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Title: Entertainment
Google Smart Display

Smart Display mit Google Assistant: Google Home Hub

Den Markt für Smart Displays mit Google Assistant hat Google bisher Drittherstellern überlassen. Mit Google Home Hub gibt es jetzt erstmals ein Smart Display direkt von Google, aber vorerst nicht in Deutschland.

©Google/ Google Home Hub ist das erste Smart Display von Google.

©Google/ Google Home Hub ist das erste Smart Display von Google.

Google fährt bei seiner Produktstrategie zweigleisig: Natürlich ist der Suchmaschinengigant in erster Linie Anbieter von Software und Diensten und überlässt einer großen Zahl Partner den Vertrieb passender Hardware. Doch auch das Geschäft mit eigenen Geräten nimmt man bei Google gerne mit und baut es sogar aus. Das kann man sehr gut beim Thema Sprachassistenten beobachten, bei dem Amazon mit vielen Alexa-Produkten Gas gegeben hat. Google ist der Konkurrenz hier auf den Fersen, weil es insgesamt noch mehr Alexa-Produkte auf dem Markt gibt, legt aber auch fleißig nach und verkauft aktuell mehr Geräte als Amazon. Bei den Smart Displays mit Google Assistant, also den smarten Lautsprechern mit eingebautem Bildschirm, waren bisher nur Google-Partner wie Lenovo, LG oder JBL aktiv. Jetzt greift Google selbst an und hat Google Home Hub vorgestellt, einen cleveren Lautsprecher mit 7-Zoll-Display.

Breitseite gegen Amazon Echo Show

Wenn Google etwas macht, dann machen sie es in der Regel als Marktführer wie bei der Suche und bei Android oder sie lassen es sein, wie kürzlich beim sozialen Netzwerk Google+. Der Markt für Sprachassistenten ist aber so wichtig, dass Google bisher auch mit dem zweiten Platz ganz gut fährt, trotzdem will man Amazon mit seinen Echo-Geräten an den Karren fahren. Das heißt in vielen Fällen einfach, gucken was die Konkurrenz erfolgreich macht und dann das Gleiche machen und wenn es geht, vielleicht noch einen Tick besser. Die Google Home-Familie hat deshalb auch konsequenterweise mit Google Home Hub ein neues Familienmitglied erhalten, ein Smart Display im Stile von Amazon Echo Show.

©Google/ Google Home Hub ist ein smarter Lautsprecher mit zusätzlichem Display.

Google Home Hub Technik

Google Home Hub bietet wie Amazon Echo Show einen kleinen smarten Lautsprecher mit aufgesetztem 7-Zoll-Display. Oben am Home Hub sitzt ein Lichtsensor, der die Display-Helligkeit der Umgebung anpasst. Natürlich werkelt in ihm Google Assistant und nicht Alexa, aber das Konzept ist gleich. Das Smart Display lässt sich per Sprache oder Touch-Bedienung steuern und antwortet auch per Stimme oder zeigt Ergebnisse auf dem Display an. Im Inneren verbaut Google aktuelles WLAN (802.11ac) sowie Bluetooth 5. Die beiden eingebauten Mikrofone, mit denen Google Home Hub auf sein Stichwort lauscht, sitzen an der Oberseite des Bildschirms.

©Google/ Die Bedienung klappt per Zuruf oder Fingertipp.

Das kann Google Home Hub

Die Fähigkeiten des Google Assistant sind auf dem Google Home Hub die gleichen wie bei anderen smarten Lautsprechern. In aller Kürze: Nutzer können durch ihre Stimme unterschieden werden und dann individuell Termine oder Mails vorlesen lassen, Home Hub führt aber auch Einkaufslisten, beantwortet Fragen, streamt Musik oder steuert Smart Home Geräte. Doch Dank des verbauten Displays kann der Google Home Hub natürlich mehr als beispielsweise Google Home. So kann man auf dem Google Home Hub YouTube-Videos streamen, praktisch etwa in der Küche, um sich Kochanleitungen anzusehen oder sich von Musik-Videos unterhalten lassen. Wer einen Home Hub kauft, kriegt sechs Monate YouTube Premium geschenkt, also werbefreies YouTube und YouTube Music. Netflix und andere Video-Streaming-Anbieter sucht man aber vergeblich in der Partnerliste. Google-Fotos ist dagegen auf dem Smart Display vertreten, sodass das Gerät auch zum digitalen Bilderrahmen umfunktioniert werden kann. Im Hintergrund werkelt dabei feinste KI, die zum Beispiel über Live-Alben Fotos bestimmter Personen auf dem Google Home Hub zeigt. Mit seinen Routinen will Google gezielt auch Familien für sich gewinnen, die den Home Hub als Zentrale nutzen, die etwa am Morgen auf Zuruf über geplante Aktivitäten, Verkehr, Wetter und mehr informiert werden möchten.

©Google/ Eine Kamera hat Google absichtliche weggelassen.

Das macht der Google Home Hub anders

Sieht man sich andere Smart Displays an, etwa das kürzlich von Facebook vorgestellte Portal, dann sind dort Video-Chats die zentrale Funktion. Das hat Google Home Hub gar nicht auf dem Schirm, eine Kamera ist überhaupt nicht eingebaut und das mit Absicht, denn so sollen Nutzer das Smart Display auch ohne Probleme ins Schlafzimmer stellen können. Das unterscheidet ihn vom Echo Show und auch von anderen Smart Displays mit Google Assitant, etwa dem JBL Link View. Für 149 US-Dollar wird der Google Home Hub in vier Farben (Grau, Weiß, Grün, Pink) ab 22. Oktober zu haben sein, er startet aber neben den USA nur noch in Großbritannien und Australien. In Deutschland wird es wohl mit einem Google Home Hub unterm Weihnachtsbaum nichts werden, Google will wohl erst 2019 mit seinem Smart Display bei uns starten. Ähnlich erging es schon Fans des großen Smart Speakers Google Home Max, auch der ließ sich bis zum Deutschland-Start fast ein Jahr Zeit.

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Fazit

Smart Displays sind für Fans von Sprachassistenten eine schöne neue Spielwiese, die neue Möglichkeiten eröffnet. Der Verzicht auf die Kamera soll den Google Home Hub auch in die Schlafzimmer seiner Nutzer führen. Kein schlechter Schachzug, nur damit verliert man Video-Telefonie als durchaus interessante Funktion. Was stark am Google Home Hub ist: Die Verzahnung mit den Google-Diensten, etwa YouTube, Fotos sowie Gmail und Google Kalender. Wer diese Dienste intensiv nutzt, kriegt das passende Smart Display dafür.

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