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Title: Entertainment
UKW

UKW-Abschaltung: Das sind die Alternativen

Für viele Radiofans wäre es eine echte Horrornachricht gewesen. Dienstleistungsunternehmen hatten damit gedroht, kurzerhand mehrere UKW-Sender abzuschalten. Zum Glück gab es nun doch noch eine Einigung. Vorerst. Doch bis spätestens Juni muss es weitere Einigungen geben. Nicht zuletzt, da UKW langfristig so oder so abgelöst werden soll, lohnt es sich, bereits jetzt die richtigen Weichen zu stellen.

©iStock.com/Sasiistock

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Die Nachricht hatte für viel Furore gesorgt: UKW sollte kurzfristig in weiten Teilen Deutschlands abgeschaltet werden, da sich Sendenetzbetreiber und Antennenbesitzer nicht einigen konnten. Die Hintergründe sind kompliziert. Fakt ist jedoch, dass bis spätestens Juni weitere Einigungen erzielt werden müssen, damit es mit UKW weiter geht wie bisher. Und so ist es gerade für Radio-Liebhaber wichtig zu wissen, was man tun kann, wenn es wirklich einmal zur Abschaltung kommen sollte. Dass UKW langfristig ausgedient hat, gilt eh als sicher.

© Roberts / Digitalradios mit DAB und DAB+ sorgen auch weiterhin für passende Musik.

Die gute Nachricht ist: So oder so gibt es keinen Grund zur Panik, denn wie immer gibt es Alternativen. Die wohl einfachste und auch eleganteste Lösung dürfte der Umstieg auf ein DAB-fähiges Radio sein. Statt wie UKW das Radiosignal analog auszustrahlen, wird das DAB-Radiosignal digital verbreitet. Ansonsten funktionieren DAB-Radios vollkommen identisch wie UKW-Radios, sprich: Man muss sich weder an eine neue Bedienung gewöhnen noch braucht man besondere Kenntnisse. Ein großer Vorteil von DAB ist zudem, dass die Radiosender klarer und besser klingen – ganz ohne Rauschen und Knarzen.

Das gilt es bei einem DAB-Radio zu beachten

Wer nun auf der Suche nach einem DAB-Radio ist, der sollte ein paar Dinge beachten. Idealerweise unterstützt das Gerät DAB+, da die erste Generation an DAB-Geräten die neueren Frequenzen nicht entschlüsseln kann. Tragbare DAB+-Geräte unterstützen im Normalfall sowohl DAB wie auch UKW. Und selbst beim Autofahren muss niemand aufs Radio verzichten, sollte es mit UKW zu Ende gehen. Denn über das AUX-Kabel lässt sich ein Zusatzgerät anschließen, mit dem man dann quasi ein DAB+-Radio hat. Je nach Modell und Hersteller gibt es mitunter auch schon die Option, vor dem Autokauf ein DAB+-Gerät zu wählen. Zur Standardausrüstung gehören die Radios, die gegenüber UKW mehr Sender und eine höhere Klangqualität bieten, in der Regel allerdings noch nicht. Eine Auswahl aktueller DAB-Radios finden gibt es hier.

© Google / Sind smarte Lautsprecher eine echte Alternative zu UKW-Radios?

Online-Radios sind nur bedingt zu empfehlen

Online-Radios – und damit auch smarte Lautsprecher wie Amazons Echo, der HomePod von Apple oder Google Home – sind eine weitere Alternative zum klassischen UKW-Radio. Wie man sich denken kann, hängt die Übertragungsqualität jedoch stark von der Internetverbindung ab. Daheim oder auch bei der Arbeit mag das kein Problem sein. Unterwegs muss man allerdings definitiv mit Qualitätsschwankungen bei der Übertragung und somit auch mit Abbrüchen rechnen. Das gilt auch für all jene, die ihr Smartphone als Radio nutzen. Im Prinzip bieten alle Radiosender mittlerweile entsprechende Apps an. Zu den Nachteilen gehört jedoch, dass man mitunter recht viel Werbung ertragen muss. Stationär lassen sich übrigens auch die meisten Fernseher als Radio nutzen.

Auch wenn es aktuell noch keine vollständige Alternative zu UKW gibt, muss also selbst dann niemand aufs Radio verzichten, sollte es doch noch zu einer abrupten Abschaltung kommen. Wer herausfinden möchte, ob der eigene Lieblingssender per DAB empfangen werden kann, findet die entsprechenden Informationen zumeist leicht und schnell auf der Webseite des jeweiligen Senders. Eine breitere Übersicht erhält man u.a. auf Digitalradio.de.

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