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Darauf sollte man beim Smartphone Kauf achten

Tipps für den Smartphone Kauf

Worauf sollte man beim Kauf eines neuen Smartphones achten? Unsere Kaufberatung für Smartphones fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

©iStock.com/photoschmidt

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Ein neues Smartphone zu kaufen gleicht heute einer Odyssee: unzählige Modelle tummeln sich auf dem Markt. Wer in jedem Fall ein iPhone (Marktanteil in Deutschland: 30 %) sucht, hat es leichter: es gibt immer nur eine Handvoll aktuelle Modelle, die sich in der Regel im hochpreisigen Highend Segment tummeln und den Nutzer in ein – liebevoll gesagt - abgeschottetes Ökosystem zwängen, das den Auflagen eines Herstellers unterliegt. Dafür bekommt man über längere Zeit Sicherheitsupdates, hochwertige Komponenten und Verarbeitung, sowie eine gute Kamera und abgestimmte Technik.

Anders sieht es beim größten Smartphone System Android aus: das läuft in Deutschland auf rund 70 Prozent der Smartphones und bietet eine wesentlich größere Modell-Vielfalt, da sich hier viele Hersteller auf dem Markt tummeln. Viele Hersteller verpassen Android einen eigenen Look und leicht modifizierte Bedienung, das ist teilweise eine Geschmacksfrage. Und bei Android wird ausprobiert und innovativ gedacht: große XXL Smartphones, wechselbare Akkus, Stylus Pen Bedienung, erweiterbarer Speicher per SD-Karte, Falt-Smartphones, Klapp-Smartphones und vieles mehr gibt es zuerst bei Android. Einige schaffen den Durchbruch, viele nicht. Aber so ist das bei Innovationen halt. Wer nun ein Smartphone sucht, sollte nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Ausstattungsmerkmale achten. Wir fassen diese hier in einer kleinen Smartphone Kaufberatung zusammen, die ein wenig beleuchtet, welche Komponenten wofür ausschlaggebend sind.

© Samsung / Echte Innovationen wie Klapp-Displays oder Falt-Displays findet man nur bei Android.

Die Smartphone Chips: CPU, GPU, RAM, Speicher

Im CPU-Bereich ist mittlerweile Octa-Core Standard, ein Octa-Core mit mindestens 2,0 GHz bietet in der Regel ausreichende Geschwindigkeit für flüssige Nutzung. Aber: acht Kerne nützen nichts, wenn sie langsam getaktet sind, ein Vierkern-Prozessor mit 3 GHz kann also trotzdem schneller sein als ein Achtkern-Prozessor mit 2 GHz.

Wer gerne aufwändige 3D-Spiele auf dem Smartphone spielt, sollte auf eine leistungsstarke GPU achten, im Apple-Bereich bekommt man diese in beinahe allen aktuellen Modellen mit A12 (besser A13) Chip, bei Android ist man hier mit einem aktuellen Highend Smartphone von Samsung oder One Plus gut beraten.

In Sachen RAM gibt es bereits Modelle mit sechzehn GB, in der Regel reichen derzeit vier bis acht GB für Normalnutzer völlig aus. Hier entscheidet der Geldbeutel, denn prinzipiell gilt: je mehr Speicher, desto besser. Der Speicher in Smartphones wächst zudem von Modelljahr zu Modelljahr. Heute bieten gute Mittelklasse-Modelle bereits 128 GB, Highend-Geräte sind sogar mit 1 Terabyte internem Speicher erhältlich. Zudem bietet Android die Speicher-Erweiterung mit SD-Karte an. Um Fotos direkt auf SD-Karte zu speichern ist das eine super Lösung, Apps können oftmals nicht oder nur über Umwege darauf ausgelagert werden, sofern es keine Möglichkeit gibt, SD-Karten als Erweiterung des internen Speichers zu formatieren. Ein Modell mit nur 16 GB internem Speicher plus 128 GB SD-Karte ist damit höchstens für Fotofreunde empfehlenswert, alle anderen stoßen schnell an die Speicherkapazität, zumal Android selbst rund 4 GB davon verschlingt. Empfehlenswert sind hier Modelle mit mindestens 64 GB Speicher, besser gleich 128 GB, im mittleren Preissegment um die 300 Euro bietet das das Samsung Galaxy A51.

© Samsung / Der südkoreanische Hersteller Samsung fabriziert die beliebtesten und meistverkauften Smartphones weltweit.

Der Smartphone Akku: Größe, Laufzeit, wechselbar?

Für viele Smartphone Nutzer aus Deutschland gehörte ein wechselbarer Akku lange Zeit zum guten Ton. Das hat sich geändert, denn moderne Designs benötigen kompakte Ingredienzien. Ein wechselbarer Akku macht ein Handy unnötig dick und haptisch unsexy. Und mal ehrlich: da die meisten alle zwei bis vier Jahre das Handy wechseln, ist auch ein fest verbauter Akku während dieser Laufzeit in der Regel noch nicht am Rande des Leistbaren. Wechseln kann man also eher ignorieren. Wer partout einen Wechsel-Akku braucht, findet diesen noch im Samsung Galaxy XCover Pro oder im günstigen Motorola Moto G7 Power.

Wichtiger ist die Größe, da diese für die Laufzeit zuständig ist, abhängig von der Größe des Displays. Hier ist alles unter 3.000 mAh nicht zu empfehlen. Selbst Mittelklasse Smartphones wie das LG k61 bieten einen 4.000 mAh Akku, der bei intensiver Nutzung für einen Tag und bei normaler Nutzung für zwei bis drei Tage reicht.

© Google / Ein empfehlenswertes Foto-Handy kommt von Android-Entwickler Google selbst: das Pixel 4 XL.

Die Smartphone Kameras: gut für Fotos oder Selfies

Was waren das noch für Zeiten, als sich jeder bei Digitalkameras mit Megapixeln übertreffen wollte. Heute wissen wir, dass die Anzahl der Objektive oder die Megapixel keine Garanten für knackscharfe Fotos sind. Während mehrere Objektive durchaus sinnvoll sein können, um verschiedene Einsatzgebiete wie Zoom, Weitwinkel, Landschaft oder Portrait vernünftig abzubilden, belasten Fotos mit 38 Megapixel höchstens den Speicher, wirkliche Vorteile haben sie für normale Nutzer nicht. Die meisten Fotos werden zudem spontan und mit automatischen Einstellungen geschossen. Viele Hersteller bieten daher in Ihren Kamera-Apps intelligente, KI-gesteuerte Software, die aus Fotos viel herausholen kann. Typische Kameraeinstellungen wie ISO-Wert, Weißabgleich und mehr lassen sich über die Software bei Bedarf trotzdem manuell einstellen.

Wichtig ist zudem die Blende: je kleiner der f-Wert, desto lichtstärkere Fotos kann man machen, denn je offener die Blende ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor. Ideal ist auch ein vernünftiger optischer Stabilisator (nicht zu verwechseln mit digitalem Bildstabilisator), damit es nicht aussieht, als hätte ein Wackeldackel das Foto geschossen. Wer gern Videos dreht, kommt um 4K-Auflösung mittlerweile nicht mehr herum. Wer viel videotelefoniert oder Selfies schießt, sollte darauf achten, dass das Smartphone eine gute Frontkamera mit höherer Auflösung besitzt, hier sparen Hersteller bei günstigen Modellen gern. Insgesamt empfehlenswerte Foto-Smartphones sind neben den Highend Modellen von Apple und Samsung etwa das Google Pixel 4 XL oder das Huawei P30 Pro.

 

Das Smartphone Display: groß und übersichtlich oder klein und handlich

Als Faustregel gilt: großes Display = großer Stromhunger, jedoch auch mehr Überblick. Wer ein Smartphone mit großem Display sucht, sollte auf einen großen Akku achten, um eine vernünftige Laufzeit zu erreichen, und auf eine vernünftige Helligkeit: alles unter 400 Candela pro Quadratmeter (cd/m2) kann man getrost links liegen lassen. Weiterer wichtiger Faktor beim Display ist die Pixeldichte: es ergibt keinen Sinn, ein 6,7 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 720p zu nutzen, hier sollte der sogenannte PPI-Wert über 300 liegen, damit man auch eine vernünftige Bildschärfe hat.

© Apple / Auch von Apple gibt es ein preiswertes Smartphones: das iPhone SE.

Der Preis entscheidet, ob Einsteiger, Mittelklasse oder Highend Smartphone

Einsteigermodelle findet man bereits für um die 100 Euro. Wirklich empfehlenswert sind sie nur, wenn man außer Messenger, Internetbrowser, Musikwiedergabe, Ebay-Transaktionen und E-Mails keine weiteren Funktionen so richtig nutzen möchte. Wer ein Smartphone für vernünftige Fotos und die Multimedia-Wiedergabe von Videos und auch mal Filmstreaming sucht, sollte mindestens die Mittelklasse zwischen 200 und 400 Euro wählen. Highend-Modelle ab 800 Euro eignen sich für Extremnutzer, die die beste Kamera, die schnellste Hardware zum Spielen oder Zusatzfunktionen wie Aufklappbarkeit oder Stylus-Einbindung nutzen möchten.

Tipp: Wer mehr möchte als Mittelklasse, darf getrost zu einem Vorjahres Highend Modell greifen. Die sind im Android Bereich bereits ein halbes Jahr nach Release meist sehr im Preis gesunken, und die verbaute Hardware taugt trotzdem noch für mehrere Jahre, mindestens solange der Hersteller Sicherheits-Updates bereitstellt (in der Regel sind das bei Samsung Highend Modellen vier Jahre). Im Apple-Bereich sieht es etwas anders aus: hier gibt es überwiegend nur Modelle im Highend-Preissegment, Ausnahme ist das iPhone SE, das zum Preis der hohen Mittelklasse zu haben ist. Dafür ist bei Apple der Wertverlust auch nicht so hoch.

Fazit

Eigentlich ist es bei Smartphones wie bei Autos: eine gute Mittelklasse dürfte den meisten genügen. Technik-Nerds und alle, die das Maximum an Leistung suchen, greifen zu einem Highend-Modell. Letztendlich ist es wie bei einer Probefahrt: im Ladengeschäft einmal den Favoriten anfassen, Verarbeitung, Haptik und Bedienung testen, ist wichtig für die eigene Kaufentscheidung.

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