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Title: Entertainment
Neue Funktionen für Google Assistant

Sprachassistent der nächsten Generation

Bei Sprachassistenten liefern sich Amazon Alexa und Google Assistant ein Kopf-an-Kopf Rennen. Auf der I/O-Konferenz hat Google einen Ausblick auf die nächsten Features des Google Assistant gegeben. Die dürften vor allem auch Smart Home Fans interessieren.

©Google

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Egal in welchem Zusammenhang Google etwas präsentiert, der Google Assistant ist meist dabei. So konnte man auf der Google I/O-Konferenz kaum ein Produkt oder einen Dienst beobachten, der ohne den cleveren Sprachassistenten auskommt. Mittlerweile sitzt der Google Assistant auf über einer Milliarde Geräten, ist in über 30 Sprachen und in über 80 Ländern verfügbar. Ein Highlight der I/O war das neu vorgestellte Mittelklasse-Smartphone Google Pixel 3a. Doch selbst dabei zeigte Google, dass man durch einen kurzen Knuff am Gehäuse den Google Assistant starten kann.

©Google/ Seit drei Jahren gibt Google beim Assistant Gas, über eine Milliarde Geräte haben ihn installiert.

Google Assistant der nächsten Generation

Kleine Updates für Google Assistant haut Google ständig raus, auf der Konferenz ging es aber um größere Zukunftsvisionen, die Features für den Google Assistant der nächsten Generation. Smart Home Geräte mit Sprachassistenten vernetzen ist für viele Nutzer schon Alltag. Amazon Alexa und Google Assistant geben sich dabei nicht viel, wobei Amazon bei den unterstützten Geräten noch leichte Vorteile hat. Das könnte sich in diesem Jahr ändern, denn Google hat die Gerätekategorien erweitert. Rund 30.000 verschiedene Geräte von 3.500 Herstellern unterstützt der Assistant laut Google bereits, jetzt hat man nochmal nachgelegt. Insgesamt sind es jetzt 38 verschiedene Gerätekategorien, die Google Assistant steuern kann. Neu dabei sind beispielsweise Boiler, Mikrowellen und Wasserkocher.

©Google/ Der Next Generation Google Assistant soll noch 2019 auf Pixel Smartphones kommen.

10 Mal schneller als bisher

Wer Google Assistant nutzt, weiß, dass die Hauptarbeit der KI bei Spracherkennung und Antwortsuche in den Rechenzentren von Google stattfindet. Das soll mit der nächsten Generation des Google Assistant anders werden, denn Google hat die nötigen Daten von 100 GByte auf rund 0,5 GByte eingedampft und will dann direkt auf dem Smartphone arbeiten. Das ist dann natürlich deutlich schneller, weil man selbst bei schlechter oder ohne Internet-Anbindung in Echtzeit Antworten kriegt. 10 Mal schneller will der neue Google Assistent die Antworten liefern. Das soll vor allem auch Power-Nutzern zugute kommen, die mehrere Aufgaben gleichzeitig ausführen lassen.

Google Assistent im Web

Mit Google Duplex zeigte Google bereits vor längerer Zeit eine Automatik für Anrufe. Eine KI kann, bisher nur in den USA verfügbar, bei Anrufen einfache Termine ausmachen. Diese KI kommt jetzt in erweiterter Form auch fürs Web. Wer zum Beispiel eine Reise buchen muss und sich dabei durch verschiedene Web-Formulare klickt, kann das in Zukunft auch automatisch über Google Assistant erledigen lassen. Die nötigen Infos zieht er sich aus Gmail oder aus in Chrome gespeicherten Daten. Auch hier geht es erstmal mit englischsprachigen Ländern los.

©Google/ Google Assistant soll seine Nutzer und deren Beziehungen besser kennenlernen.

Persönlicher Assistent

Wer Alexa und Google Assistant nutzt, der merkt schnell, richtige Butler sind die Sprachassistenten noch nicht. Aber Google Assistant soll in der nächsten Generation zumindest persönlicher werden. Damit das klappt, muss der Assistant mehr über Nutzer erfahren, beispielsweise über den Beziehungsstatus, über Orte oder wichtige Ereignisse. Dann kann man bei Fragen wie "Wie wird das Wetter bei Omas Geburtstagsparty?" eine wirklich nützliche Antwort erwarten, denn der Assistant kennt den Wetterbericht, weiß wer mit Oma gemeint ist, weiß wann ihr Geburtstag ist und wo sie wohnt und kann damit die passende Antwort geben. Auch Vorschläge will der Google Assistant verstärkt machen, etwa für Events, Rezepter oder Podcasts.

©Google/ Google Assistant wird für den Einsatz im Auto optimiert.

Fit fürs Auto

Neben dem Smart Home drängen die Sprachassistenten auch ins Auto. Eine Integration von Google Assistant in Google Maps gibt es bereits, als nächstes kriegt die beliebte Navi-App Waze Support für den Assistant. Außerdem gibt es einen Driving Mode, der automatisch anspringt, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Dann stehen die dort benötigten Funktionen im Vordergrund, also Navigation, Nachrichten, Medien und Anrufe. Auch dabei wird so gut es geht im Hintergrund intelligent verknüpft. Steht im Google Kalender eine Tischreservierung in einem Restaurant, wird die Route schon vorab ausgewählt. Eintreffende Anrufe kündigt der Assistent per Sprache an und fragt, ob man annehmen will oder nicht.

Fein-Tuning

Neben den neuen Funktionen gibt es auch ein bisschen Fein-Tuning. So gibt es jetzt das schon länger in Entwicklung befindliche Feature Continued Conversations. Dahinter verbirgt sich die simple Möglichkeit, mehrere Anfragen zu stellen ohne jedes Mal "Hey Google" sagen zu müssen. Praktisch auch: Wer sich einen Timer über den Google Assistant stellt, kann ihn künftig einfach mit "Stopp" beenden. Das Aktivierungskennwort ist also in diesem einfachen Fall nicht nötig.

Fazit

Der große Vorteil für den Google Assistant ist die weite Verbreitung von Android Smartphones. Das will Google nutzen und rollt den Next Generation Assistant noch in diesem Jahr auf Pixel-Phones aus. Die vorgestellten Ideen hören sich erstmal gut an, breitere Unterstützung für Smart Home Geräte, schnellere Arbeitsweise, clevere Vorschläge, optimierter Autobetrieb. Man darf gespannt sein, was Amazon Alexa dagegen setzt.

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