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Title: Entertainment
Fußball live

Screen Mirroring zur Fußball WM

Alle Spiele der Fußball-WM sind per Live-Stream auch auf Smartphone, Tablet oder Computer abrufbar. Die Bilder lassen sich sehr einfach per Screen Mirroring auch auf TV-Geräte übertragen.

©iStock.com/LeoPatrizi

©iStock.com/LeoPatrizi

Spiele der Fußball-WM kommen ab Mitte Juni nicht nur klassisch per TV-Empfang auf den Schirm, in Deutschland können alle Spiele auch aus dem Internet gestreamt werden. Das ist praktisch, wenn man zum Beispiel unterwegs ist und nur Smartphone, Tablet oder Notebook dabei hat. Wem diese Bildschirme zu klein sind, der kann die WM-Spiele per Screen Mirroring einfach an TV-Geräte weiterreichen. So funktioniert es.

© Samsung / Samsung beschränkt Screen Mirroring auf eigene Geräte.

Screen Mirroring von Samsung

Ehre, wem Ehre gebührt: Der Begriff "Screen Mirroring" stammt von Samsung bzw. er wird von Samsung so vermarktet. Screen Mirroring beschreibt das Beamen von Smartphone- oder Tablet-Inhalten auf den TV-Bildschirm. Das funktioniert aber bei Samsung nur zusammen mit anderen Samsung-Geräten. Die Fernseher müssen dafür die Smart View App integriert haben, was bei vielen Geräten, etwa der Serien K, Q oder M seit einigen Jahren der Fall ist. Auf Smartphone bzw. Tablet-Seite braucht man ebenfalls ein Samsung-Modell. Die Kopplung der Geräte geht sehr einfach, am TV-Gerät finden Nutzer über "Source" eine Quelle namens "Screen Mirroring". Ist diese ausgewählt, hat man zwei Minuten Zeit, die Inhalte vom Smartphone zu übermitteln, ansonsten springt die Quell-Auswahl auf den vorherigen Wert zurück. Auf dem Mobilgerät taucht die passende Funktion ebenfalls als "Screen Mirroring" auf oder sie wird "Smart View" genannt. Auf dem Smartphone werden dann alle Geräte angezeigt, die bereit sind für Screen Mirroring. Nutzer müssen es nur noch per Fingertipp auswählen.

Screen Mirroring Alternative Miracast

Doch Samsung ist nicht der einzige Hersteller, der Inhalte ohne Kabelverbindung direkt vom Smartphone auf dem Fernseher anzeigen kann. Hersteller wie LG, Philips oder Panasonic verbauen in vielen Geräten Miracast. Doch der Standard ist etwas zwischen die Fronten der Smartphone-Hersteller geraten. Apple macht sein eigenes Streaming-Ding mit AirPlay und unterstützt Miracast nicht, Android hat ab Version 4.2 zwar Miracast unterstützt, seit Android 6.0 bevorzugt Google aber seine eigene Cast-Technik. Bleibt noch Windows als Miracast-Unterstützer. Wer also einen Live-Stream auf PC oder Notebook mit Windows empfängt, kann ihn mit Miracast auf kompatible TV-Geräte weiterreichen. Eine weitere Alternative sind Fire Tablets (siehe unten).

© Google / Mit Chromecast Ultra lassen sich Streaming-Funktionen einfach nachrüsten.

Screen Mirroring mit Google Chromecast

Nicht jeder hat den neusten TV zuhause stehen, das Streamen von eigenen Geräten lässt sich aber auch nachrüsten, etwa mit Chromecast von Google. Aktuell sind zwei Geräte erhältlich, Chromecast und Chromecast Ultra. Der Hauptunterschied: Die Ultra-Version schafft 4K-Auflösung und beherrscht auch HDR. Für die WM-Spiele ist das aber egal, denn die werden ohnehin in Deutschland nur in HD-Auflösung gezeigt. Nutzer können aus vielen Apps direkt an Chromecast-Geräte streamen, für die Sportschau-App ist das zumindest angekündigt. Alternativ nutzt man den mobilen Chrome-Browser, der hat eine Cast-Funktion eingebaut, sodass ein Live-Stream per Fingertipp über einen Chromecast-Empfänger am TV gestreamt werden kann. Chromecast ist aber nicht nur ein Nachrüst-Produkt: Einige Hersteller verbauen Chromecast schon in ihren Geräten, etwa Sony oder Philips.

© Amazon / Amazon setzt mit Fire TV auf Miracast.

Fire TV Stick: Screen Mirroring mit Alexa

Auch Amazon ist längst auf den Streaming-Zug aufgesprungen und bietet mit Fire TV und Fire TV Stick entsprechende Geräte an. Alexa-Fans werden sich freuen, dass eine Fernbedienung mit dem Sprachassistenten beiliegt. Fire TV streamt bis 4K-Auflösung, der Fire TV Stick zeigt lediglich Full HD an, was aber für WM-Spiele ausreicht. Bespielbar ist die Fire TV-Hardware über Geräte, die Miracast beherrschen, also Android-Smartphones und -Tablets mit Android 4.2, aber eben unter Android 6.0. Außerdem sind Windows-Computer als Zuspieler möglich sowie Amazons hauseigene Tablets und das Fire Phone.

AirPlay: Screen Mirroring nur mit Apple-Geräten

Apple-Nutzer können Screen Mirroring über AirPlay machen. Wie Samsung beschränkt Apple aber auch das Zusammenspiel auf den eigenen Gerätepark. Dazu braucht man auf der einen Seite ein iPhone, iPad oder einen Mac und auf der anderen Seite eine Apple TV Box, die an den Fernseher angeschlossen wird. TV-Geräte mit eingebautem AirPlay gibt es nicht. Auch Apple hat zwei TV-Boxen im Angebot, Apple TV 4K mit 4K-Auflösung und Apple TV mit Full HD-Unterstützung. Alles was man auf dem Bildschirm der mobilen Geräte und auf dem Mac sieht, lässt sich sehr einfach auf Apple TV schieben und dann am Fernseher betrachten.

© Amazon / Nachrüst-Lösungen lassen sich einfach mitnehmen.

Screen Mirroring Vor- und Nachteile

Screen Mirroring, egal mit welcher Technik genau, ist eine einfache Möglichkeit, um den Smartphone- oder Tablet Bildschirm auf TV-Geräte zu streamen. Dass dabei keine Kabel benötigt werden, ist ein weiteres Plus. Speziell bei Live-Streams zur Fußball-WM ist man aber mit Internet-Streams meistens einige Sekunden hinter dem Live-Bild des TV-Empfangs zurück. Es kann also sein, dass Nachbarn bereits jubeln und man selbst das Tor noch nicht gesehen hat. Da die Datenübertragung per WLAN läuft, hängt die Qualität des angezeigten Bildes von der Übertragungsqualität im Netzwerk ab. Im schlimmsten Fall stockt der Stream in der spannenden Schlussphase eines WM-Spiels.

© Google / Chromecast deckt derzeit am meisten Zuspieler ab, aktuell die flexibelste Lösung.

Welche Technik ist am besten?

Die fest verbauten Screen-Mirroring-Lösungen in Fernsehern fallen nicht weiter auf, Nachrüst-Geräte kann man dafür auch mal zu Freunden oder ins Büro mitnehmen. AirPlay und Screen Mirroring von Samsung sind auf die Geräte der Hersteller eingeschränkt, Miracast ist etwas im Hintertreffen und nur für Windows-Zuspieler, Fire-Geräte von Amazon und ältere Android-Versionen geeignet. Am flexibelsten ist man mit Chromecast-Lösungen unterwegs. Sie lassen sich mit Android, iOS und auch via Computer nutzen.

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Fazit

Wer unterwegs WM-Spiele schauen will, kann das mit Smartphone, Tablet oder PC machen. Hat man einen Fernseher in Reichweite, lässt sich das Spiel über verschiedene Techniken auch ohne Kabelverbindung auf große Bildschirme übertragen. Wichtig: Live-Streams aus dem Internet kommen in der Regel mit einigen Sekunden Zeitverzögerung.

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