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SnapBridge: So ist die Kamera immer online

Mit dem Datenübertragungssystem von Nikon werden Digitalkameras, Action-Cams und Spiegelreflexkameras quasi zum Smartphone erweitert.

© Nikon

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Viele ambitionierte Hobbyfotografen kennen das Problem: Wer mit seiner „normalen“ Kamera Bilder macht, hat oft erst zu Hause die richtige Möglichkeit und Kontrolle darüber, sie ins Internet zu übertragen und in der Cloud zu speichern. Außerdem wollen manche Apps, die für die Übertragung per Wi-Fi gedacht sind, oft eine Neukopplung der Geräte bei jeder neuen Verbindung. Und auch das Eingeben von Passwort und Netzwerk-ID macht nicht wirklich Spaß.

© Nikon / Snapbridge erweitert kompatible Kameras mit Online-Funktionen.Nikon zeigt, dass der Hersteller sich über all das Gedanken gemacht hat: Die App SnapBridge fungiert namensgetreu als „Brücke für Schnappschüsse“ und richtet sich an Besitzer kompatibler Kameras: D500, COOLPIX A300 / A900 / B500 / B700 / W100, KeyMission 80, D5600, eingeschränkt auch die D3400.

Was macht SnapBridge anders?

Die Verbindung braucht hier nur einmal eingerichtet zu werden, klappt weitgehend automatisch (bei NFC-fähigen Handys sogar noch schneller) und ist permanent aktiv, d.h. die Nikon-Kamera ist quasi immer online, solange das Smartphone es ebenfalls ist. Dass beide Akkus zwar belastet, aber nicht rasend schnell leergesaugt werden, dafür sorgt der Standard Bluetooth® Low Energy (BLE). Nur beim aktiven Übertragen von Bildern wird automatisch auf normales Bluetooth oder, je nach Kamera, auf Wi-Fi umgeschaltet. Bis zu fünf Mobilgeräte gleichzeitig können mit der Kamera verbunden sein. Die App funktioniert ab Android 5 und iOS 8.3 und wird laufend verbessert – auch weil einige User je nach Geräte-Kombination noch von Mängeln bei der Stabilität der App berichten.

Praktische Funktionen für Hobbyfotografen

Die Kurzfassung: Über die App lassen sich Fotos und Videos, ob normal oder (bei der KeyMission-Kamera) in 360 Grad, automatisch zum Smartphone übertragen und von dort aus teilen. Man kann Bildausschnitte freistellen, Filme bearbeiten, Einzelbilder aus Filmen extrahieren, den Verschluss der Kamera aus der Ferne auslösen und auch direkt zwei Elemente in Fotos einbelichten, z.B. eine Anmerkung, das Copyright, Text oder Logo. Außerdem lässt sich die Firmware der Kamera automatisch aktualisieren. Spannend ist auch der elektronische Bildstabilisator e-VR innerhalb der Software: Diese berechnet die horizontalen, vertikalen und Drehbewegungen der Kamera und kompensiert Verwacklungen im Video.

Ziemlich coole Sache: Aufnahmen werden sogar zwischen Kamera und Smartphone synchronisiert, wenn sich die Kamera im Ruhemodus befindet. Das Handy kann also ohne Unterbrechung weitergenutzt werden, etwa für E-Mails oder Facebook. Im Hintergrund landen die Fotos der Kamera automatisch im Bilderverzeichnis des Handys und werden, sofern die Synchronisierung während der Aufnahme aktiviert ist, sofort verkleinert, damit sie schnell geteilt werden können.

Ebenso praktisch ist die Fernauslösung, die mit den Wi-Fi-fähigen Modellen der SnapBridge-kompatiblen Nikon-Kameras möglich ist. Darüber wird das Handydisplay zum „Echtzeit-Sucher“ der Kamera. Je nach Kameramodell lässt sich sogar der Zoom steuern und zum Beispiel in eine Landschaft hineinzoomen.

Wo werden die Bilder im Netz gespeichert?

In der kostenlosen Nikon-eigenen Cloud „Image Space“ – hier landen alle Bilder, die direkt bei der Aufnahme synchronisiert und verkleinert werden, in einem unbegrenzten Speicherplatz. Für Fotos und Filme in höherer Auflösung gibt‘s nochmal 20 GB gratis obendrauf. Der Nikon Image Space funktioniert wie ein Fotoalbum auf dem PC und lässt sich individuell organisieren, zum Beispiel durch thematische Galerien.

An wen richtet sich die SnapBridge-Technik?

Im Grunde an jeden, der gerne hochwertige Fotos macht und diese schnell sichern und vielleicht auch in sozialen Netzwerken teilen will. Allerdings mit der Einschränkung, dass man bei den Bilddateien nicht zu groß denken sollte: Die automatische Synchronisation der Fotos erfolgt jeweils in einer Auflösung von 2 Megapixeln (Full-HD), mit der man zwar schon vieles machen kann – doch wer die Fotos in voller Auflösung benötigt, kann sie manuell synchronisieren, muss sich aber mit einer minutenlangen Übertragung in Geduld üben. Profifotografen, die mit datenintensiven RAW-Aufnahmen arbeiten, müssen sowieso den herkömmlichen Sicherungsweg gehen.

Auch für Vielreisende, die gerne Urlaubserlebnisse im Bild festhalten, lohnt sich die Technik. SnapBridge aktualisiert die Kamera automatisch mit der richtigen Uhrzeit und dem richtigen Datum, ordnet die Bilder in der richtigen Datumsreihenfolge, und auch Geotagging von Bildern auf einer Karte ist möglich.

Fazit

Wenn man sich beim Fotografieren auf das Wichtigste, die eigene Kreativität, konzentrieren kann, macht das Hobby gleich noch mehr Spaß. Die Nikon-App SnapBridge nimmt einem das lästige Übertragen der Daten ab, hilft beim Teilen in sozialen Netzwerken und wartet mit vielen zusätzlichen Funktionen auf, die den Fotografen unterstützen und seinen Einfallsreichtum sicher noch erweitern.

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