1440 Pixel zeigen die Bildschirme des S10 und S10+, das S10e schafft mit 2280 x 1080 Bildpunkten etwas weniger.

©Samsung/ Der Fingerabdrucksensor wandert von der Rückseite weg unter das Display; hinten sieht man nur noch die neue Triple-Cam.

Samsung Galaxy S10 Fingerabdruckscanner unter dem Display

Der Fingerabdrucksensor ist beim Galaxy S9 auf der Rückseite untergebracht, was einige Nutzer praktisch finden und andere umständlich. Das ändert sich beim Galaxy S10, denn der Fingerabdrucksensor wandert unter das Display, zumindest beim S10 und S10 Plus. Beim Samsung Galaxy S10e sitzt der Fingerabdrucksensor übrigens an der Seite auf dem Standby-Knopf.

©Samsung/ Das "Loch" im Display ist beim größeren S10 Plus eher ein Schlitz.

Samsung Galaxy S10 Kameras

Das Duell der Spitzen-Smartphones entscheidet sich oft auch über die Kameras. Im Vorfeld träumten Samsung-Fans davon, dass das Galaxy S10 sechs Kameras unterbringen könnte. Ganz so viele sind es dann doch nicht geworden. Immerhin stecken im Galaxy S10 Plus fünf Kameras, zwei an der Front (10 und 8 Megapixel) und drei auf der Rückseite (Ultraweitwinkel mit 16 Megapixel, Weitwinkel mit 12 Megapixel und Tele mit 12 Megapixel). Im Galaxy S10 verbaut Samsung vier Kameras, eine an der Front (8 Megapixel) und ebenfalls die oben genannte Triple-Kamera auf der Rückseite. Das Samsung Galaxy S10e muss auch hier etwas abspecken, eine Kameras gibt es an der Front und zwei auf der Rückseite, das Teleobjektiv fehlt ihm.

Samsung Galaxy S10 Speicher-Slot und Kopfhöreranschluss

Zwei Dinge müssen sich iPhone-Nutzer immer von Samsung-Fans anhören: Im Galaxy gibt es einen Speicherkarten-Slot und auch ein Klinkenanschluss für Kopfhörer ist weiterhin verbaut. Weil es unheimlich Spaß macht, Apple den Spiegel vorzuhalten und es obendrein auch noch praktische Funktionen sind, tut Samsung so ziemlich alles für, um Speicherkarten-Slot und Kopfhöreranschluss auch im Galaxy S10 unterzubringen.

©Samsung/ Auch beim Speicherplatz legt Samsung nach, das S10 gibt es bis zu 512 GByte, das Plus sogar mit 1 TByte.

Speicherplatz und CPU im Samsung Galaxy S10

Auch beim Unterbau wurde beim Galaxy S10e etwas abgespeckt. Bei 128 GByte internem Speicherplatz ist Schluss, dazu gibt es 6 GByte Arbeitsspeicher. Anders beim S10 und S10 Plus, dort gibt es jeweils 512 GByte Speicherplatz (mit 8 GByte RAM) und beim Plus-Modell sogar 1 TByte kombiniert mit 12 GByte RAM (aktuell nicht in Deutschland erhältlich). Damit überholt Samsung bei der Hardware-Ausstattung einfach mal die meisten aktuellen Computer. Mit einer Micro-SD-Karte lassen sich nochmal bis zu 512 GByte hinzufügen, unter dem Strich kommt man so auf 1,5 TByte Speicherplatz im Smartphone.

Auch bei der CPU gibt Samsung im Galaxy S10 wieder Gas und verbaut einen Achtkerner. Der kürzlich vorgestellte Exynos 9820 (bis zu 3,3 GHz) galt schon lange als Favorit für das Galaxy S10, er steckt auch im S10e und im Plus-Modell. Seine Leistungsreserven zeigten schon länger im Internet kursierende Benchmarks, Samsung spricht von 29 Prozent mehr Rechenleistung und 37 Prozent Plus bei der Grafik im Vergleich zum S9. Mit Wifi 6 alias 802.11ax haben die neuen Galaxy S10-Modelle das WLAN der nächsten Generation bereits an Bord. Auch USB-C ist integriert, alle Modelle unterstützen aber auch Laden per Induktion. Übrigens kann ein Galaxy S10 auch selbst zur Ladestation werden. Eine Funktion namens Power Share erlaubt es, andere Geräte über die Rückseite des S10 zu laden.

©Samsung/ Das Samsung Galaxy S10 5G kommt Mitte des Jahres auch nach Deutschland.

Samsung Galaxy S10 mit 5G

Natürlich ist 5G ein großes Thema für die Mobilbranche, für den normalen Nutzer ist 2019 aber sicher noch nicht das Jahr, um LTE den Rücken zu kehren. Immer wieder gab es Gerüchte, dass Samsung Galaxy S10 könnte mit 5G-Unterstützung kommen. Die Modelle Galaxy S10, S10 Plus und S10e können aber kein 5G, Samsung hat eigens ein 5G-Modell vorgestellt, das Samsung Galasy S10 5G. Es ist noch einmal eine erweiterte Variante gegenüber dem Plus-Modell. Im Galaxy S10 5G verbaut Samsung ein Riesen-Display mit 6,7 Zoll, dazu noch eine Kamera mehr und einen größeren Akku. Fertig scheint es aber wohl noch nicht zu sein, Mitte des Jahres soll das Galaxy S10 5G erscheinen. Preise stehen noch nicht fest. Partner in Deutschland ist die Telekom, deren Vorstandsvorsitzender Tim Höttges dann auch von der "Entwicklung einer herausragenden 5G-Erfahrung" spricht. Ob man wirklich schon in diesem Jahr etwas vom Galaxy S10 5G hat, wird man abwarten müssen.

Samsung Galaxy S10, Samsung Galaxy S10 Plus, Galaxy S10e Preise

Bei der Technik der neuen Galaxy S10 Modelle kann man schon ins Schwärmen kommen, aber in der Praxis sind natürlich auch die Preise ein wichtiges Thema. Einsteigen kann man mit dem Samsung Galaxy S10e mit 128 GByte Speicher für 749 Euro. Das Samsung Galaxy S10 ist mit 128 GByte für 899 Euro zu haben, mit 512 GByte Speicherplatz kostet es 1149 Euro. Für das Galaxy S10 Plus muss man am tiefsten in die Tasche greifen, es kostet mindestens 1249 Euro (512 GByte). Das Plus-Modell mit maximalem Speicherausbau von 1 TByte ist derzeit in Deutschland noch nicht erhältlich, soll aber 1599 Euro kosten. Bei den Farben bleibt Samsung eher klassisch, Schwarz und Weiß gibt es für alle Modelle, das S10 kommt auch in Grün oder Blau, beim S10e gibt es auch Gelb und laut Samsung wohl auch Pink.

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Fazit

Rein technisch gibt Samsung mit dem neuen Galaxy S10 Modellen Gas. Neben dem klassischen S10 und dem S10 Plus kann man verhältnismäßig günstig mit dem S10e in die Welt der Premium-Smartphones einsteigen. Am anderen Ende der Fahnenstange gibt es aber auch ein Plus-Modell, das von der Ausstattung her moderne Computer überflügelt und rund 1600 Euro kostet. Auch die Optik ist so gemacht, wie man das von einem Luxus-Smartphone erwartet.

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