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Title: Entertainment
E-Scooter & Straßenzulassung

Das müsst ihr über euren (alten) E-Tretroller wissen!

Deutschland ist im E-Scooter-Fieber. Doch die meisten Elektro-Tretroller, die in den letzten Monaten gekauft wurden, haben in Deutschland keine Betriebserlaubnis auf den Straßen. Lassen sich diese E-Scooter straßentauglich machen? Wir versuchen uns an Antworten...

©iStock.com/Vladimir Popovic

(Stand des Beitrags: 22.05.2019)

Die gute Nachricht war, dass der Bundesrat sich für die Zulassung von E-Scootern auf deutschen Straßen ausgesprochen hat. Noch ist das Fahren mit den Elektro-Tretrollern allerdings nicht legal, denn jetzt ist erst wieder die Bundesregierung am Zug. Sie muss die vom Bundesrat beschlossenen Änderungen an der sogenannten Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung (EKFV) wie das generelle Fahrverbot der E-Scooter auf Gehwegen noch umsetzen, dann kann sie die Verordnung im Bundesgesetzblatt verkünden. Neben dem genauen Starttermin gibt es noch ein zweites großes Fragezeichen bei allen, die sich schon vorab einen E-Scooter gekauft haben: Dürfen auch diese E-Tretroller auf die Straße bzw. kann man sie nachträglich straßentauglich machen?

Anforderungen an E-Scooter in Deutschland

Die Anforderungen, die straßentaugliche E-Scooter in Deutschland erfüllen müssen, sehen so aus: 20 km/h Höchstgeschwindigkeit, maximal 500 Watt Leistung, Lenk- oder Haltestange, Bremsen hinten und vorne, funktionierende Beleuchtung (darf abnehmbar sein), helltönende Glocke und seitliche Reflektoren. Wichtig, in Deutschland gilt für die Flitzer außerdem Versicherungspflicht. Damit man seinen E-Scooter versichern kann, braucht dieser eine Typengenehmigung vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit eindeutiger Fahrzeug-Identifikationsnummer. Bisher gibt es davon nicht viele, denn der rechtliche Rahmen steht erst seit ein paar Tagen. Ausnahmen sind einzelne Modelle mit Sonderzulassung. Die Hersteller von E-Scootern müssen jetzt erstmal ihre E-Scooter-Modelle der Gesetzeslage anpassen und dann eine Betriebserlaubnis beim Kraftfahrt-Bundesamt beantragen.

Symbolbild ©Iconbit/ Auch eine Beleuchtung brauchen E-Scooter auf deutschen Straßen, sie darf aber auch abnehmbar sein.

Bereits gekaufte E-Scooter zulassen

Die Lage bei bereits gekauften E-Scootern ist schwieirig. Gesichert dürfte sein, dass man bei E-Scootern, die die oben genannten Anforderungen nicht erfüllen, schlechte Karten hat. Beispielsweise gibt es E-Scooter, die 30 km/h schnell fahren können, für eine Zulassung in Deutschland ist das zu schnell und das bedeutet keine Genehmigung durch das KBA und somit auch keine Versicherungsmöglichkeit. Vom Verkehrsministerium erfährt man, dass es theoretisch möglich wäre, dass Hersteller bestehende E-Scooter nachrüsten und auch nachträglich eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) beantragen könnten. In der Praxis hat das aber noch keine Firma angekündigt. Da viele der bisher verfügbaren E-Scooter nicht in Deutschland produziert werden, dürften die Kosten für Nachrüstungen und Versand der E-Scooter zu hoch sein. Theoretisch käme wohl bei einem tauglichen E-Scooter auch eine Einzelabnahme durch das KBA in Frage. Doch auch hier dürften die Kosten, diesmal für den Besitzer, schnell aus dem Ruder laufen.

©Iconbit/ Erste E-Scooter von Iconbit mit Straßenzulassung sind im Sommer verfügbar.

Neukauf - dann aber richtig!

Auf der sicheren Seite ist man natürlich dann, wenn man sich einen neuen E-Scooter kauft, der als straßentauglich gilt. Beispiele sind etwa diese Modelle*:

Wer also nicht warten kann bitte genau infomieren welche Modelle zumindest die Voraussetzungen auf eine Straßenzulassung erfüllen 

*Änderungen vorbehalten

Fazit

Wer einen nicht straßentauglichen E-Scooter besitzt, hat leider schlechte Karten. Das Nachrüsten und auch das nachträgliche Zulassen von bestehenden E-Scootern ist zumindest theoretisch möglich, bisher hat sich von den Herstellern dazu aber noch niemand bereiterklärt und es ist fraglich ob es real passiert. Die Kosten dafür dürften zu hoch sein, vor allem wenn man die Elektro-Tretroller dafür noch zweimal quer über den Globus schicken muss. Auch Nachrüstung und Zulassung auf eigene Faust dürften teuer werden. Die beste Option ist der Neukauf eines E-Scooters mit potentiellen Straßenzulassung.

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