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Smart TV Stick

Smart TV Stick: Streaming Sticks im Vergleich

Ältere Fernseher lassen sich mit Streaming Sticks wie Google Chromecast oder Amazon Fire TV Stick zum Smart TV aufrüsten, wobei die Auswahl an Geräten groß ist.

© dmitrimaruta / Fotolia

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Netflix, Amazon Video, YouTube, Spotify, Games – moderne TV-Geräte bieten dank Internetanbindung schier unendliche Möglichkeiten abseits des regulären Fernsehprogramms. Wer allerdings ein etwas betagteres Modell zu Hause hat, das nicht in die Kategorie Smart TV fällt, der muss nicht direkt tief in die Tasche greifen und einen neuen Fernseher kaufen. Mit sogenannten Streaming Sticks sowie Smart TV Boxen lassen sich die Oldtimer-Flatscreens kinderleicht zum Smart TV aufrüsten.

1. Eigenständiger Streaming Stick oder Dongle?

Die aktuellen Smart TV Sticks unterscheiden sich nicht nur in Ausstattung und Preis, sondern vor allem auch im Anwendungsgebiet. Auf der einen Seite gibt es die eher simplen Dongle-Lösungen wie den Google Chromecast.

Diese dienen dazu, dass der Nutzer Inhalte von seinem Smartphone, Tablet-PC, Computer und Notebook auf den Fernseher schicken beziehungsweise spiegeln kann. Solche Geräte arbeiten also nicht eigenständig.

Zudem ist es vor dem Kauf wichtig darauf zu achten, welche Betriebssysteme der jeweilige Stick unterstützt. Manche sind auf Apples iOS ausgelegt, andere auf Googles Android oder auf Microsoft Windows. Viele Sticks unterstützen mehrere dieser Anbieter.

Auf der anderen Seite gibt es Streaming Sticks wie den Amazon Fire TV Stick, die im Grunde autark funktionieren. Diese Geräte erlauben es dem Nutzer, Apps zu installieren.

© Silvano Rebai / Fotolia / Wer einen Streaming Stick nutzen möchte, der benötigt einen freien HDMI-Anschluss und zusätzlich eine Stromquelle, sei es über den USB-Anschluss des Fernsehers oder per Netzteil.

2. Voraussetzungen für einen Smart TV Stick

Um einen der Smart TV Sticks zu nutzen, egal ob Streaming Stick oder Dongle, ist ein freier HDMI-Anschluss am Fernseher sowie eine WLAN-Verbindung notwendig.

Einmal ins kabellose Netzwerk eingewählt, können die Sticks dann Inhalte aus dem Internet abspielen oder von anderen Geräten im gleichen Netzwerk Inhalte geschickt bekommen. Im Gegensatz zu den meisten Smart TVs erlauben es die Sticks nicht, dass der Nutzer sie auch mit einer kabelgebundenen LAN-Verbindung betreibt, sondern funktionieren nur im WLAN.

Das Gros der Geräte, die in ihrer Größe an einen USB-Stick erinnern, verlangen zudem nach einer externen Stromquelle. Netzteil und Kabel liegen jedoch in der Regel bei.

Viele der Sticks wie zum Beispiel auch der Microsofts Wireless Display Adapter belegen neben einem HDMI- auch einen USB-Anschluss am TV-Gerät für die Stromversorgung. Diese Sticks, die den Strom aus dem USB-Anschluss des Fernsehers ziehen, haben den Vorteil, dass sie mit dem TV-Gerät zusammen abgeschaltet werden können.

Der Amazon Fire TV Stick zum Beispiel kommt zur Not auch ohne Extrastrom aus, regelt dafür aber seine Geschwindigkeit leicht nach unten.

© iconBit / Die Dongle-Lösung iconBit ToucanStick HD ist ein gutes Gerät für Einsteiger.

3. Dongle-Lösungen zum Spiegeln von Smartphone und Tablet-PC

Da die Dongle Sticks vor allem darauf ausgelegt sind, Inhalte von Smartphone und Co. abzuspielen, müssen die Nutzer darauf achten, dass der Stick der Wahl die Quelle unterstützt.

Vier Standards sind hier verbreitet: Apple Airplay für alle Apple-Geräte, Miracast, WiFi Direct und DLNA für Android- und Microsoft-Produkte. WiFi Direct hat dabei den Vorteil, dass keine bestehende WLAN-Anbindung bestehen muss, damit die Geräte untereinander kommunizieren können.

Die Auswahl an Dongle Sticks ist groß. Einsteigergeräte wie der iconBit Toucan Stick HD, der TVPeCee HDMI-Stick oder der renkCast 2 kosten rund 30 Euro. Der Asus Miracast Dongle, Amerry Smart TV Connector und der Microsoft Wireless Display Adapter schlagen mit rund 65 bis 70 Euro zu Buche.

Daneben gibt es auch teure Ausreißer wie den Optoma HDCast Pro, der für etwa 90 Euro zu haben ist. Der Stick von Microsoft sowie der TVPeCee unterstützen jedoch kein Apple Airplay, dafür sind der TVPeCee und der Asus Miracast die einzigen mit WiFi Direct.

Vorteil der Dongle-Lösungen ist die große Auswahl an Apps, die abhängig vom genutzten Smartphone, Tablet oder Computer zur Verfügung stehen.

© Google / Google Chromecast ist sicherlich die bekannteste Dongle-Lösung auf dem Markt und inzwischen sogar als 4K-Version auf dem Markt.

4. Der Platzhirsch Google Chromecast

Der Google Chromecast ist vermutlich die bekannteste Dongle-Lösung auf dem Markt. Wie die anderen Geräte verbindet sich dieser mit dem vorhandenen WLAN und ab dann können alle Smartphones, Tablet-PC oder PCs und Notebooks im selben Netzwerk Inhalte darüber auf dem Fernseher abspielen.

Den Chromecast gibt es in zwei Varianten, nämlich in der Standardausführung für knapp 40 Euro und als Chromecast Ultra für knapp 80 Euro. Die Ultra-Ausführung beherrscht dafür die höhere Auflösung 4K/Ultra-HD sowie HDR, während der reguläre Chromecast nur Full-HD-Inhalte abspielt.

5. Streaming Sticks

Wer sein Fernsehgerät in einen Smart TV verwandeln möchte, dabei aber möglichst nicht auf sein Smartphone oder den Tablet-PC angewiesen sein will, für den sind Streaming Sticks die beste Wahl.

Diesen Mini-Computern liegen in den meisten Fällen Fernbedienungen bei und sie nutzen installierte sowie herunterladbare Apps, um Videos oder Musik abzuspielen.

Ein recht offenes System nutzt der Roku Streaming Stick, denn er verfügt über Anschlüsse für Festplatten und anderes Zubehör. So lassen sich beliebig viele Programme, Musik und Videos speichern oder auch Maus und Tastatur verwenden.

Allerdings kostet das das aktuelle 2016er Modell von Roku rund 100 Euro. Bei gleichem Funktionsumfang ist der TVPeCee Internet-TV & HDMI-Stick mit rund 62 Euro etwas günstiger.

© Amazon / Der Amazon Fire TV Stick eignet sich vor allem für Amazon Prime-Kunden, denn dann steht die ganze Welt des Versandriesens offen.

6. Ein Muss für Amazon-Kunden: Amazon Fire TV Stick

Der Amazon Fire TV Stick lässt vor allem dann die Muskeln spielen, wenn der Nutzer Amazon Prime Kunde ist. Die Apps für Amazon Video und Amazon Music sind vorinstalliert und erlauben schnellen Zugriff auf die Entertainment-Welt des Versandriesens.

Der knapp 40 Euro teure Fire TV Stick basiert auf einer von Amazon angepassten Android-Version, die sie FireOS nennen. Dadurch gibt es allerlei Apps für das Gerät und es steht der Nutzung von Netflix, Spotify, den Mediatheken von ARD oder ZDF, Games und so weiter nichts im Wege.

Der Amazon Fire TV Stick benötigt eine WLAN-Verbindung sowie im Optimalfall eine Stromversorgung, kommt dafür aber mit einer praktischen Fernbedienung, sodass Smartphone und Co. unnötig sind.

Wer mag, kann die Standardfernbedienung sogar mit einer Sprachfernbedienung ersetzen, diese kostet aber rund 30 Euro. Über Bluetooth darf der Nutzer sogar Maus und Tastatur oder ein Gamepad anschließen, um zum Beispiel Spiele einfach zu bedienen.

© Intel / Die Intel Compute Sticks sind Mini-PCs, die einfach an den HDMI-Anschluss des Fernseher angeschlossen werden. Ab dann kann der Nutzer damit ganz normale PC-Arbeit verrichten.

7. Intel Compute Stick: Vollwertiger Computer im USB-Stick-Format

Die Experten unter den Nutzern von Smart TV Sticks greifen etwas tiefer in die Tasche und holen sich einen Intel Compute Stick. Diese kleinen Geräte sind trotz der USB-Stick-Maße vollwertige Computer, die direkt in den HDMI-Anschluss des Fernsehers gesteckt werden.

Ab rund 120 Euro sind diese Mini-PCs erhältlich, lassen sich mit Maus und Tastatur, Festplatte und Co. ausrüsten und können im Grunde alles abspielen und starten, was die großen Brüder unter dem Schreibtisch auch können.

Damit eröffnen die Sticks also nicht nur die Welt von Video-Streaming, sondern bieten eine viel breitere Auswahl an Einsatzmöglichkeiten.

8. Empfehlenswerte Dongles


9. Empfehlenswerte Streaming Sticks

  • Amazon Fire TV Stick (Kosten: rund 40 Euro)
  • Ferguson FBOX mini PC (Kosten: rund 69 Euro)
  • Gembird Smart-TV Dongle (Kosten: rund 90 Euro)
  • MyGica ATV185 Android TV Stick (Kosten: rund 99 Euro)
  • Dune HD Connect (Kosten: rund 115 Euro)
  • Intel Compute Stick (Kosten: ab rund 120 Euro)
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