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Title: Entertainment
Unterhaltungselektronik

Xiaomi will „Game Changer“ werden

Der Handygigant aus China bietet bezahlbare Unterhaltungselektronik und startet jetzt den offiziellen Verkauf in Deutschland.

© Xiaomi

© Xiaomi

Xi-was? Schon der Name ist spannend: Für deutsche Zungen etwas vereinfacht „Schau-mi“ gesprochen, bezieht sich „Xiaomi“ laut Firmengründer Lei Jun nicht nur auf das chinesische Wort für „Hirse“ oder „Reis“, sondern dient – neben der Abkürzung „mi“ für „Mobiles Internet“ – auch als Verknüpfung zur buddhistischen Philosophie, dass ein einziges Reiskorn so groß sei wie ein Berg.

© Xiaomi / Xiang Wang, Senior Vice President, präsentiert Xiaomi Smartphones.

Um im Bild zu bleiben: Das kleine Reiskorn, gepflanzt 2010, ist längst aufgegangen und zu einem gigantischen Berg angewachsen. In wenigen Jahren hat sich Xiaomi zu einem der größten Smartphone-Hersteller der Welt gemausert, in China sogar zum zweitwertvollsten Start-up des Landes. Weltweit haben die über 8000 Chinesen des Unternehmens, die einen Umsatz von über 20 Milliarden US-Dollar erwirtschaften, bereits die Hersteller Sony, LG und Lenovo hinter sich gelassen. Xiaomi baut und verkauft aber noch mehr – von Fernsehern und Notebooks über Streaming- und Fitness-Geräte bis hin zu E-Scootern, um nur einige Beispiele zu nennen.

© Xiaomi / Fans des Herstellers beim Launch-Event in Spanien.

Topmoderne Geräte für den kleineren und mittleren Geldbeutel

Alle Geräte folgen der Philosophie des Firmengründers, topmoderne Innovationen zu bieten, die sich möglichst jede und jeder leisten kann. Mit dieser Kombination ist Xiaomi so erfolgreich, dass sich auch in Deutschland schon vor Jahren eine aktive Fangemeinde gebildet hat – und das, obwohl die Geräte hierzulande bisher nur über Import-Händler zu kaufen waren.

Umso größer war der Paukenschlag in der Branche, als Firmendirektor Liu Yi im Sommer 2017 ankündigte, schon bis 2020 in Ost- und Südeuropa 2000 (!) Geschäfte in zwölf Ländern eröffnen zu wollen. Los ging es im russischen Minsk sowie in Athen mit den ersten offiziellen „Mi Stores“ in Europa. Im Mai 2018 folgte die Eröffnung des ersten Stores im deutschsprachigen Raum – in der „Shopping City Süd“ nahe Wien.

Xiaomi jetzt auch in Deutschland erhältlich

Laut dem Branchenmagazin „Telecom Handel“ steht nun auch der offizielle Deutschlandstart kurz bevor. Den Vertrieb will der österreichische Distributor Tekpoint übernehmen, der den offiziellen Launch der Mi-Smartphones noch für dieses Jahr ankündigt – wobei laut Konkurrent Shamrock Mobile bei Tekpoint „nur die Lizenzrechte für Österreich“ vorliegen sollen. Shamrock selbst will den Xiaomi-Vertrieb in Deutschland starten. Hier besteht also noch Klärungsbedarf.

Doch hat sich für die Fans der Marke der Wunsch, ein Gerät zeitnah und direkt in Deutschland zu bekommen, schon im Dezember 2018 erfüllt: Seitdem sind die beliebten Smartphones von Xiaomi bereits im Sortiment von MediaMarkt zu haben.

Neue Smartphones und beeindruckende Innovationen

Unsere aktuellen Tipps für Smartphone-Käufer: Wer ein leistungsfähiges Gerät für fast alle Alltagsaufgaben sucht, sollte zur Serie „Redmi Note“ greifen. Diese bietet im Preisbereich um die 200 Euro vergleichsweise starke Prozessoren, viel Arbeits- und Datenspeicher, tolle Displays, lange Akkulaufzeiten und gute Kameras.

© Xiaomi / Redmi Note 7 Smartphones in drei Farben.

So gehören die Modelle Redmi Note 5 und Redmi Note 6 derzeit zu den meistverkauften Android-Handys der Welt, und prompt steht schon das neue Redmi Note 7 in den Startlöchern. Mehr Smartphone braucht eigentlich kein Mensch...

© Xiaomi / Pocophone F1

… sofern er nicht zu den Gamern unter den Smartphone-Usern zählt. Dann sollte er oder sie zum Dauerbrenner Pocophone F1 greifen, das mittlerweile für unter 400 Euro zu haben ist. Der Akku hält deutlich länger als etwa bei den teuren Geräten bekannter Konkurrenzmarken, der Arbeitsspeicher ist mit 6 GB geradezu üppig, und der Prozessor gehört zu den schnellsten auf dem Markt.

Auch sonst ist Xiaomi auf dem besten Wege, die Konkurrenz alt aussehen zu lassen. So demonstrierte Xiaomi-Präsident Lin Bin gerade die optimierte Integration eines Fingerabdrucksensors im Display – mit deutlich größerem Sensorfeld, so dass das Entsperren nicht zum Glücksfall bzw. zur Fummelei wird.

Für noch mehr Aufmerksamkeit sorgt zurzeit das faltbare Smartphone, wie es auch von Samsung und Oppo entwickelt wird. Xiaomi dagegen scheint die Entwicklung schon sehr weit vorangetrieben zu haben. Das Display ist nach außen faltbar und öffnet sich von Smartphone- zu Tablet-Größe.

Außerdem: Fitness-Bänder, Streaming-Boxen, Action-Cams

© Xiaomi / Mi Band 2Über die Smartphones hinaus punktet Xiaomi in Europa mit weiteren Highlights, etwa dem smarten Fitness-Armband Mi Band 2, das ca. 30 Euro kostet. Fast auf GoPro-Niveau liegt die – mit ca. 200 Euro recht günstige – 4K-Action-Kamera von Xiaomi. Eine smarte TV-Box à la Fire TV gibt es auch: Die Mi Box (unter 100 Euro) ist hardwareseitig stark ausgestattet, basiert auf Android TV und hat zahlreiche Dienste wie Netflix & Co. integriert.

Selbst für Elektroroller-Fans hat Xiaomi ein verlockendes Angebot nach Deutschland gebracht: Der Mi E-Scooter ist faltbar, hat Tempomat und ABS eingebaut und schafft bis zu 30 Kilometer und fast 30 km/h Höchstgeschwindigkeit – für einen Preis von unter 500 Euro.

Fazit

Die Chancen für Xiaomi, mit seinen hochwertigen, aber gleichzeitig günstigen Produkten den Markt aufzumischen und ein echtes „Game Changing“ anzustoßen, stehen gut. Hinzu kommt die alte Weisheit, dass Konkurrenz das Geschäft belebt – so dass der Einstieg von Xiaomi in den deutschen Markt für die alteingesessenen Big Player auch eine Chance sein kann. Dieses Jahr dürfte im Bereich der Unterhaltungselektronik, vor allem bei Smartphones, ziemlich spannend werden.

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