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Title: Entertainment
Mini-PCs für Ihr Smart Home

Smarte PCs im kompakten Format

Im Smart Home passieren viele Dinge automatisch oder werden via Smartphone gesteuert. Trotzdem ist es kaum vorstellbar, dass es keinen echten Computer mehr gibt. Mini-PCs arbeiten sparsam, brauchen wenig Platz und taugen auch für Spezialaufgaben.

©Apple

©Apple

Ein Leben komplett ohne PC, das dürfte den meisten Smart Home Nutzern schwerfallen. Richtig ist: Im Smart Home laufen viele Vorgänge automatisch ab und Steuerung per App ist obligatorisch. Doch trotz Smartphone und Tablet lässt sich der PC noch nicht in Rente schicken. Ein paar Beispiele gefällig? Nach dem Urlaub Fotos nachbearbeiten, die komplizierte Excel-Datei aus dem Büro zuhause nachprüfen oder die Chronik für den Sportverein überarbeiten. Mit Apps wird das schwierig, am PC sind das aber Standardaufgaben, die man übersichtlicher erledigen kann.

©Apple/ Mini-PCs haben in der Regel mehr Schnittstellen als aktuelle Notebooks.

Mini-PCs für spezielle Aufgaben

Doch nur, weil man ab und zu einen Computer braucht, muss man sich noch lange keine graue PC-Kiste mehr ins Smart Home stellen. Die klassischen PC-Aufgaben kann natürlich auch ein Notebook übernehmen, das sich platzsparend verstauen lässt, wenn es nicht im Einsatz ist. Gut ins Smart Home passen aber auch Mini-PCs, die auf Wunsch spezielle Aufgaben übernehmen. So arbeiten die kompakten PCs als Heim-Server oder Media-Center im Wohnzimmer. Ihr Vorteil: Sie arbeiten sparsam und brauchen wenig Platz, sind aber funktional genauso flexibel wie ausgewachsene Desktop-PCs und kommen im Vergleich zum Notebook mit mehr Schnittstellen daher.

 ©Apple/ Der Mac mini ist das iPhone unter den Mini-PCs, ein stimmiges Gesamtkonzept zum hohen Preis.

Apple Mac mini

Das iPhone unter den Mini-PCs ist der Apple Mac mini. Das Design ist edel, Ausstattung und Funktionen sind durchdacht, aber der Preis ist leider üppig. Los geht es beim kleinsten Apple mit einem Modell mit Intel Core i3 Prozessor und 8 GByte RAM für knapp über 800 Euro. Doch wer schon andere Apple-Geräte besitzt, wird auch vom Mac mini nicht enttäuscht. Sie können ihn natürlich auch für die HomeKit-Steuerung verwenden. Praktisch ist, dass alle aktuellen Mac minis eine UHD-taugliche Grafik eingebaut haben, was ihn für den Einsatz als Media-Center fit macht. Alternativ hängt man bis zu drei 4K-Monitore an den kleinen Apple-Rechner. Wer mehr Grafik-Power für Spiele will, sollte über eine externe Grafikkarte nachdenken. Festplatten baut Apple nicht mehr in seinem Mac mini ein, los geht es stattdessen mit 128 GByte großen SSDs. Die SSDs arbeiten pfeilschnell, trotzdem könnte die Grundausstattung schnell knapp werden, empfehlenswert sind mindestens 256 GByte. Wer dann noch einen Sechs-Kern-Prozessor will, knackt schnell die 1.000 Euro Marke. Mehr RAM und 10 GBit Ethernet treiben den Preis zusätzlich hoch. Immerhin knausert Apple beim Mac mini nicht mit Schnittstellen. So gibt es vier USB Type-C-Anschlüsse, GBit Ethernet, HDMI sowie zwei USB 3.1-Ports.

©Acer/ Der Revo Cube geht andere Wege als der Mac mini.

Acer Revo Cube

Der Acer Revo Cube kommt mit Intel Core-i3-Prozessor, 8 GByte RAM und 128 GByte SSD und ist damit auf den ersten Blick recht nah am Mac mini Einstiegsmodell dran. Auf den zweiten Blick zeigt sich aber, dass Acer eine komplett andere Strategie verfolgt. Der erste Unterschied fällt beim Preis auf, der Revo Cube kommt für unter 500 Euro nach Hause. Damit die 128 GByte nicht zu knapp werden, verbaut Acer zusätzlich eine Festplatte mit 1 TByte Speicherplatz. Doch das macht den Revo Cube auch mehr als doppelt so schwer wie den Mac mini. Intel HD-Grafik (620) und CPU können nicht mit dem Apple-Gerät mithalten, dafür ist Windows 10 Home (64 Bit) vorinstalliert und es gibt eine Menge Schnittstellen, etwa HDMI, Mini-Displayport, GBit-Ethernet, USB 3.1, USB Typ-C, 2x USB 3.0 und einen Audioanschluss.

©Trekstor/ Mini-PCs machen sich gut als Media-Center oder sparsame PCs.

Trekstor

Auch Trekstor hat mit dem WBX5005 eine Mini-PC-Serie am Start, die sich als Mediacenter oder sparsamer Heim-PC gut eignet. Das Einsteigermodell gibt es schon für klar unter 300 Euro, wobei diese Variante ohne Betriebssystem ausgeliefert wird. Auch hier trifft man die alten Bekannten Intel Core-i3-CPU (Dual-Core), 8 GByte RAM und 128 GByte SSD. Dazu gibt es eine Intel HD 5500 Grafikeinheit. Eine kleine Besonderheit sind zwei HDMI-Ports, dazu gibt es Audioanschluss, GBit-Ethernet, USB Typ-C und zwei Mal USB 2.0, außerdem steckt ein Micro-SD-Karten-Slot im kleinen Gehäuse. Das gleiche Modell inklusive Windows 10 Home kostet etwas über 300 Euro.

©Intel/ Intel NUC gibt es als Barebone zum Selbstausbau, aber auch als Komplettsystem.

Intel NUC

Wer von Mini-PCs spricht, kommt an Intel NUC nicht vorbei. Es gibt die kleinen Rechner als günstigen Barebone zum Selbstausbauen bzw. auch als Komplettpaket mit voller Hardware-Ausstattung und vorinstalliertem Windows 10. Für rund 400 Euro kriegt man einen Core-i3 (Dual-Core) mit 8 GByte RAM und Radeon 540 Grafik. Leider verbaut Intel in diesem Angebot keine SSD, sondern eine Festplatte mit 1 TByte Fassungsvermögen. Als Anschlüsse stehen zwei Mal HDMI, vier Mal USB 3.1 sowie GBit-Ehternet und ein 3,5 mm Klinkenausgang bereit. Auch ein Micro-SD-Steckplatz ist eingebaut.

©Samsung/ Externe SSDs eigenen sich gut als Speichererweiterung für Mini-PCs.

Zubehör für Mini-PCs

Die vorgestellten Mini-PCs bringen alle WLAN sowie Bluetooth mit und geizen nicht mit Schnittstellen. Ausgeliefert werden sie aber ausnahmslos ohne Tastatur und Maus. Natürlich ist für den Betrieb ein Monitor nötig, wer einen Media-Server bauen will, kann die Einrichtung aber auch mit angeschlossenem Fernseher durchführen. Je nach Vorhaben empfiehlt sich noch weiteres Zubehör. Sollte beispielsweise der interne Speicherplatz knapp werden, erweitert man am einfachsten per externer Festplatte oder SSD.

Fazit

Egal wie smart das Smart Home ist, komplett ohne Computer kommt man nur selten aus. Normale Arbeiten erledigt auch ein Notebook, aber Mini-PCs sind eine interessante Alternative mit mehr Schnittstellen. Sie eignen sich außerdem für Spezialprojekte wie einen eigenen Media-Server. Apple setzt dabei mit dem Mac mini eine teure Duftmarke, die vor allem iPhone- und HomeKit-Fans ansprechen dürfte. Wer es günstiger will, findet aber genügend Mini-PC-Alternativen.

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