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Title: Entertainment
Kabelloser Sound

Smarte Kopfhörer: Here One von Doppler Labs

Die Welt hören, wie sie am besten gefällt. Die smarten Kopfhörer Here One von Doppler Labs sind Hightech pur – sie verstärken den Klang, verändern Umgebungsgeräusche oder blenden nur ganz bestimmte aus.

© Doppler Labs

© Doppler Labs

Einmal kurz Luft holen: Diese kabellosen In-Ear-Kopfhörer kosten stolze 300 Euro. Aber nach dem ersten Schreck wird der Preis immer relativer, wenn man sich den Gegenwert anschaut – es sind nämlich richtig smarte Kopfhörer. Und vor allem: wenn man sich den Gegenwert anhört!

© Doppler Labs / smarte Kopfhörer Here One

Was macht die smarten Kopfhörer so besonders?

Dass sie für Musik und Sprache ziemlich gut klingen, sollte bei dem Preis nur einen Nebensatz wert sein – auch Telefonieren ist kein Problem. Der Clou ist die Kreuzung aus Noise-Cancelling-Kopfhörern, die Umgebungsgeräusche aktiv unterdrücken oder sogar verändern, und hochmodernen Hörgeräten. Das schafft fast unendlich viele Möglichkeiten.

Drei Beispiele: Wer auf dem Weg zur Arbeit in einer lauten U-Bahn unterwegs ist, dreht speziell diese Geräusche einfach runter und hört trotzdem die Durchsagen des Zugführers. Oder wer abends auf einer Party zu laut Musik gehört hat, kriegt vielleicht am nächsten Morgen die Präsentation des Kollegen nicht sooo gut mit – und dreht dessen Sprache einfach rauf. Oder wer einfach nur in Ruhe im Büro arbeiten oder entspannt im Restaurant sitzen möchte, filtert das Reden der Mitmenschen raus. Und falls der Normalzustand wiederhergestellt werden soll: Nur ein kurzer Tipp auf den Knopf im Ohr genügt, schon ist die Umwelt ohne spürbare Verzögerung akustisch wieder da. Zweifaches Tippen etwa aktiviert Sprachassistenten à la Google.

Die Besonderheiten der smarten Kopfhörer gehen aber noch weiter. Auf Wunsch kann derjenige, der jeden Morgen in besagter Baustelle steht, den Lärm automatisch regeln – in dem Moment, wo er die Baustelle erreicht. Oder die Gespräche der Kollegen verstummen, sowie man das Büro betritt. Oder im Restaurant will man unbedingt den großen Lauschangriff starten? Nein, das vielleicht lieber nicht. Aber theoretisch gingen alle drei Szenarien und sicher noch viele mehr, weil Here One auch GPS integriert hat und gespeicherte Ort-Modus-Kombinationen selbsttätig abrufen kann.

© Doppler Labs / Die wichtigsten Einstellungen nimmt man per App vor.

Alle Einstellungen, die Konfiguration der Filter oder die Auswahl aus zahlreichen voreingestellten Programmen (Flugzeug, Menschenmenge, Büro u.a.), nimmt man über eine App am Smartphone vor. Da die Bluetooth-Verbindung nicht so weit reicht wie manches Konkurrenzprodukt, richtet sich Here One vorzugsweise an Nutzer, die das Mobilgerät sowieso immer bei sich tragen.

Welche Funktionen sind in der Zukunft theoretisch denkbar?

Derzeit werden immer mehr Filter für immer mehr Orte und Situationen erstellt, auch über die Mithilfe der Community. Wer es will, kann sich schon jetzt durch leichte Vibration im Ohr signalisieren lassen, dass ein Filter für genau den Ort existiert, wo man gerade ankommt – etwa wenn man eine Kirche betritt. Theoretisch könnte jede Kirche in einer Stadt ihren eigenen Filter bekommen, eben weil jedes Gebäude seine eigene akustische Signatur besitzt. Noch weiter gedacht und von Doppler Labs schon indirekt bestätigt, könnte eines Tages sogar Werbung im Ohr erklingen, sobald man sich einem Werbepartner nähert – sofern der Nutzer dieses „Erlebnis“ wünscht.

© Doppler Labs / Die Kopfhörer gibt es auch in Schwarz.Mit welcher Technik arbeiten die smarten Kopfhörer?

Lärm und Antilärm heben sich gegenseitig auf – eine alte Regel, die schon vor über 80 Jahren vom deutschen Erfinder Paul Lueg zum Patent angemeldet worden war. Das Prinzip: Sofern der Lärm, der von den in Here One integrierten Mikrofonen aufgenommen wird, in Echtzeit mit genau gegenläufigen Wellen emittiert wird, entsteht im Ohr der Effekt einer „Auslöschung“. Schon 2002 war dies einem koreanischen Wissenschaftsinstitut bei den Innengeräuschen in Fahrzeugen gelungen.

Über die App von Here One lässt sich auch der Klang der Umgebung beeinflussen, beispielsweise hohe Töne verringern oder Bässe verstärken. Von +6 bis -22 Dezibel reicht die Bandbreite, so dass die Verstärkung auf 150 % und die Dämpfung auf 25 % der eigentlichen Lautstärke eingestellt werden kann.

Sind die smarten Kopfhörer rundum perfekt?

Leider gibt es auch Kritikpunkte. Aufgrund ihrer speziellen Klangtechnik verbrauchen die In-Ears vergleichsweise viel Energie und schaffen gerade mal gut zwei Stunden Laufzeit. Außerdem halten sich die haptischen Steuerungsmöglichkeiten in Grenzen, die meisten Dinge müssen zwingend über die App erledigt werden. Auf der anderen Seite sorgen regelmäßige Software-Updates bei den smarten Kopfhörern für eine stetige Weiterentwicklung und Optimierung – so brachte das letzte Update unter anderem eine Verbesserung der Soundqualität beim Telefonieren, und jetzt sollen schon nach 15 Minuten Aufladezeit 50 % Akkukapazität erreicht sein.

Fazit

Die ziemlich teuren, aber auch ziemlich smarten Kopfhörer Here One von Doppler Labs stellen zurzeit wohl die beste Technologie dar, wenn es um die Beeinflussung von Klang geht. Sie klingen nicht nur sehr gut, sondern überraschen mit wirklich beeindruckenden Funktionen. Noch dazu erfreuen sie den Träger mit einem optimalen und sicheren Sitz, wie man ihn bei kabellosen Kopfhörern nur selten erlebt. Jetzt muss die Entwicklung jedoch stetig weitergehen, etwa für eine deutlich längere Akkulaufzeit.

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