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Title: Gesundheit & Fitness
Smarte Sportkopfhörer im Vergleich

Auf die Plätze, fertig, Musik

Sport macht Spaß, besonders mit der richtigen Musik. Doch die mitgelieferten Kopfhörer bei Smartphones sind dafür nicht geeignet. Smarte Sportkopfhörer sind das Funktions-Shirt für Musik-Fans beim Sport.

©Bose

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Musik und Sport gehören für viele Menschen zusammen. So sieht man Läufer häufig mit Kopfhörern und selbst im Fitnessstudio, das meist ohnehin mit Musik beschallt wird, bringen Sportler ihre eigene Musik mit. Und das hat definitiv Vorteile, wie kürzlich eine Studie belegt hat. Wer die richtige Musik auf den Ohren hat, bringt beim Sport bessere Leistungen. Doch die WLAN Lautsprecher taugen vielleicht für ein schnelles Training zuhause, sobald man aber unterwegs ist, sind Sportkopfhörer gefragt.

©Bose/ Sportkopfhörer müssen robuster sein als Standard-Kopfhörer bei Smartphones.

Standardkopfhörer nur schlecht geeignet

Man kann auch mit normalen Sneakers joggen gehen, im Fitnessstudio ein Baumwoll-Shirt tragen und auch die beim Smartphone mitgelieferten Kopfhörer beim Sport tragen. Doch alle drei Dinge sind nicht optimal. Was die Kopfhörer betrifft, stellt der Einsatz beim Sport erhöhte Anforderungen: Auf der Couch liegend lässt sich jeder Kopfhörer problemlos tragen, anders sieht es aus, wenn man schnell läuft, die Richtung wechselt oder ein schweres Gewicht nach oben stemmt. Erschütterungen dürfen einem Sportkopfhörer nichts ausmachen, er muss immer fest sitzen. Apropos Sitz: Die Passform ist für einen Sportkopfhörer auch sehr wichtig, weshalb man ihn individuell anpassen können sollte. Neben dem Komfort sollte ein Sportkopfhörer auch eine große Bewegungsfreiheit erlauben. Schweiß, also Nässe und auch Schmutz muss ein Sportkopfhörer ebenfalls abkönnen.

Sportkopfhörer mit Kabel

Eine erste Grundsatzentscheidung betrifft den Einsatz von Kabeln. Auch wenn es in Anbetracht der vielen Funkkopfhörer anders aussieht, kann ein guter Sportkopfhörer auch mit Kabel ausgestattet sein. Gemeint ist hier, dass er per Kabel mit dem Smartphone verbunden wird. Der Bose SoundSport IE MFI ist ein gutes Beispiel für einen Sportkopfhörer mit Kabel. Der In-Ear-Kopfhörer sitzt perfekt und ist schweißresistent. Die mitgelieferten Ohreinsätze in drei verschiedenen Größen passen sich individuell an, sodass nichts rutscht oder wackelt. Achten muss man darauf, dass man das Kabel passend verstaut, dafür kann man zum Beispiel den mitgelieferten Clip nutzen.

©JBL/ Viele Bluetooth-Kopfhörer verbinden die Ohrstecker trotzdem noch per Kabel.

Kabellose Sportkopfhörer

Die Mehrheit der Sportkopfhörer kommt heute aber ohne Anschlusskabel an das Smartphone. Bluetooth ist hier die Standardverbindung zum Smartphone. Bei den meisten Modellen kommen aber dann doch Kabel zum Einsatz und zwar zur Verbindung der beiden Ohrstecker. Die JBL Reflect Contour beispielsweise kommen mit einem zusätzlichen Ohrbügel, der in Kombination mit dem In-Ear-Modul für besseren Sitz sorgt. Kabellose Kopfhörer haben den Nachteil, dass man sie laden muss. Bis zu 8 Stunden soll der JBL durchhalten, bis er an die Steckdose muss.

©Fresh'n Rebel/ Sportkopfhörer nutzen meist In-Ear-Technik.

Kabellose Sportkopfhörer ohne Bügel

Ohrbügel sind auch Geschmackssache, manche Sportler schwören drauf, andere finden sie lästig. Die Auswahl an kabellosen Sportkopfhörern ohne Bügel ist aber sehr groß, etwa hat JBL die Reflect Mini BT im Angebot, Bose die SoundSport Wireless oder man greift zu den günstigen Fresh 'n Rebel Lace Wireless Sports Earbuds.

©Jabra/ True Wireless Sportkopfhörer eliminieren alle Kabel.

True Wireless Sportkopfhörer komplett kabellos

Unter komplett kabellosen Sportkopfhörern oder True Wireless Modellen versteht man Kopfhörer, die nur noch als zwei einzelne Knöpfe daherkommen, sprich die Knöpfe für das linke und rechte Ohr sind auch nicht mehr per Kabel verbunden. Die Bose Sound Sport Free Wireless oder die Jabra Elite Sport sind solche Modelle. Hier kommen auch Apps immer stärker ins Spiel und sei es nur, um verlorene Kopfhörer zu orten. Die Bose-Kopfhörer sind auch smart, man kann über sie zum Beispiel auch Siri oder Google Assistant zu Rate ziehen. Das erfordert aber zwingend ein Smartphone im Hintergrund. Die Jabra Elite Sport Modelle zeigen, wohin smarte Sportkopfhörer steuern. So haben sie einen Pulsmesser eingebaut, der sich im Zusammenspiel mit der App nutzen lässt. Eine coole Funktion, die aber den Preis hochtreibt.

©JBL/ Sportkopfhörer gibt es mittlerweile passend für verschiedene Sportarten.

Sportkopfhörer für verschiedene Sportarten

Der Bedarf an Sportkopfhörern ist hoch und nicht jeder läuft oder geht ins Fitnessstudio. Deshalb kann man eine starke Auffächerung des Angebots beobachten, Sportkopfhörer für verschiedene Sportarten. Doch braucht man das wirklich? Vor allem JBL hat verschiedenste Modelle im Programm, etwa für Sprinter, Langstreckenläufer, Sprungsportarten oder auch Schwimmer. Generell sind die Anforderungen an verschiedene Sportarten natürlich unterschiedlich, das Schwimm-Modell ist zum Beispiel komplett wasserdicht und hat einen MP3-Player im Kopfhörer integriert, weil man das Smartphone nur schwer mit ins Wasser nehmen kann. Mit einem Sportkopfhörer für Läufer sollte man aber auch sprinten und springen können.

©Sony/ Trotz Musik sollte man Umgebungsgeräusche beim Sport noch wahrnehmen können.

Vorsicht bei Geräuschunterdrückung

Musik beim Sport pusht zu höherer Leistung, lenkt aber auch von allem anderen ab. Das kann gefährlich sein, etwa wenn man in der Stadt läuft und den Verkehr dadurch nicht wahrnimmt. Es gibt aber einige Sportkopfhörer mit Noise Cancelling-Funktion, etwa die Beats Powerbeats 3 Wireless oder die Sony WI-SP600N. Beim Sony kann man aber auch verschiedene Modi wählen, sodass man Umgebungsgeräusche trotz eingeschalteter Musik gut wahrnimmt, etwa beim Laufen im Park oder im Fitnessstudio.

©Sony/ Es gibt verschiedene Schutzklassen für Wasserdichtigkeit.

Spritzwasserschutz und mehr

Sportkopfhörer müssen Schweiß abkönnen und wer viel Outdoor unterwegs ist, braucht mindestens Spritzwasserschutz wenn nicht gar Wasser- und Staubdichtigkeit. Im Zweifelsfall lohnt es sich, einen Blick in die technischen Details zu werfen. Dort sind meist IPX-Angaben zur Wasserdichtigkeit zu finden IPX0 bedeutet es gibt keinen Schutz, bei IPX1 geht es los mit Schutz gegen Tropfwasser, bis IPX4 gibt es verschiedenen Spritzwasserschutz und IPX7 schützt dann schon gegen zeitweiliges und IPX8 gegen dauerhaftes Untertauchen. Die Fresh' n Rebel Lace Wireless Sports Earbuds sind beispielsweise IPX2, die Kygo E4/1000 IPX5 und der Sony WP-SP900 IPX8.

©Bose/ Viele Sportkopfhörer bieten Extras wie NFC.

Wichtige Extras

Wer sich immer noch nicht entscheiden kann, sollte noch das ein oder andere Extra abwägen, bevor man sich einen neuen Sportkopfhörer anschafft. So gibt es zum Beispiel Sportkopfhörer mit eingebauter Herzfrequenz- und VO2max-Messung wie die Jabra Sport Pulse Special Edition. Das sind Werte, die man sonst mit einer Sportuhr ermittelt. Andere Sportkopfhörer kommen mit NFC-Chip, etwa die Bose SoundSport Wireless. Diese Sportkopfhörer kann man besonders einfach mit dem Smartphone koppeln. Wichtig dabei ist aber, dass das nur mit Android Smartphones klappt, die auch NFC verbaut haben. iPhones haben zwar auch NFC, das lässt sich aber nur zusammen mit Apple AirPods nutzen.

©Apple/ Die teuren AirPods taugen mit etwas Nachhilfe auch für Sport.

Apple AirPods als Sportkopfhörer

Die AirPods von Apple sind sicher klasse True Wireless Kopfhörer, für den Sport sind sie aber nicht wirklich geeignet. Sie sitzen zwar im Alltag recht gut, aber ruckartige Bewegungen vertragen sie in der Regel nicht, sodass Sportler öfter den Sitz nachjustieren müssen. Doch wer sich die teuren AirPods gegönnt hat, sollte nicht zu schnell aufgeben, denn es gibt passendes Zubehör, etwa Silikonaufsätze, die den Kopfhörern beim Sport einen besseren Sitz geben.

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