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Title: Entertainment
Nach Alexa folgt Google

Sonos heißt Google Assistant Willkommen

Sonos vereint mit der neuen Integration des Google Assistant nun zwei Sprachassistenten in einem System und gibt dem Nutzer damit die freie Wahl.

©Sonos

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Smartspeaker, welche sich nicht nur hierzulande einer immer größeren Beliebtheit erfreuen, haben die Art und Weise wie wir Musik konsumieren maßgeblich verändert. Unlängst haben sie die Musik-CD in Rente geschickt, denn „Streaming“ ist das neue Zauberwort. So steht einem die Auswahl von Millionen Songs zur Verfügung, inklusive der stets brandaktuellen und angesagten Titel. Und das, ohne den Weg in den Plattenladen um die Ecke auf sich nehmen zu müssen. Willkommen in der neuen Ära des neuen Musikkonsum.

Ermöglicht haben diesen Siegeszug auch die Sprachassistenten. Was „Alexa“ im Amazon Echo, oder der Google Assistant im Google Home ist, so steckt hinter der lieblichen Computerstimme in Apples Homepod die virtuelle Dame „Siri“. Per Zuruf spielen sie nicht nur den gewünschten Titel ab, sondern finden für unentschlossene auch die passende Playlist. Ein „Hey Google, spiel rockige Musik“ – oder – „Alexa, spiel HipHop“ genügt, damit der Sprachassistent auf dem WLAN Lautsprecher den passenden Beat spielt.

Und so ist es nunmehr ein cleverer Schachzug vom Multiroom-Spezialisten „Sonos“, nicht nur einen Sprachassistenten unter der Haube zu integrieren. Denn mit dem nächsten Update gesellt sich zu Amazons Dame Alexa bald auch der Sprachassistent aus dem Hause Google - der Google Assistant.

© Sonos / Integration des Google Assistant

Sonos heißt Google Assistant willkommen

Damit ist Sonos hierzulande der erste Anbieter, der mehrere Sprachassistenten in einem Soundsystems anbietet. Denn in den Modellen „Sonos One“ und der Soundbar „Sonos Beam“ (also jenen Modellen, die selbst über ein Mikrofon verfügen) ist bereits Amazons Sprachassistent „Alexa“ integriert. Besitzer anderer Modelle aus dem Hause Sonos müssen jetzt aber nicht in die Röhre schauen, denn auch diese lassen sich nun durch die Verbindung eines kompatiblen Google Geräts (wie etwa dem Google Home) via Sprache steuern.

© Sonos / Die Soundbar Sonos Beam verfügt über Mikrofone, so dass der Google Assistant ohne Zusatzhardware aufgerufen werden kann

So lässt sich per Sprachbefehl der Sonos Lautsprecher anwählen, um darauf einen bestimmten Titel, Musik vom Lieblinks-Künstler oder eine Playlist abzuspielen.

Bekannt ist Sonos vor allem durch seine Multiroom-Technologie geworden. So lässt sich Musik völlig synchron auf mehreren Lautsprechern gleichzeitig abspielen und das ohne die Notwendigkeit, Kabel zu verlegen. Alle Lautsprecher werden einfach via WLAN mit dem heimischen Router verbunden. Somit ist es nicht ganz untypisch, dass sich mehrere Sonos Lautsprecher in einem Haushalt finden. Dank der Integration von Google Assistant ist es Nutzern nun möglich, für jeden einzelnen Speaker einen bevorzugten Sprachassistenten auszuwählen. Somit sind mehrere Sprachassistenten in einem System nebeneinander möglich.

Ob Google Assistant auf dem Sonos Beam im Wohnzimmer und Amazons Alexa auf dem Sonos One im Badezimmer – der Nutzer hat nun die freie Wahl. Und darf man den Aussagen von Patrick Spence, CEO bei Sonos, Glauben schenken, so werden bald beide Sprachassistenten parallel auf einem Lautsprecher funktionieren.

Auf Musikgenuss ausgelegt

Die Integration des Google Assistant ist laut Sonos mit dem Fokus auf die offene Sonos Plattform entwickelt worden. Und so gehen die Funktionen der verschiedenen Schnittstellen fließend ineinander über. Ein Beispiel gefällig? Wie wäre es, via Airplay die Lieblings-Playliste zu starten und während man sich dann dem Haushalt widmet, einfach via Google Assistant die Steuerung zu übernehmen? So lässt sich per Sprachbefehl an Google Assistant zum nächsten Titel wechseln oder die Lautstärke variieren.

© Sonos / Wiedergabe mit Airplay starten und Steuerung mit Google Assistant übernehmen

Und da die Anzahl an Streamingdiensten inzwischen riesig ist, können die populärsten natürlich auch via Sonos genutzt - und per Googles Sprachassistent die Titelauswahl getroffen werden. Neben Spotify und YouTube Music, stehen auch Google Play Music, Tidal, TuneIn und Deezer zur Verfügung. Ein Account bei den entsprechenden Anbietern vorausgesetzt.

Den Fernseher steuern

Ist man stolzer Besitzer des Sonos Beam, so lässt sich sogar der Fernseher einschalten und zwischen Fernsehprogramm oder Musikgenuss hin- und herschalten. Vorausgesetzt, der Sonos Beam ist via HDMI-ARC und CEC mit dem Fernseher verbunden. Nutzt man zudem noch einen Chromecast Ultra, so lassen sich auch bestimmte Serien oder Filme von Streamingdiensten via Sprachbefehl abrufen.

© Sonos / Auch in der Küche leistet der Sprachassistent mit den Sonos Lautsprechern gute Dienste.

Volle Kontrolle über das Zuhause

Was wäre das Smart Home nur ohne die Sprachassistenten, welche wir bitten können, das Licht einzuschalten, die Temperatur zu erhöhen oder die Rollos hinaufzufahren? All dies geht jetzt, dank der Integration des Google Assistant auch mit dem WLAN Speaker von Sonos.

Fazit

Dass ein Sprachassistent Einzug in die Lautsprecher des Multiroom-Spezialisten Sonos hält, war so sicher wie das „Amen“ in der Kirche. Dass Sonos nun gleich zwei der populärsten Sprachassistenten seinen Nutzern zur Auswahl stellt, ist ein genialer, wie zugleich auch cleverer Schachzug von Sonos. Ob Sonos auch noch Cortana von Microsoft, – oder gar Apple´s Siri mit an Board holen wird?

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