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Title: Entertainment
Der Hit aus Amerika kommt endlich zu uns.

Unboxing – erste Erfahrungen mit dem Amazon Fire TV Cube

Seit Mitte letzter Woche ist er in Deutschland auf dem Markt und steht nun auch in unseren Wohnzimmern, der Mediaplayer von Amazon - der Amazon Fire TV Cube.
Was er kann und wo noch seine Schächen liegen, das haben wir uns hier angesehen.

Bereits Mitte letzten Jahres, stellte Amazon seine neuste Errungenschaft – die Verschmelzung aus Fire TV und Amazon Echo unter dem Namen „Amazon Fire Cube“  in den USA vor.
Wie wir berichteten: Der neue Fire TV Cube mit Alexa Sprachsteuerung

Nur leider war der Fire Cube hierzulande noch nicht erhältlich. Bis letzter Woche. Denn inzwischen hielt er auch in hiesigen Wohnzimmern Einzug.

© Chris Bertko / der neue Amazon Fire TV Cube

Was ist der Fire TV Cube?

Wie kurz angeklungen, beschreibt sich der Fire TV Cube am besten, als eine Mischung aus Fire TV (Stick) und Amazon Echo.
Er ist ein Mediaplayer, wie das Fire TV, oder seine kleinere Variante der HDMI Stick von Amazon, integriert aber den Sprachassistenten Amazon Alexa. Und das nicht nur via Sprach-Fernbedienung, sondern auch ganz nativ per Zuruf. Auf der Oberseite des Fire TV Cube, finden sich all jene Tasten wieder, die wir schon von dem Amazon Echo oder dem Echo Dot kennen: Lauter, Leiser, Aktionstaste und Mikro Stumm.
Darüber hinaus werkelt im neuen Würfel ein Hexacore Prozessor, der doppelt so schnell ist, als der Prozessor in seinem Vorgänger.

Was den Fire Cube jedoch Besonderes macht , ist die Steuerung der Multimedia Geräte.
Denn sein Platz ist im HiFi-Board des Wohnzimmers, von wo aus er via Infrarot Geräte, wie zum Beispiel den Fernseher, oder den HiFi Receiver steuern kann.

© Chris Bertko / Fire TV und Amazon Echo in Einem

#Unboxing

Werfen wir mal einen Blick in die Box.
Neben dem Fire Cube „Würfelchen“ das „8,6 x 8,6mal 7,7 Zentimeter“ misst, findet sich natürlich ein Netzteil für die Stromversorgung.
Außerdem liegt ein LAN Adapter bei, welchen wir schon vom Fire TV Stick kennen. Dieser wird an den Micro USB Port angeschlossen und rüstet den Fire TV Cube mit einem LAN Anschluss auf, falls man diesen im Wohnzimmer benötigt – da dort ggf. die WLAN Verbindung zu schlecht ist.

Man beachte jedoch, dass dann der Micro USB Port, welcher OTG-fähig ist – also die Möglichkeit bietet, eine Tastatur oder ähnliches anzuschließen – belegt ist.
© Chris Bertko / Lieferumfang inkl. optionalem LAN Adapter

Weiterhin im Lieferumfang enthalten ist die optionale IR-Erweiterung. Jene ist dafür gedacht, um das Infrarot Signal zu den Geräten zu bringen, falls der Fire TV Cube zum Beispiel in einem geschlossenen TV-Schrank steht.

Amazon empfiehlt übrigens den Fire Cube so aufzustellen, dass dieser Sichtverbindung zu den zu steuernden Geräten hat und mindestens 30 Zentimeter von Lautsprechern entfernt steht.
Auch im Lieferumfang enthalten, die Sprach-Fernbedienung. So kann man durch betätigen des Sprach-Buttons auf der Fernbedienung den Sprachassistenten Alexa nutzen, was nun aber auch nativ (wie beim Amazon Echo) durch freies Sprechen in den Raum hinein möglich ist.

© Chris Bertko / Auch im Lieferumfang: Netzteil, IR-Verlängerung und Fernbedienung

#Installation

Ich nenne neben einem Philips Fernseher noch ein Apple TV mein Eigen und der Sound kommt über ein HiFi Receiver von Marantz.
Zunächst wird der Fire TV Cube mittels HDMI Kabel – was man im Lieferumfang leider vermisst – an den Fernseher angeschlossen. Hat man einen HiFi Receiver mit HDMI Hub, wie in meinem Fall, dann wird das Fire TV an selbigen angeschlossen.

© Chris Bertko / Platzierung im HiFi Schrank aber 30cm von Lautsprechern entfernt

Hat man das WLAN Passwort bereits in seinem Amazon Account gespeichert, etwa weil man schon ein anderes Gerät aus dem Hause eingerichtet hat, so ist die Auswahl des heimischen WLAN Netzwerks und die Eingabe des dazugehörigen Passworts nicht mehr nötig.

Alternativ kann dies über die mitgelieferte Fernbedienung erfolgen.
Während des Installationsprozesses fragt der Fire TV Cube dann noch ab, welche Multimedia Geräte man im Einsatz hat um diese später steuern zu können.
So war im Test das ein- und ausschalten des Philips-TVs problemlos möglich. Auch das lauter und leiser stellen des HiFi-Receiver machte keine Probleme.

Der Kanalwechsel zwischen HDMI 1 und HDMI 2, über welche das Apple TV und der Fire TV mit dem Fernseher verbunden sind, klappte hingegen nicht. Ebenso nicht der Senderwechsel. Denn dies geht laut Amazon bislang nur mit kompatibler Hardware, wie etwa einem Grundig TV, dem Sky Receiver oder dem Telekom Magenta Receiver.

© Chris Bertko / Fire TV Cube fand neben dem HiFi Receiver Platz

#Bedienung.

Was jedoch out-of-the Box geht, ist die Steuerung des Fire TV-Mediaplayers.
So lassen sich Filme via Sprachbefehl suchen, starten und stoppen.
Am besten funktioniert dies – oh Wunder, in der Amazon eigenen Video-App.
Bei anderen Apps wie zum Beispiel Netflix und YouTube sind die Sprachsteuerungs-Möglichkeiten noch recht beschränkt.

Aus dem Hause Amazon sind jedoch Stimmen zu hören, das wohl schon einige App-Anbieter an der Sprachsteuerung via Fire TV Cube arbeiten. So sollen sich in den nächsten Monaten beispielsweise die Mediatheken von ARD, Pro7, ZDF und auch Apps wie Zattoo und waipu.tv auf Zuruf befähigen lassen.

© Chris Bertko / Fire TV Cube kommt mit starken Hexacore Prozessor

#Audio

Bereits beim Fire-TV-4K Stick versprach Amazon die Unterstützung von Dolby-Atmos. Jedoch stellte sich dann heraus, dass dies nur bei dem Mediaplayer des hauseigenen Amazon Dienstes der Fall ist. Bei Diensten wie Netflix war maximal 5.1 Audio drin.
Nun beim Amazon Fire TV Cube will man von Anfang an alles richtigmachen, so der Hersteller – und auch bei Apps wie Netflix & Co. die 3D Soundformate unterstützen.

© Chris Bertko / Der Filmabend startet nun per Sprachbefehl

Darüber hinaus vermag der Hexacore Prozessor Bildformate mit der ultrahohen 4K-Auflösung (60 Bilder in der Sekunde) wiederzugeben.
Bei kompatiblen TV-Geräten kommt man sogar in den Genuss von HDR (lies: High Dynamic Range).

Fazit

Der neue Fire TV Cube ist wohl derzeit der Multimediaplayer auf dem Markt, mit der leistungsfähigsten Hardware. Das merkt man in der Geschwindigkeit der Bedienoberfläche bei der Navigation, ebenso wie bei der Videowiedergabe.

Die Vereinigung von Mediaplayer mit Amazon Echo Sprachassistenten macht riesig Spaß, wobei die Steuerung von verbundenen Multimedia Geräten deutlich ausbaufähig ist.

Jedoch ist es wie bei allem neuen: Gut Ding will Weile haben!

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