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Title: Entertainment
Neue Pläne für Googles Sprachassistent

Google Assistant kommt auf Computer

Reichweite ist gut, noch mehr Reichweite ist besser, das ist die Devise des Google Assistant. Dank Android ist der Sprachassistent schon auf den meisten Smartphones vorinstalliert, doch jetzt gibt es Pläne, wie er auf viele Computer kommen soll.

©Samsung

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Das Rennen der Sprachassistenten ist auch 2020 noch nicht entschieden. Amazon hat mit Alexa die Nase leicht vorne, dahinter kommt aber gleich der Google Assistant. Doch Google wäre nicht Google, wenn man schnell klein beigeben würde. Es gibt große Pläne für die Weiterentwicklung des Google Assistant und wie er auf noch mehr Geräte kommen soll. Vor allem Computer und Notebooks hat der Google Assistant 2020 im Visier. Doch es gibt noch mehr Neuigkeiten.

©Google/ Der Ambient Mode soll den Google Assistant prominenter darstellen.

Ambient Mode für Smartphones

Die Pläne von Google für seinen Sprachassistenten sind vielfältig: Google Assistant ist auf fast jedem Android-Smartphone vorhanden, das ist eine super Ausgangsbasis, aber in der Praxis kommt es oft vor, dass Nutzer das übersehen. Schon länger arbeitet Google deshalb am sogenannten Ambient Mode. Los ging es hier mit Tests auf Android-Tablets, mit dem die proaktiven Seiten des Assistenten prominenter dargestellt werden sollten.

Die Idee dahinter: Jedes Android-Tablet wird über eine spezielle Anzeige namens Ambient Mode zu einem Smart Display. Lenovo zeigt das zum Beispiel mit dem Yoga Smart Tab. Dahinter steckt ein rund 300 Euro günstiges Android-Tablet, das sich über einen eingebauten Klappständer zum Smart Display umfunktionieren lässt.

Die spezielle Anzeige, die zum Beispiel Benachrichtigungen, Wetter-Infos und anstehende Termine auf einen Blick präsentiert, soll 2020 auch auf immer mehr Smartphones kommen. Zu sehen ist sie, wenn Smartphones mit dem Ladekabel verbunden sind oder in einem Dock stecken. Bisher ist der Ambient Mode aber noch längst nicht auf jedem Android-Smartphone zu haben, Google nennt Android 8 als Voraussetzung. Doch die neue Anzeige ist noch nicht einmal auf den Google Pixel-Handys zu haben. Das sollte sich 2020 auf jeden Fall ändern.

©Google/ Auf Smartphones kriegt Google Assistant eine Autocomplete-Funktion für Texteingaben.

Sprachassistent ohne Sprache

Der grundlegende Sinn eines Sprachassistenten ist, dass man ihm Sprachbefehle zuruft und er daraufhin aktiv wird. Doch das ist speziell auf dem Smartphone nicht immer die beste Option. Man stelle sich nur eine überfüllte U-Bahn vor, in der jeder seinem Assistenten irgendwelche Anfragen zubrüllt. Was Google in den letzten Jahren gelernt hat, ist, dass es auch noch andere Arten der Interaktion mit dem Google Assistant gibt.

So kann man schon länger auf dem Smartphone auch Befehle für den Google Assistant eintippen. Für diese Eingaben per Tastatur an den Google Assistant gibt es 2020 eine neue Oberfläche. Sobald man tippt, werden im Eingabefeld ein paar Vorschläge angezeigt, die Nutzer dann ganz einfach auswählen können. Google bedient sich hier zum Beispiel aus der Verlaufsaufzeichnung und bieten die meistgenutzten oder letzten Befehle an, also eine Art Autocomplete-Funktion für den Google Assistant.

©Autor/ Chrome ist auf zwei von drei Computern Standard-Browser und soll 2020 Google Assistant brekommen.

Google Assistant in Chrome

Über Android hat der Google Assistant schon eine sehr große Präsenz, ist er damit doch auf den meisten Smartphones sofort nutzbar. Eine ähnlich große Verbreitung soll der Sprachassistent jetzt aber auch auf Computern erreichen. Dazu möchte Google den hauseigenen Browser Chrome nutzen, der auf zwei von drei PCs als Standard-Browser arbeitet. Chrome hat schon jetzt eine Sprachsuche, doch genau die will man 2020 noch durch den Google Assistant ablösen. Mit einem Chrome-Update kriegen dann alle Nutzer des Browsers den Google Assistant, was der Verbreitung einen immensen Schub verleihen wird.

©Autor/ Google Assistant soll die Spracheingabe in Chrome ersetzen.

Chrome-Integration im Herbst 2020

Aktuell visiert man für die Integration des Google Assistant in Chrome die Version 85 des Browsers an, die im Herbst 2020 erwartet wird. Für erste Tests hat man sich auch schon eine experimentelle Einstellung, ein sogenanntes Chrome-Flag, überlegt. Wer demnächst "#omnibox-assistant-voice-search" in Chrome aktiviert, soll den Google Assistant vorab testen können. Bisher nimmt die Sprachsuche nur die Worte von Chrome-Nutzern entgegen und schreibt sie in die Adresszeile. Das soll der Google Assistant auch können, aber eben auch noch seine vielen anderen Funktionen in die Waagschale werfen.

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