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Spielerisch lernen

Tiptoi, VTech und Co.: Smartes Spielzeug für Kids

Im Kinderzimmer hält immer mehr Technik Einzug. Was ältere Generationen skeptisch beäugen, fördert durchaus die Entwicklung der Kleinen.

© Ravensburger

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Auch Spielzeug wird immer smarter. Moderne Technik macht es möglich. Wir stellen hier vier ausgesuchte Smart Toys vor, die Kinder mit pädagogisch ausgeklügelten Aspekten in verschiedenen Bereichen fördern sollen.

Audiodigitale Stories: der Tiptoi-Stift von Ravensburger

Beim Lernsystem Tiptoi dreht sich alles um einen „magischen“ Stift mit so genannter OID-Technologie. Mit Hilfe eines optischen Sensors erkennt der Stift unsichtbar aufgedruckte Codes und spielt über den oben integrierten Lautsprecher die damit verknüpfte Audiodatei ab. Oder er erkennt während eines Ratespiels, ob das Gesuchte korrekt gefunden wurde. Nach dem einmaligen Erwerb des Stiftes stehen viele zusätzlich kaufbare Anwendungen zur Verfügung: Wissensbücher, Spiele, Spielfiguren, ein Globus oder spezielle Lernhefte für die Grundschule wie „Wir lernen Englisch“ oder „Deutsch 1. Klasse“.

Jede Anwendung hat vier Bereiche: Entdecken, Wissen, Erzählen und Spielen, die teilweise nochmals unterteilt sind. So wird aktiv und spielerisch die Neugier des Kindes geweckt und gleichzeitig Wissen vermittelt. Und da jede gezeigte Figur in einem Buch auch etwas sagt oder erzählt, werden die interaktiven Bücher quasi lebendig. Das fördert nebenbei die Phantasie des Kindes und macht Lust auf das Medium Buch, ob interaktiv oder nicht.

Der Stift verfügt über einen Flash-Speicher und kann via PC oder Laptop mit Windows oder MacOS einfach und schnell mit Inhalten bespielt werden. Die Stift-Version mit Player ist zudem mit Hörbüchern und Musik aus dem Tiptoi-Shop kompatibel, je zwei sind beim Kauf vorinstalliert. Das Tiptoi-System ist geeignet für Kinder ab vier Jahren.

Kindgerechtes Tablet: Storio Max 7 von VTech

Den Blick Ihrer Kinder, wenn mal kurz etwas am Tablet nachgeschaut wird, kennen alle Eltern. Dieses Stück Technik ist gerade für Kinder spannend. Und obwohl mittlerweile jeder Hersteller einen eigenen Kindermodus im Tablet integriert, ist ein kindgerechtes, eigenes Tablet die bessere Wahl. Hersteller VTech bietet mit dem Storio Max 7 ein 7-Zoll-Tablet mit vernünftiger Hardware, das auf die Bedürfnisse von Kindern ausgelegt ist. Der enthaltene Internetbrowser greift nur auf kindgerechte Seiten zu, der integrierte E-Book-Reader regt zum Lesen an, 20 vorinstallierte Apps und drei Spiele decken viele Bereiche ab, der Nachrichtendienst erlaubt Kontakte mit Freunden, Foto- und Musikfunktionen sorgen für Abwechslung. Diverse Spiele und Apps zu Themen wie Lesen, Rechnen, Kunst, Merkfähigkeit, Wortschatz und mehr können separat erworben werden.

Alles funktioniert praktisch wie bei Mamas oder Papas Tablet, als Software kommt ein echtes Android-Betriebssystem zum Einsatz. Die Inhalte des Storio Max 7 und der Umgang mit dem Kinder-Tablet sollen neben der Kreativität und Sprachentwicklung auch das selbstständige Lernen, erste Mathekenntnisse und die kognitive Entwicklung fördern. Eltern haben zudem die Möglichkeit, die Nutzung des Tablets in vielen Bereichen zu kontrollieren, allen voran etwa durch ein Zeitlimit. Der Laptop ist geeignet für Kinder von vier bis neun Jahren.

Spielerisch lernen: Sofias Laptop von VTech

Dieses smarte Spielzeug ist ein Laptop für kleinere Mädchen. Geeignet für ein Alter von drei bis fünf Jahren, bietet es erste Berührungspunkte mit Technik und sorgt spielerisch für die Entwicklung des Kindes. Mit den zwölf vorinstallierten Lernspielen kann der Wortschatz erweitert, die Sprache gefördert und die Phantasie angeregt werden. Hauptcharakter ist die Walt Disney-Figur Prinzessin Sofia die Erste, die gemeinsam mit dem Kind Abenteuer erlebt: dazu gehört Buchstaben lernen, Sprachlaute nachmachen, sich Wörter merken oder Benimmregeln lernen, die sich für eine Prinzessin geziemen.

© vtech / Sofia‘s Laptop bietet zwölf Lernspiele für kleine Prinzessin Sofia Fans.

Sofia‘s Laptop besitzt eine komplette Tastatur mit allen Buchstaben und Zahlen und ein kleines schwarz-weißes Display, das die Inhalte visuell unterstützt. Die Bedienung erfolgt kindgerecht einfach. Die Original-Synchronsprecherin aus der Disney-Serie kommt hier ebenfalls zum Einsatz. So ist dieser Laptop vor allem ein tolles Geschenk für Liebhaberinnen von Prinzessin Sofia.

Aufs iPad abgestimmt: Play Osmo von Tangible Play, Inc.

Dieses digitale Spielsystem verknüpft die reale Welt mit jedem iPad ab der 2. Generation von Mini bis Air, dieses ist beim Kauf selbstverständlich nicht enthalten. Bevor man die Inhalte nutzen kann, benötigt man das Starter-Set, das neben drei Spiele-Apps den wichtigen „roten Reflektor“ sowie einen Standfuß für das iPad enthält. Dazu kommen die für einige Spiele benötigten Formen aus Holz und zwei komplette Buchstabensätze aus Karton. Der rote Reflektor wird oben am Tablet über der Kamera befestigt und erkennt dann mit Hilfe dieser, welche Gegenstände oder Zeichnungen vor ihm liegen und zeigt diese auf dem Display.

Die Spiele-Apps sind prinzipiell kostenlos, zum Spielen werden jedoch meist physische Gegenstände benötigt, die zusätzlich erworben werden müssen. Dann kann der Lernspaß beginnen. Die verschiedenen Apps wenden sich gezielt und spielerisch an die Kreativität des Kindes, dazu wird Reaktionsschnelle benötigt oder Zahlen-/Buchstabenkenntnis. Laut Hersteller wird Osmo mittlerweile auch in 15.000 Schulen in 42 Ländern, darunter auch sechs europäische, eingesetzt. Play Osmo ist geeignet für Kinder von vier bis zwölf Jahren.

Fazit

In einem sind sich Eltern einig: die Zukunft ist digital. Trotzdem werden smarte Spielzeuge häufig als „Technik-Schnickschnack“ abgetan. Doch damit wird man ihnen nicht gerecht. Denn unter den Technical Toys gibt es durchaus einige, die einen pädagogischen Nutzen haben. Wichtig: wer smarte Spielzeuge nur einsetzt, damit das Kind beschäftigt ist und es mit dem smarten Spielzeug allein lässt, wird weniger Nutzen erzielen. Wer jedoch vor allem am Anfang gemeinsam mit den Kleinen auf digitale Entdeckungstour geht, fördert die kreative Entwicklung seines Kindes. Und lernt in einigen Fällen noch selbst etwas dazu.

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