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Smarte Babywiege

App ins Bettchen: Wippen mit Smartphone-Steuerung

Das Kind schreit, die Eltern sind genervt. Jetzt kann eine Babyschaukel helfen – am besten mit intelligenter Vernetzung.

Baby in smarter Babywiege

© Fisher Price

Viele Väter und Mütter kennen das Phänomen: Sobald das Baby oder Kleinkind im Auto sitzt, kehrt Ruhe ein. Die sanften Vibrationen der Karosserie und das seichte Federn der Stoßdämpfer scheinen einen entspannenden Einfluss auf die lieben Kleinen zu haben. Doch immer durch die Gegend fahren, wenn der Nachwuchs einen schlechten Tag hat? Für die meisten Eltern wohl keine Option.

Bewegungen aus der Natur

Praktischer und nebenbei umweltschonender wäre eine Babyschaukel, die die Bewegungen eines fahrenden Autos simuliert. Das haben sich die Entwickler des US-Startups 4moms ebenfalls gedacht und mit der mamaRoo (rund 300 Euro) genau solch eine Schaukel gebaut. Anders als die meisten Modelle wippt sie nicht einfach vor und zurück oder von links nach rechts, sondern ahmt dank der flexiblen Konstruktion verschiedene Bewegungen nach – etwa das Hoppeln eines Kängurus, das Schwingen eines Baumes im Wind, das Auf und Ab von Wellen im Meer oder eben die Autofahrt.

Doch das beschreibt nur die halbe Innovation, die in der mamaRoo steckt, denn die smarte Babyschaukel lässt sich obendrein per Smartphone fernsteuern; eine App gibt es für iOS und Android. Welches der fünf Bewegungsmuster mit welcher Geschwindigkeit den Schreihals beschwichtigen soll, teilen Mama oder Papa der Wippe drahtlos über den Touchscreen des Handys mit. Auf die gleiche Weise schalten sie beruhigende Klänge ein. Zur Auswahl stehen Regen, Wind, Ozean oder Herzschlag. Alternativ wird der MP3-Player angeschlossen, um aus den Boxen das Lieblingswiegenlied des Babys erklingen zu lassen.

Schaukelroboter entlastet Eltern

Doch 4moms ist nicht der einzige Hersteller einer smarten Babyschaukel. Spielzeugfabrikant Fisher Price hat die Smart Connect Cradle‘n Swing im Sortiment. Apps gibt es ebenfalls für die beiden weit verbreiteten mobilen Betriebssysteme von Google und Apple. 16 Schlaflieder und drei Natursounds sind bereits fest integriert.

Allerdings orientiert sich diese Wippe an den klassischen Bewegungsmustern vor/zurück sowie links/rechts. Um zwischen beiden zu wechseln, wird die Schaukel um 90 Grad gedreht. Hier ist also etwas mehr Handarbeit gefragt. Dafür lässt sie sich auf Wunsch als klassische Babywippe ohne Stromzufuhr und Smartphone-Steuerung nutzen, indem man sie von der Basisstation abklemmt. In den USA ist die Smart Connect Cradle‘n Swing für 200 Dollar zu haben, hierzulande ist sie noch nicht auf dem Markt. 

Fazit

Smarte Babyschaukeln entlasten gestresste Eltern. Sie können es sich mit dem Smartphone auf dem Sofa bequem machen, während eine Art Wipproboter sich für einige Minuten und auf Anweisung der App um den Nachwuchs kümmert.

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