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Smart TV Box

Smart TV Box: Die besten Smart TV Boxen im Vergleich

Smart TV Boxen wie Apple TV, Amazon Fire TV oder NVidia Shield machen betagteren Fernsehgeräten Beine und taugen dank hoher Leistung für mehr als nur Videostreaming.

© Africa Studio

© Africa Studio

Wer all die Vorzüge eines modernen Smart TV nutzen möchte, der muss nicht automatisch den alten Fernseher entsorgen und ein neues Gerät kaufen. Um den in die Jahre gekommenen Flatscreens für moderne Dienste wie Netflix, YouTube oder Spotify tauglich zu machen, gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten. Kostengünstig und kinderleicht installiert sind die sogenannten Smart TV Sticks, welche im Grunde die Serienausstattung eines Smart TVs bereitstellen.

Wer dagegen etwas mehr Leistung zur Verfügung haben möchte, der greift besser zu Smart TV Boxen. Diese Geräte fallen zwar ein wenig teurer aus, erlauben dafür auch aufwendige Spiele auf dem Fernsehgerät abzuspielen, bieten die Option, den Speicher zu erweitern oder unterstützen Ultra-HD- also 4K-Auflösung.

1. Voraussetzungen für eine Smart TV Box

Wie auch die Smart TV Sticks benötigen die Smart TV Boxen einen freien HDMI-Anschluss am Fernsehgerät. Ein HDMI-Kabel liegt den meisten Boxen direkt bei.

Zusätzlich müssen die Geräte mit einem Netzteil ans Stromnetz angeschlossen werden und benötigen eine Internetverbindung, um ihre Funktionen auszuspielen.  

© MAS Elektronik AG / Die Box Xoro HAST 250 T2/C ist eher ein Einsteigergerät, hat aber dennoch neben Apps und Co. sogar den neuen TV-Standard DVB-T2 an Bord.

2. Xoro HST 250 T2/C: Die günstige Zwei-in-Eins-Box für Einsteiger

Eins der günstigeren Einsteigergeräte ist die Box Xoro HAST 250 T2/C für rund 75 Euro. Vorteil an diesem Gerät ist, dass es nicht nur Smart-TV-Funktionen mit sich bringt. Der kleine Kasten hat direkt noch einen DVB-T2 HD Receiver an Bord, mit dem der Nutzer also neben Netflix und Co. auch das normale Fernsehprogramm anschauen kann.

Als Betriebssystem verrichtet Android seine Dienste auf der Xoro-Box, sodass die Apps aus dem Google PlayStore zur Verfügung stehen. Dank eines Quadcore-Prozessors mit 1,5 GHz Taktrate steht auch genug Leistung für anspruchsvollere Anwendungen zur Verfügung.

Wer den einzigen Wermutstropfen verkraften kann, dass das Gerät die moderne 4K-Auflösung nicht, sondern nur Full-HD unterstützt, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Gerade wer sowieso auf den neuen DVB-T2-Standard umsteigen muss und dafür einen geeigneten Receiver benötigt, bekommt hier ein praktisches Zwei-in-Eins-Paket.

© Amazon / Die Box Amazon Fire TV arbeitet sehr gut mit den Amazon-Diensten Video und Music zusammen, unterstützt aber auch sonst sehr viele Android-basierte Apps.

3. Amazon Fire TV: Das Multimedia-Wunder für Amazon-Kunden

Das amerikanische Online-Versandhaus hat nicht nur den Amazon Fire TV Stick auf den Markt gebracht, sondern auch die entsprechende Smart TV Box Amazon Fire TV.

Das rund 90 Euro teure Gerät ist erwartungsgemäß stark auf die Angebote von Amazon auslegt. Wer also Amazon Prime Kunde ist, der kann mit Hilfe der vorinstallierten Apps zu Amazon Video oder Amazon Music kinderleicht auf die abonnierten Inhalte zugreifen.

Unter der Haube des Fire TV arbeitet eine von Amazon angepasste Android-Version namens FireOS, sodass eine riesige Auswahl an Apps zur Verfügung steht.

Das Angebot reicht hier von Netflix, Spotify und Co. über die Mediatheken großer Fernsehanstalten bis hin zu Spielen. Für letztere lässt sich der Fire TV mit einem Gamepad erweitern, dass als Zubehör verkauft wird.

Über eine Bluetooth-Verbindung oder über einen USB-2.0-Anschluss unterstützt das Gerät aber auch Maus und Tastatur. Eine Fernbedienung, die sogar Spracheingaben ermöglicht, ist im Lieferung bereits enthalten.

Die technische Ausstattung fällt im Vergleich zum 50 Euro günstigeren Stick natürlich leistungsstärker aus. So hat die Fire TV Box einen Quadcore-Prozessor, statt einer Dualcore-Variante und 2 GB Arbeitsspeicher, statt nur 1 GB.

Der interne Speicher von 8 GB lässt sich mit einer Speicherkarte um bis zu 200 GB erweitern und zudem unterstützt das Gerät die aktuelle Ultra-HD-Auflösung.

© FANTEC GmbH / Die Boxen von Fantec sind vergleichweise teuer, beherrschen dafür aber jede Menge technischer Spielereien.

4. FANTEC 4KS5700: Die Streaming-Box für Bastler

Die erste Smart TV Streaming Box, in den etwas höheren Preisregionen ist das Gerät FANTEC 4KS5700 und lässt sich als die Streaming Box für Bastler bezeichnen.

Das knapp 140 Euro teure Gerät unterstützt alle erdenklichen Formate, ob 4K Ultra HD oder 3D, kommt dafür aber ohne Speicher im Lieferumfang. Diesen kann der Nutzer ganz nach eigenem Gusto entweder mit einer externen Festplatte oder einer Speicherkarte festlegen. Dafür bietet die Fantec-Box drei USB-Anschlüsse sowie einen Steckplatz für Speicherkarten.

Als Betriebssystem läuft auf dem Kästchen Googles Android, was wiederum Zugriff auf den Google Playstore und somit unzählige Apps und Spiele erlaubt.

Wer sein Budget verdoppelt und somit bereit ist, rund 300 Euro auszugeben, der kann ein Gerät der 4KP6800-Reihe vom selben Hersteller erstehen. Diese Smart TV Boxen haben dann noch mehr Leistung und die neusten technischen Spielereien wie HDR-Unterstützung im Gepäck.

© Apple / Wer iPhone und iPad nutzt, für den ist die Box Apple TV durchaus eine Überlegung wert, da die Geräte perfekt aufeinander abgestimmt sind.

5. Apple TV: Der Allrounder für iPhone-Fans

Auch Apple hat für seine Fans eine entsprechende Smart TV Box im Angebot, den Apple TV. Das Gerät gibt es in zwei Ausführungen, nämlich mit 32 GB Speicherplatz für 179 Euro und mit doppelter Kapazität von 64 GB für 229 Euro.

Die Apple TV Box läuft auf Basis des Betriebssystems iOS und ist wie üblich für das Unternehmen etwas geschlossener als seine Android-Konkurrenten.

Daher arbeitet ein Apple TV am besten in Verbindung mit einem iPhone oder iPad, deren Inhalte sich kinderleicht kabellos auf die Box und somit auf den Fernseher übertragen lassen.

Auch die verfügbaren Apps sind von Apple kontrolliert. So gibt es zum Beispiel den Streaming-Dienst Netflix, nicht jedoch Amazon Video. Dafür bietet der Apple TV den selben Vorteil wie iPhone und iPad: Die verfügbaren Apps funktionieren in der Regel absolut problemlos, da sie von Apple stark kontrolliert werden und auf die wenigen verfügbaren Geräte des Unternehmens angepasst sein müssen. Diese Vor- und Nachteile sollten Käufer entsprechend abwägen.

Technisch stellt sich die Smart TV Box von Apple eher im Mittelfeld auf, punktet mit schnellem Prozessor und vergleichsweise hohem Speicherplatz, der jedoch nicht erweiterbar ist. Außerdem stellt das Gerät nur Full-HD und nicht die neue 4K-Auflösung dar.

Wer das Gerät auch gerne zum Spielen nutzen möchte, der kann ein optionales Gamepad für rund 60 Euro dazu kaufen. Im Lieferumfang ist dagegen die sogenannte Siri Remote enthalten, die sich mit Spracheingaben steuern lässt. Dazu verfügt sie über eine Touch-Oberfläche, die eine Bedienung wie auf dem Touchscreen ermöglicht.

Die aktuellste Version ist der Apple TV 4, die Ende 2015 auf den Markt kam. Im Vergleich zum Vorgängermodell hatte der Apple TV 4 jede Menge neue Funktionen unter der Haube. Geduldige Apple-Fans sollten allerdings die großen Enthüllungen des Konzerns für 2017 abwarten, denn Experten vermuten, dass ein neuer Apple TV angekündigt werden könnte.

© NVIDIA Corporation / NVidia Shield ist nicht nur Streaming Box sondern im Grunde auch eine leistungsfähige Spielekonsole.

6. NVidia Shield: Die Smart TV Box für Videospieler

Der Porsche unter den Smart TV Boxen ist zu guter Letzt das Gerät NVidia Shield. Das gibt es in einer Ausführung mit 16 GB Speicherplatz für rund 230 Euro und in einer zweiten, Pro genannten Ausführung mit 500 GB Speicherplatz für rund 330 Euro.

NVidia zielt mit den Shield-Boxen stark auf diejenigen Nutzer ab, die auf Spiele aus sind und legt den Geräten daher nicht nur eine Fernbedienung, sondern auch direkt ein Gamepad bei.

Beide Varianten des NVidia Shield haben die aktuellste Technik an Bord und können Ultra-HD-Inhalte abspielen, beherrschen HDR und erlauben dank Android-Betriebssystem die Apps aus Googles Playstore zu installieren. So steht Spotify, YouTube und anderen üblichen Anwendungen nichts im Wege.

Mit dem NVidia-eigenen Dienst GeForce Now eröffnet sich dem Nutzer allerdings die Welt der Spiele und die NVidia Shield Box wird zur Konsole und braucht sich nicht vor PlayStation oder Xbox verstecken. GeForce Now lässt sich als Netflix für Spiele bezeichnen, denn die Nutzer zahlen einen monatlichen Beitrag von 10 Euro und können dafür unbegrenzt auf die verfügbaren Games zugreifen.

Der Clou dabei: Die Berechnung der Spiele erfolgt komplett auf Servern von NVidia und diese streamen das Bild auf die Shield-Box. Das Angebot des Dienstes wird stetig erweitert und umfasst ein breites Spektrum von älteren Titeln bis hin zu aktuellen Spielen.

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