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IFA 2016 Neuheit

Smarter Video-Projektor für jede Lampenfassung

Eine Lampe, die auch Netflix abspielt und sogar über eigene Lautsprecher verfügt? Dieses IFA-Gadget bringt mehr als nur Licht ins Smart Home.

© Beam

© Beam

Aber was ist Beam denn nun wirklich? Eine Lampe, ein Projektor, ein eigener Rechner mit Android-Betriebssystem? Beam ist alles davon. Das smarte Gadget, das zur IFA 2016 in Berlin seinen großen Auftritt haben wird, verbirgt sich im Gehäuse eines Leuchtkörpers, der sich in jede handelsübliche E26/27-Lampenfassung einschrauben lässt. Im Inneren von Beam verbirgt sich jede Menge HighTech, die das Gerät zu einem Hans Dampf in allen Gassen der Lichttechnik macht.

Von außen betrachtet…

... ist Beam eine Lampe. Die rund designte Bauform mit 110 mm Durchmesser und vor allem die wohlbekannte Schraubenfassung verraten das auf den ersten Blick. Und der erste Eindruck trügt auch nicht, denn Beam verfügt über 24 kleine LED-Lämpchen, die genau diesen Zweck erfüllen. Allerdings wäre uns eine schick designte Lampe kaum eine IFA-News wert. Dafür qualifiziert sich das Gadget durch weitere Funktionen, wie zum Beispiel die integrierten Lautsprecher, WLAN und Bluetooth, einen Projektor und eine Rechnereinheit mit acht GB Speicherkapazität. All das verbirgt sich in dem kleinen Gerät, und das ist der Grund, weswegen wir es als unseren ersten Geheimtipp auf der IFA 2016 vorstellen wollen.

© Beam / Aus dem Sideboard wird ein Bildschirm.

Smarte Steuerung für Android und iOS

Wie für jedes Gerät im Smart Home-Umfeld stehen auch für Beam kostenfreie Android- und iOS-Apps zum Download bereit. Die Verbindung zu dem Smart-Device erfolgt über das heimische WLAN, mit dem sich das Gerät selbst auch dauerhaft verbindet. Alternativ lässt sich der Lampen-Tausendsassa auch über ein Web-Interface steuern und einrichten. Über Bluetooth arbeitet Beam darüber hinaus auch mit weiteren Peripheriegeräten. Das können externe Lautsprecher sein, Speichereinheiten, eine Tastatur oder weiteres Zubehör. 

Ein Projektor für alle Fälle

Spektakulär ist auf jeden Fall die Möglichkeit, Beam auch als Projektor nutzen zu können. Auf diese Weise wird aus jeder hellen Fläche ein Bildschirm –adäquate Lichtverhältnisse vorausgesetzt. Der Hersteller verspricht hierfür eine Laufzeit von 20.000 Stunden – bei zehn Stunden täglicher Nutzung könnte man also sechs Jahre lang Videos an die Wand projizieren. Mit einer Auflösung von 854 x 480 erreicht das Gerät erwartungsgemäß keine HD-Werte, die angegebenen 100 Lumen Lichtstärke reichen aber für ein klares Bild aus. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Stromquelle eine handelsübliche Glühbirnenfassung ist.

Der Charme des IFA-Gadgets liegt definitiv in der Mobilität, die mit der Bauform einhergeht. Auf Geschäftsreise hat man so immer einen Projektor im Handgepäck, der sich bei einem Meeting als Beamer und abends im Hotelzimmer als privater Fernseher nutzen lässt. Von der Decke hängend lassen sich Präsentationen auf dem Fußboden oder einem Tisch darstellen – interessant auf Messen, oder beim Nachkochen eines neuen Kochrezeptes, das direkt neben dem Schneidebrett abgespielt wird.

© Beam / Filme schauen an der Decke? Kein Problem!

Eigener Rechner inside

Weil Beam aber auch ein eigener Rechner ist, bietet der LampenRechnerProjektor noch weitere Möglichkeiten, als lediglich externe Inhalte abzuspielen. Auf dem acht GB großen Speicher lassen sich eigene Apps, Spiele, Fotos uvm. abspeichern. Inhalte können auf diese Weise über externe Geräte über die Netzwerkverbindung oder direkt vom Gerät abgerufen werden. Auf diese Weise bietet sich der Projektor als Spielekonsole, Diaprojektor oder mobiler Fernseher an. Mithilfe von Apps wie zattoo, Netflix und anderen Streaming Diensten verwandelt sich Beam in einen Fernseher für unterwegs.

Auch zeitgesteuerte Aktionen werden so eingerichtet. Wie wäre es, sich frühmorgens mit dem Lieblingssong und einer Darstellung des aktuellen Wetters wecken zu lassen? Alles machbar.

Im Lieferumfang enthalten ist ein Stromkabel mit internationalen Steckeraufsätzen – sehr praktisch für Vielreisende. Darüber hinaus wird zur IFA 2016 ein eigens entwickelter Ständer gezeigt werden, der sich im Design an die Formgebung des Beam anlehnt. 

© Beam / Auch als normale Lampe macht Beam eine gute Figur.

Fazit

Der Beam ist ein smarter Alleskönner, der sich sowohl über App, als auch über eine Internetseite steuern, und in jeder E26 / 27 Lampenfassung in Betrieb nehmen lässt. Durch die Vielfältigkeit, als Lampe, Projektor und sogar als mobiler Rechner zu agieren, und durch das platzsparende Design bietet das Gerät mehr als nur schnell eingerichteten Spaß. Auf Geschäftsreise, im Urlaub oder auf Partys kann das 400 Gramm leichte Gadget den Unterschied ausmachen. Mit einem Preis von rund 500 Euro ist dieser Mehrwert allerdings auch nicht ganz preiswert.

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