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Trend: mobile Beamer

WLAN-Beamer: Kino im Haus und im Garten

Hier erfahren Sie, was die aktuellen Beamer BenQ GS1, Acer P5515, Crenova XPE700 und Corprit GM60A in der Praxis leisten.

Beamer

© Brian Jackson / Fotolia.com

Wer zu Hause ein kinoähnliches Seherlebnis genießen möchte, wird sich nicht mit den Einschränkungen zufriedengeben, die durch die Bildschirmdiagonale eines Flachbildfernsehers gesetzt sind. Denn selbst wer tief in die Tasche greift, ist beim smarten TV aktuell auf Modelle mit 75 Zoll-Panels beschränkt. Echte Cineasten finden eine Alternative in einem Beamer. Die Geräte werden zudem immer kompakter und preiswerter. Bei der Anschaffung des Heimkinos gibt es aber viele Punkte zu beachten. Um das ideale Gerät zu finden, sind die eingesetzte Technik, die Auflösung und die Lichtstärke entscheidende Kriterien. Moderne Beamer bieten zudem einen WLAN-Anschluss, der die aufwendige Verkabelung zur Übertragung des Bildsignals überflüssig macht. Genau diese Geräteklasse haben wir uns näher angeschaut.

BenQ GS1: der Kompakte für alle Fälle

Mit Gehäuseabmessungen von lediglich 13,9 x 14,6 Zentimetern präsentiert sich der LED-Beamer BenQ GS1 besonders kompakt. Netzbetrieben bringt der Beamer gerade einmal 570 Gramm auf die Waage. Für den mobilen Einsatz steht ein Energiespender zur Verfügung, der das Gerät bis zu drei Stunden mit Strom versorgt. Das Gewicht steigt bei eingestecktem Akku auf ein Kilo. Der BenQ GS1 arbeitet mit 300 ANSI Lumen, ist mit der energieeffizienten LED-Projektionstechnik ausgestattet und bietet HD-ready-Auflösung. Den Sound zum Gesehenen gibt der Beamer wahlweise über ein integriertes Lautsprecherpaar mit zwei Watt aus oder per Bluetooth an externe Speaker weiter.

Beamer BenQ GS1

Acer P5515: der Lichtstarke

Der Acer P5515 stellt Bilder in Full-HD-Auflösung, also mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten, dar. Mit 4.000 ANSI Lumen bietet der DLP-Projektor eine sehr hohe Lichtstärke. Das zahlt sich aus, wenn Filme oder Präsentationen in heller Umgebung abgespielt werden. Das Videosignal lässt sich über alle gängigen kabelgebundenen Schnittstellen zuspielen. Via Crestron Network Control lassen sich Inhalte von Notebooks oder Tablet-PCs auch per WLAN auf die Leinwand bringen. Für die akustische Untermalung sorgt im Acer P5515 ein Lautsprecherset mit einer Leistung von zehn Watt.

Acer P5515

Crenova XPE700: Mini-Projektor mit Stativgewinde

Mit seinem HDMI-Anschluss hat der kleine Projektor Crenova XPE700 eine kabelgebundene Verbindungsmöglichkeit an Bord. Multimediainhalte lassen sich außerdem über einen USB-Port zuspielen. Seine Stärke spielt der Pico-Projektor beim Betrieb über das WLAN aus. Der DLP-Beamer lässt sich nämlich kabellos mit einem Smartphone, Laptop oder Tablet-PC verbinden. Adapter oder Kabel sind dazu nicht erforderlich. Der Zuspieler wird unkompliziert über das WLAN-Netz des Projektors angeschlossen. Mobil wie Smartphone und Co. ist auch der Projektor, der mit Gehäuseabmessungen von 20 x 16 x 6 Zentimetern durchaus handtaschentauglich ist. Die Lichtstärke fällt mit 1.200 ANSI Lumen passabel aus.

Corprit GM60A: verbindungsstark im Kompaktformat

Der Corprit GM60A erweist sich als besonders anschlussfreudig. Multimediainhalte nimmt der Beamer über einen USB-Anschluss, von SD-Speicherkarten oder kabelgebunden via VGA- und HDMI-Port entgegen. Ausgänge stehen für Lautsprecher beziehungsweise Stereokopfhörer zur Verfügung, wenn die internen 2-Watt-Lautsprecher den Ansprüchen nicht genügen. Unkompliziert ist die Zuspielung von Multimediainhalten über das drahtlose Netzwerk (WLAN). Als Quelle und Steuergerät fungieren dann das Mobiltelefon oder der Tablet-PC des Nutzers. Miracast und AirPlay unterstützt der Corprit GM60A ebenfalls zuverlässig, wenn sich Beamer und Zuspieler im selben drahtlosen Netzwerk befinden.

Der passende Beamer für jeden

Wichtige Kriterien bei der Auswahl des passenden Beamers sind die Lichtstärke und die Auflösung. So bringt der BenQ GS1 nur 300 ANSI Lumen auf die Projektion. Das Gerät kommt also eher für den Einsatz in sehr dunkler Umgebung in Frage. Auch die Auflösung ist mit 1.280 x 720 Pixeln limitiert. Zum Vergleich: Der Acer P5515 liefert eine Lichtstärke von 4.000 ANSI Lumen bei Full HD-Auflösung. Acer ist dafür auch eher im Business-Einsatz zu verorten, zudem besitzt der Beamer der Taiwanesen keinen Akku. Wer das Projektionserlebnis mobil machen möchte, benötigt ein Gerät mit verbautem Energiespender. Hier überzeugt der BenQ GS1 mit einer bis zu dreistündigen Unabhängigkeit vom Stromnetz. Eine Batterie weist auch der Crenova XPE700 auf. Allerdings quittiert der Energiespender ohne Netzanschluss bereits nach ein bis zwei Stunden den Dienst. Das kabellose Zuspielen von Inhalten über das drahtlose Netzwerk (WLAN) erlauben alle Beamer im Testfeld. Für Cineasten endet die Unabhängigkeit von der Verdrahtung aber bei der Soundwiedergabe. Hier liefert Acer mit zehn Watt die Spitzenleistung ist Testfeld. Filmfreunden wird aber auch das nicht reichen, um die Action nicht nur auf die Leinwand, sondern auch auf die Ohren zu bringen. Dass es auch mit externen Lautsprechern ohne Kabel funktioniert, zeigt der BenQ GS1, der die Anbindung eines Soundsystems per Bluetooth gestattet.

Fazit

Beamer, einst ein Business-Werkzeug oder Luxusspielzeug für betuchte Cineasten, sind mittlerweile in eine erschwingliche Preisklasse vorgerückt. Die kompakten Geräte bieten dabei Kinofeeling für die eigenen vier Wände. Kabelgebundene Anschlüsse bleiben wohl auch in Zukunft wichtig. Zeitgemäß im Vordergrund steht aber sicher in den meisten Haushalten die WLAN-Funktionalität, mit der sich Multimediainhalte bequem vom Smartphone-Tablet-PC oder Rechner auf die Leinwand bringen lassen.

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