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Duell der Sportuhren

Apple, Samsung, Fitbit: Smartwatches im Vergleich

Apple Watch 2, Samsung Gear Fit 3 oder Fitbit Charge 2– drei Smartwatch-Konzepte mit unterschiedlichen Ansätzen. Welche Uhr passt für wen?

© LMproduction / Fotolia.com

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Smartwatches und Fitnessarmbänder sind die perfekte Ergänzung zum Smartphone: Sie zeigen Benachrichtigungen dezent am Handgelenk, unterstützen ihre Träger beim Sport und bieten viele Komfort-Extras. Doch welches Smartwatch-Konzept eignet sich für welchen Nutzer? Wir vergleichen Samsung Gear S3, Apple Watch Series 2 und Fitbit Gear 2 und finden es heraus.

Samsung Gear S3: Allrounder für Androiden

In der dritten Iteration hat die Samsung-Smartwatch das Zeug dazu, die optimale Smartwatch für Android-Fans zu sein. Das beginnt schon bei der Akkulaufzeit: Anders als das Vorgängermodell Samsung Gear S2 hält die Gear S3 mit einer Ladung bis zu vier Tage durch. Außerdem ist sie wassergeschützt nach IP68-Spezifikation. Damit darf die Samsung Gear S3 beim Duschen oder auch einem Lauf im Dauerregen getragen werden, einen 50-Meter-Tauchgang wie die Apple Watch 2 übersteht sie allerdings nicht.

Die Samsung Gear S3 verbindet sich via Bluetooth mit allen Android-Smartphones ab Android 4.4. Den vollen Funktionsumfang entfaltet sie aber mit einem Samsung-Smartphone wie dem Galaxy S7. Mittelfristig will Samsung auch dafür sorgen, dass die Gear S3 mit dem iPhone zusammenarbeitet. Einen Termin dafür gibt es aber nicht. Via Bluetooth steuert die Gear S3 viele Funktionen des Smartphones, selbst das Telefonieren per Smartwatch ist dank integrierten Lautsprecher und Mikrofon möglich.

© Samsung / Bei der Gear S3 soll der Akku bis zu vier Tage lang durchhalten.

Apropos Android: Auch wenn die Samsung Gear S3 mit den meisten Android-Smartphones zusammenarbeitet, läuft auf der Uhr selbst das Samsung-System Tizen. Die Koreaner bieten mittlerweile über 10.000 Apps für die Uhr an, die zum Teil auch unabhängig vom Smartphone funktionieren. Die Bedienung der Gear S3 erfolgt per drehbarer Lünette, Touchscreen und zweier Buttons. Anders als die Samsung Gear S2 erscheint die Gear S3 in zwei Editionen: Die eher sportliche Gears S3 Frontier und die an eine klassische Armbanduhr angelehnte Gear S3 Classic. Technisch und funktional entscheiden sich die Varianten der Samsung-Smartwatch aber nicht.

Apple Watch 2: Die Uhr für iPhone-Jünger

Die im Spätsommer vorgestellte Apple Watch Series 2 arbeitet nur mit dem iPhone zusammen. Hier bietet sie aber einen besonders umfangreichen Funktionsumfang. Viele iPhone-Apps lassen sich per Apple Watch bedienen, auch Anfragen an die Sprachassistentin Siri und andere Funktionen des Apple-Smartphones können bequem über die Uhr gesteuert werden. Mittlerweile finden sich in Apples App Store Tausende von Apps, die direkt auf der Apple Watch 3 laufen. Wie bei Samsung bieten diese mittlerweile auch abseits des Smartphones viele Funktionen.

© Apple / Zahlreiche Designs, zahlreiche Sport-Funktionen: die Apple Watch Series 2

Doch das ist noch nicht alles: Nachdem Apple bei der ersten Apple Watch die Sportlerfunktionen eher vernachlässigt hat, ist die neue Ausgabe im wahrsten Sinne fit für Sportler: Mit GPS, einem sehr genauen Schrittzähler und einem bis zu 50 Metern Wassertiefe gefeiten Gehäuse profitieren nicht nur Jogger und Radfahrer, sondern auch Schwimmer von den Funktionen der Apple-Smartwatch. Im Gegenzug ist die Akkulaufzeit kürzer als bei der Gear S3: Nach rund zwei Tagen muss die Apple Watch Series 2 wieder auf die kabellose Ladestation.

Designtechnisch zeigt sich Apple im Smartwatch-Vergleich am flexibelsten: Nicht nur gibt es die Apple Watch 2 in mehreren Farbvarianten, auch stehen mit 38 und 42 Millimetern Durchmesser zwei Gehäusegrößen zur Verfügung.

Fitbit Charge 2: Fitness-Allrounder für Sparbewusste

Der Fitbit Charge 2 fällt schon auf dem ersten Blick auf dem ersten Blick aus dem Rahmen: Statt einer Uhren-Optik kommt der Fitness-Tracker in einem schlanken Armband. Auf dessen Display zählt der Charge 2 die zurückgelegten Schritte, misst den Puls des Trägers und zeige Benachrichtigungen von einem per Bluetooth verbundenen Smartphone an – egal, ob Android oder iPhone.

Der Fitbit Charge 2 ist darauf ausgelegt, automatisch die Aktivitäten des Trägers zu erkennen, was in der Praxis gut funktioniert. Für die genaue Aufzeichnung von Lauf- und Radfahrstrecken greift das Band allerdings auf die GPS-Funktion des Smartphones zu. Auch in Sachen App-Unterstützung und Wasserfestigkeit steckt das Fitbit Charge 2 gegenüber den Konkurrenten zurück: Weder ist der Fitness-Tracker wasserfest, noch erlaubt er die Installation von Apps.

© Fitbit / Mehr Tracker als Uhr: der Fitbit Charge 2.

Trotz dieser Einschränkungen hat der Fitbit Charge 2 durchaus seine Vorteile: Er ist dezenter als die Uhren von Samsung und Apple und kostet zudem deutlich weniger.

Die perfekte Uhr für jeden Zweck

Die Auswahl an smarten Wearables bietet für jeden Anspruch das perfekte Modell. Apple-Fans können ohne Reue zur Apple Watch Series 2 greifen. Android-Jünger müssen dank Samsung Gear S3 kaum zurückstecken. Und wer für vergleichsweise wenig Geld seinen Fitnesszustand kontrollieren will, liegt beim Fitbit Charge 2 richtig.

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