Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Smart TV Kaufberatung

Smart TV: Kaufempfehlung und Vergleich 2017

Die Auswahl an Smart TVs ist gewaltig. Neben der Größe des Bildschirms spielen auch Auflösung, Funktionen wie USB-Recording und das Angebot an Apps eine Rolle. Wir erklären Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

© highwaystarz / Fotolia

© highwaystarz / Fotolia

Wer sich für den Kauf eines Flachbildfernsehers mit Smart TV-Funktionen entscheidet, sieht sich zunächst mit allerlei kryptischen Fachbegriffen konfrontiert. Neben Sonderfunktionen wie USB-Recording und High Dynamic Range erschweren unterschiedlichste Auflösungen wie Full HD oder 4K die Entscheidung. Auch die Wahl des Betriebssystems sollte gut überlegt sein, denn davon hängt nicht nur das Angebot der verfügbaren Apps ab.

Dieser Guide bündelt die wichtigsten Fakten, die beim Kauf eines Smart TV beachtet werden sollten. Wer sich vorab genauer über die Verschmelzung von Fernsehen und Internet informieren will, dem empfehlen wir unseren Übersichts-Artikel mit den wichtigsten Infos rund ums Thema Smart TV.

1. Kriterien, die man vor dem Kauf beachten sollte

1.1. Größe des Bildschirms

Die vielleicht wichtigste Entscheidung beim Kauf eines neuen Fernsehers ist wohl die Frage nach der Bildschirmgröße. Diese wird diagonal bemessen und reicht von weniger als 20 Zoll bis hin zu Giganten mit mehr als 80 Zoll. Die wenigsten Käufer sind jedoch an Extremen interessiert, sodass in den meisten Haushalten ein Smart TV mit einer Diagonale zwischen 32 und 55 Zoll ausreichen dürfte.

Ein entscheidendes Kriterium ist dabei, in welchem Raum der Fernseher aufgestellt wird. Falls er in der Küche den Alltag begleitet, dürfte eine Größe bis 32 Zoll völlig ausreichend sein. Sollte er hingegen als primäres Gerät im Wohnzimmer Verwendung finden, darf es ruhig etwas mehr sein. Eine allgemeine Überlegung sollte hierbei sein, wie viele Personen normalerweise gleichzeitig vor dem Fernseher sitzen.

 

© Africa Studio / Fotolia / Die Anzahl der Zuschauer entscheidet über die Größe des Bildschirms.

Die Größe des Bildschirms ist ebenfalls abhängig davon, wie weit Sie vom Smart TV entfernt sitzen. Als Faustregel gilt, dass Sie mindestens eine Distanz zum Gerät wahren sollten, die dem Dreifachen seiner Höhe bei HD-Auflösung und dem Eineinhalbfachen bei Ultra-HD bzw. 4K entspricht. Mit anderen Worten lässt deutlich näher vor einem 4K-Fernseher Platz nehmen, ohne dass die individuellen Pixel des Bildschirms negativ hervorstechen.

Eine gute Idee ist es in jedem Fall, einen MediaMarkt in Ihrer Nähe aufzusuchen, um die unterschiedlichen Bildschirmgrößen direkt in Augenschein zu nehmen. Das hilft bei der Kaufentscheidung ungemein.

Darüber hinaus spielt das veranschlagte Budget keine unerhebliche Rolle. Preiswerte Modelle lassen sich bereits für wenige hundert Euro finden, während die Topmodelle gut und gerne mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen können. Aus diesem Grund haben wir im Folgenden jeweils einige Smart TVs aus den unterschiedlichen Preiskategorien und Bildschirmdiagonalen für Sie zusammengestellt:

 

1.2. Auflösung

Die Auflösung wird in Pixeln angegeben. So wird eine reguläre High Definition-Auflösung (Full HD) auch als 1080p bezeichnet, da hierbei 1920 horizontale und 1080 vertikale Pixel dargestellt werden. Dies sind insgesamt ungefähr 2 Millionen Bildpunkte.

Ultra High Definition (UHD), auch bekannt als 4K, besitzt eine Auflösung von 3840 horizontalen und 2160 vertikalen Pixeln, also etwa 8 Millionen Bildpunkte insgesamt. Die etwa viermal so hohe Pixeldichte im Vergleich zu Full HD erlaubt ein deutlich detaillierteres Bild, was vor allem auf größeren Bildschirmen ab 55 Zoll zur Geltung kommt.

© Piotr Adamowicz / Fotolia / Verschiedene Auflösungen im Vergleich.

Warum aber entscheidet sich dann nicht jeder Käufer gleich für einen UHD-Fernseher? Ein Grund liegt darin, dass diese Geräte aktuell noch einige hundert Euro teurer als Vergleichsmodelle mit Full HD-Auflösung sind, auch wenn sich der Preisabstand allmählich zu schließen beginnt. Darüber hinaus gibt es bisher wenig native 4K-Inhalte, die von der höheren Pixeldichte Gebrauch machen.

Allerdings wird es in Zukunft immer mehr Inhalte in 4K geben. So sind bereits Blu-ray Player verfügbar, welche die reguläre Auflösung per Upscale-Verfahren auf 4K bringen. Auch Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime Video setzen insbesondere bei ihren Serien aus Eigenproduktion vermehrt auf 4K. Zudem bieten einige Hersteller für ihre Smart TVs native 4K-Auflösung im Menü des Betriebssystems an.

1.3. Bildwiederholrate

Vor allem ältere Fernseher haben bei schnellen Bewegungen wie zum Beispiel einem Fußballspiel mit Bildflimmern zu kämpfen. Grund ist häufig eine niedrige Bildwiederholrate, auch Bildwiederholfrequenz genannt.

Die Bildwiederholrate in Hertz (Hz) gibt an, wie viele Bilder das Gerät pro Sekunde anzeigen kann. Allgemein gesprochen verschwindet das nervige Flimmern ab etwa 120 Hz komplett, was dazu führt, dass Bewegungen deutlich realistischer und geschmeidiger erscheinen.

Moderne Smart TVs können aber noch mehr, was insbesondere Filmfreunden zugute kommt. Denn sie sind in der Lage, Blu-rays oder DVDs mit 24 Bildern pro Sekunde auszugeben. Dies entspricht der Frequenz, in dem fast alle Kinofilme produziert werden. Beherrscht der Smart TV auch dieses Format, kann sich die Hardware die Umrechnung der Bildsignale sparen, was eine höhere Bildqualität zur Folge hat.

Für Interessierte halten wir an dieser Stelle weitere Hintergrundinformationen zum Thema Bildwiederholfrequenz bereit.

1.4. Smart TV Funktionen

Allgemein gesprochen bezeichnet der Begriff Smart TV internetfähige Fernseher, die auf Online-Angebote zurückgreifen können. Die meisten Smart TVs können beliebte Funktionen wie Video on Demand-Dienste, Instant Messaging und einen Web Browser vorweisen. Welche Anwendungen darüber hinaus verwendet werden können, entscheidet vor allem das Betriebssystem.

So haben einige Hersteller eigene Smart TV-Plattformen entwickelt. Bekannte Betriebssystem sind etwa Tizen von Samsung oder auch WebOS von LG. Andere Geräte basieren auf lizenzierten Systemen wie Google Android oder Apple iOS. Da jedes Betriebssystem eigene Vorteile, aber auch Nachteile hinsichtlich der App-Auswahl mit sich bringt, sollten Sie sich im Vorfeld eine Übersicht zu unseren Empfehlungen verschaffen.

© Andrey Popov / Fotolia / Die App-Auswahl ist abhängig vom Betriebssystem.

Viele Smart TVs lassen sich gleichzeitig als Video Recorder einsetzen, sodass Inhalte direkt auf eine extern angeschlossene USB-Festplatte aufgenommen werden können. Hierzu verbindet man lediglich einen Datenträger mit dem Fernseher und stellt Programm, Aufnahmezeitpunkt sowie Endzeitpunkt ein. Den Rest erledigt das Gerät automatisch.

Dies sind nur wenige Beispiele der zahlreichen Funktionen eines Smart TV. Wer sich einen genaueren Überblick verschaffen will, dem legen wir unseren Überblicks-Artikel zum Thema Smart TV ans Herz.

1.5. Sound

Die Soundqualität sollte bei der Kaufentscheidung ebenfalls nicht vergessen werden. Leider verhält es sich aber so, dass viele Hersteller mehr Wert auf ein scharfes Bild setzen und dabei den Sound vernachlässigen. Wir empfehlen deshalb, den Smart TV mit einem Heimkino-System oder einer sogenannten Soundbar koppeln.

Bei einer Soundbar handelt es sich um eine längliche Lautsprecherbox, die den Raumklang mittels akustischer und elektrischer Effekte imitiert. Die Soundbar wird üblicherweise unterhalb des Fernseher platziert, um nervigen Kabelsalat zu vermeiden. Viele Modelle können auch mit einem Multiroom-System verbunden werden, wodurch das Signal kabellos an die Soundbar übertragen werden kann.

Für kräftigere Bässe empfiehlt sich zusätzlich die Verwendung eines Subwoofers, beispielsweise der preisgünstige Yamaha YST-FSW050.

Ein Heimkino-System hingegen bietet eine hochwertige Gesamtlösung. Neben Lautsprechern für Front und Rücken ist ein Subwoofer meist schon enthalten. Wer sich die Verkabelung lieber sparen möchte, greift zu einem System mit Bluetooth-Integration.

Eine Kaufberatung zum perfekten TV-Sound halten wir für Sie ebenfalls bereit.

1.6. Anschlüsse

Nicht zuletzt sollten die vorhandenen Anschlüsse eines Smart TV überprüft werden, um sicherzustellen, dass alle bereits vorhandenen Geräte wie Soundbar oder Spielekonsole daran angeschlossen werden können.

Die mittlerweile gebräuchlichste Technologie zum Anschluss ist HDMI. Allerdings verfügen gerade Fernseher der unteren Preiskategorie häufig nur über einen oder zwei solcher Anschlüsse. Wenn der Smart TV daher als primäres Gerät gedacht ist, empfehlen wir, ein Modell mit mindestens drei HDMI-Anschlüssen zu wählen oder auf einen HDMI-Switcher zurückzugreifen.

Nahezu alle Smart TVs verfügen sowohl über Seitenanschlüsse als auch über Anschlüsse auf der Hinterseite. Dies erlaubt beim Anschluss der einzelnen Komponenten eine gewisse Flexibilität. Anschlüsse an der Seite oder unterhalb des Fernsehers eignen sich hervorragend, falls das Gerät an der Wand befestigt werden soll. In diesem Fall ist die Verwendung einer HDMI-Verlängerung sinnvoll.

Sollten Sie sich für die Anschaffung eines 4K-Fernsehers entschieden haben, sollten Sie außerdem unbedingt sicherstellen, dass dieser HDMI 2.0 unterstützt. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass auch zukünftige Ultra HD-Quellen ausgegeben werden können.

1.7. Sonstige Funktionen

Wenn es eine Technologie gibt, die derzeit bei Bildschirmen und Fernseher besonders im Trend liegt, ist dies gewiss High Dynamic Range, kurz HDR. Damit wird die Fähigkeit eines Bildschirms bezeichnet, die Bilder mit besonders hohem Kontrastverhältnis wiederzugeben, was in der Folge zu satteren Farben und einer erhöhten Helligkeit führt.

Damit stellt HDR im Wesentlichen eine Evolution des Ultra-HD-Formats dar. Allerdings steckt HDR derzeit noch in den Kinderschuhen, weshalb sich noch kein allgemeiner Standard durchgesetzt hat. So konkurrieren im Moment unterschiedliche Konzepte wie HDR10 und Dolby Vision miteinander. Wer also das beste Bild haben will, für den könnte HDR ein Kaufargument sein. Aufgrund der noch überschaubaren Inhalte, die von der Technologie Gebrauch machen, ist HDR-Integration jedoch keine Pflicht.

© LG / Dolby Vision ist eine der bekanntesten HDR-Varianten.

Ähnlich verhält es sich mit der 3D-Funktionalität. Wer daran Interesse hat, sollte auf jeden Fall in ein entsprechendes Gerät investieren. Oftmals muss der Käufer allerdings selbst dafür sorgen, dass eine passende 3D-Brille vorhanden ist. Allen anderen raten wir vom Kauf eines 3D-Fernseher lieber ab, zumal dieser Trend als überstanden gilt.

Die Frage, ob das Panel flach oder gebogen sein soll, entscheidet vor allem der persönliche Geschmack. Curved TVs sind zwar ein echter Hingucker und können das Seherlebnis intensivieren. Jedoch muss dafür auch der notwendige Platz vorhanden sein, was ihre praktische Umsetzbarkeit in Grenzen hält. Technische Vorteile gegenüber flachen Fernsehen haben Curved TVs zumindest nicht.

2. Direkt zu unseren Kaufempfehlungen

2.1. Smart TV bis 32 Zoll: Kaufempfehlung 2017

2.2. Smart TV bis 40 Zoll: Kaufempfehlung 2017

2.3. Smart TV bis 55 Zoll: Kaufempfehlung 2017

 

 

 

Andere Artikel mit Themen: Smart TV, TV

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei MediaMarkt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück