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Title: Entertainment
Mini-Fotodrucker

Sofortbilder aus der Hosentasche

Sofortbilder sind wieder im Trend. Daher sind auch wieder interessante Mini-Drucker auf dem Markt, die Papierfotos in Minutenschnelle liefern. Sicher werden einige Modelle deshalb unter dem Weihnachtsbaum landen.

© HP / Das Sprocket-Modell ist ein Fotodrucker im Hosentaschenformat.

© HP / Das Sprocket-Modell ist ein Fotodrucker im Hosentaschenformat.

Irgendwann gegen Ende des vergangenen Jahrtausends verschwand die einstmals so beliebte Polaroidkamera mit ihren typisch kontraststarken Sofortbildern in einer Nische der Fotogeschichte. Damals begann die Digitalfotografie ihren Siegeszug, der viel Gewohntes und Liebgewonnenes aus der analogen Fotografie hinwegfegte.

Umso mehr dürften sich die Verantwortlichen gewundert habe, als ausgerechnet Sofortbildkameras in den vergangenen Jahren noch einmal boomten und plötzlich allerorten Teenager herum standen und die frisch ausgeworfenen Bilder bestaunten.

Das Revival des Sofortbilds hält an

Klar dürfte seither sein, dass ein Sofortbild als haptisches Erlebnis nicht mehr nur für Menschen jenseits der Vierzig einen großen Reiz ausübt. Aus dieser Erkenntnis heraus sind in den letzten Jahren etliche überaus handliche Fotodrucker auf den Markt gekommen, die auf unterschiedlichen Technologien beruhen, aber denn Sinn und Zweck verfolgen, aus einem spontanen digitalen Schnappschuss so schnell wie möglich ein physisches Foto werden zu lassen.

Die meisten dieser Drucker sind kompakt genug, um quasi als Hosentaschengerät zum handlichen Partybegleiter zu werden. Allen gemeinsam ist aber auch, dass die Betriebskosten nicht gerade niedrig sind: Mit etwas 50 Cent aufwärts muss man pro Foto für das entsprechende Papier rechnen. Andererseits dürften diese Drucker ja gerade eine Gelegenheit für besondere Momente darstellen, während man sich die vielen tollen Fotos des letzten Urlaubs noch immer deutlich günstiger bei einem der vielen Dienstleister ausbelichten lassen kann.

Polaroid ist mit dem Zip am Start

© Polaroid / Mit dem Zip bietet Polaroid einen smarten Mini-Drucker an.

Dass sich auf dem Markt der kompakten Sofortbilddrucker mit dem Hersteller Polaroid auch der einstige Platzhirsch der Sofortbild-Technologie tummelt, dürfte wohl niemanden verwundern. Der Polaroid Zip ist dabei 186 Gramm leicht und mit Abmessungen von 7,4 mal 12 Zentimetern im Format eines Smartphones gehalten und nimmt entsprechend wenig Platz weg.

Gedruckt wird beim Polaroid Zip mit der ZINK-Technologie, die nichts mit dem Metall zu tun hat, sondern sich aus „Zero Ink“ zusammensetzt. Drucker dieser Bauart benötigen also keine Tinten, die benötigten Farbpigmente für den Fotodruck sind vielmehr bereits im speziellen Fotopapier enthalten.

Beim Zip-Modell dauert es nicht ganz eine Minute, bis ein Bild in Format 5,1x7,6cm aus dem Drucker gleitet. Bis zu 25 Bilder können mit einer vollen Beladung gedruckt werden.

Am Drucker selbst befindet sich lediglich ein On/Off-Schalter, die Bilder werden über kostenlos verfügbare Apps für iOS- und Android-Smartphones per Bluetooth oder NFT auf den Drucker übertragen.

HP Sprocket baut auf ZINK-Technologie

© HP / Der HP Sprocket arbeitet ohne zusätzliche Tintenpatronen.

Ebenfalls ein Hosentaschendrucker mit ZINK-Technologie ist der Sprocket von HP, der ohne den Einsatz von Tintenpatronen Bilder im Format 5x7,6cm druckt. Nutzer verbinden ihr Smartphone mit dem Sprocket und können umgehend Bilder drucken. Außerdem lassen sich die Bilder über die HP Sprocket App teilen. Zudem lässt sich die App als Scanner nutzen. Der Sprocket lässt sich mit bis zu zehn Blatt ZINK-Fotopapier bestücken, die Übertragung zwischen Endgerät und Drucker funktioniert über Bluetooth.

Kodak liefert Papier und Farbe in einer Kartusche

© Kodak / Das Kodak-Modell nutzt den Thermosublimationsdruck.

Mit Kodak ist ein weiterer, traditionsreicher Hersteller von Fotografiebedarf auf dem Markt für kompakte Fotodrucker vertreten. Der KPM-210W nutzt das Thermosublimations-Druckverfahren. Dabei bedruckt er das Fotopapier in drei Arbeitsgängen in Gelb, Rot und Blau und versieht das Papier mit einer nicht sichtbaren Schutzschicht, die nicht zuletzt für hohe Farbstabilität sorgen soll.

Um den Austausch von Farbpatronen müssen sich die Nutzer des Kodak KPM-210W nicht kümmern: die notwendige Drucktechnik steckt zusammen mit dem Fotopapier in einer austauschbaren Kartusche. Pro Kartusche sind entweder 20, 30 oder 50 Blatt Fotopapier enthalten.

An Geschwindigkeit ist der Kodak-Fotodrucker den genannten ZINK-Modellen zwar nicht überlegen – pro Bild muss man etwa eine Minute Wartezeit einkalkulieren. Und auch die Kosten pro Bild ähneln denen der anderen Druckermodelle. Allerdings arbeitet der Kodak KPM-210W mit einem etwas größeren Papierformat und liefert Bilder mit den Abmessungen 5,5x8,5cm. Dafür ist der Drucker auch ein wenig größer und schwerer als die Geräte im Smartphone-Format.

Fujifilm druckt quadratisch

© Fujifilm / Mit dem Share-Drucker lassen sich quadratische Sofortbilder realisieren.

Mit den Instax Square Kameras hat die Firma Fujifilm recht geschickt die erneut gewachsene Nachfrage nach Sofortbildkameras befriedigt. Ergänzend dazu hat das japanische Unternehmen in der Instax-Produktreihe auch den Share SP-3 Drucker herausgebracht, der seine Bilder im Square-Format (6,2x6,2cm) druckt.

Zwar lassen such auch die Bilder von der Instax Square Kamera auf den Share-Drucker senden, noch interessanter dürfte für potenzielle Kunden jedoch sein, dass sich Bilder nicht nur via App von Smartphone oder Tablet auf den Drucker schieben lassen, sondern auch von Digitalkameramodellen der Fujifilm Finepix-Reihe und den Kameramodellen X-E3, X-Pro2, X-T2, X-T20, X-T1, GFX50 und X100F. Der Drucker arbeitet jedoch nur mit dem jpg-Format, wer bevorzugt im RAW-Format fotografiert, muss die Bilder vor dem Druck in der Kamera konvertieren.

Der Fujifilm Share SP-3 Drucker ist vergleichsweise schnell, die Druckzeit pro Bild wird mit etwa 13 Sekunden angegeben. Allerdings liegen auch die Kosten pro Bild über denen der anderen Drucker.

Prynt druckt exklusiv aus iPhones

© Prynt / Das Prynt-Pocket-Modell arbeitet exklusiv mit iPhones zusammen.

Ein weiteres Modell, das die ZINK-Technologie nutzt, ist der Prynt Pocket. Wie der Name schon sagt, ist das Gerät ausdrücklich als „Hosentaschenmodell“ gedacht. In der Handhabung unterscheidet sich der Prynt Pocket doch deutlich von der Konkurrenz. Zum einen lässt sich dieser Fotodrucker ausschließlich mit iPhones (ab 5) nutzen, zum anderen wir er für den Betrieb fest mit dem iPhone verbunden. Danach lassen sich über das Smartphone Bilder aufnehmen, bearbeiten und im Format 5x7,62cm ausdrucken. Mit der dazugehörigen Prynt-App lassen sich Bilder nicht nur bearbeiten und mit Filtern versehen, sie bringt auch nette Gags wie das Einbetten von Videos in das eigene Bild mit sich. Das Prynt-Fotopapier ist mit einer selbstklebenden Rückseite versehen, man kann die Bilder also auch sofort zu einer hübschen Galerie zusammenstellen. Dank des ZINK-Verfahrens benötigt auch der Prynt Pocket ebenfalls keine Tintenpatronen.

KiiPix arbeitet mit Muskelkraft

© KiiPix / Das quasi analoge KiiPix-Gerät verlangt nach einem "menschlichen Antrieb".

Mit dem KiiPix Drucker gibt es außerdem noch ein völlig verblüffendes Modell. Im Unterschied zu den bereits vorgestellten High-Tech-Druckern erscheint der KiiPix vollkommen reduziert: man benötigt weder Kabel noch Akkus – und der Drucker arbeitet im Prinzip so schnell wie sein Nutzer. Klingt merkwürdig? Ist aber so, denn der KiiPix baut auf Handbetrieb.

Im Ruhezustand erinnert der in mehreren Farben erhältliche Drucker ein klein wenig an eine Frühstücksbox. Dann aber werden die beiden Deckelteile aufgeklappt, sodass eine Auflagefläche für das Smartphone entsteht. Jetzt ruft man das zu druckende Foto in höchster Bildschirmhelligkeit mit der Bildschirmseite nach unten auf den Drucker, dreht die seitlich angebrachte Kurbel und befördert so das fertig gedruckte Bild ans Licht. Zuvor kann man das Bild natürlich im Handy auch noch bearbeiten und durch Filter aufpeppen. Notwendig sind weder Batterie, noch Akkus, für den KiiPix gibt es auch keine separate App. Die Fotos werden auf Filme von Fuji Instax gedruckt. Ein kleiner Nachteil könnte sein, dass bei Smartphones mit sehr großem Bildschirm bauartbedingt nicht das ganze Foto erfasst wird.

Klar ist aber auch, dass in diesem Marktsegment für die Freunde schneller, spontaner Papierfotos die Qual der Wahl herrscht.

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