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Title: Gesundheit & Fitness
ISPO 2018

Auf die smarte Art: Fitness & Training

Neue Wearables für ambitionierte Hobbysportler bildeten auf der Fachmesse ISPO 2018 in München einen spannenden Schwerpunkt.

© ISPO / Auf der Fachmesse ISPO 2018 in München stellten über 2800 Firmen ihre Neuheiten vor.

© ISPO / Auf der Fachmesse ISPO 2018 in München stellten über 2800 Firmen ihre Neuheiten vor.

Mehrere zehntausend Vertreter der Sportbranche wurden vom 28. bis zum 31. Januar auf der ISPO 2018 gezählt – und die werden nun die neuesten Entwicklungen und Trends von mehr als 2800 Ausstellern in die Geschäfte und Web-Stores tragen.

Vorgestellt wurden auch dieses Jahr wieder neue, spannende Wearables. Der Trend, die eigene Fitness umfangreich zu erfassen, zu überwachen und zu optimieren, hält damit auch 2018 an – besser gesagt: er weitet sich noch aus. Kein Wunder, dass etliche Produkte aus dem Bereich der Fitnesstracker und Smartwatches für viel Aufmerksamkeit in den Messehallen sorgten.

Dabei lassen sich immer mehr Sportarten erfassen und auswerten. Die klassische Aufzeichnung von Laufstrecke samt Puls des Läufers ist ja quasi schon ein alter Hut – wobei es auch hier ganz offensichtlich noch neue Ideen gibt.

Fitnesstracker sind Millionenmarkt

Gefragt sind heutzutage vor allem schlaue Trainingsbegleiter, die neben Kreislaufdaten auch den Kalorienverbrauch oder das Schlafverhalten messen und am Ende auch die sportlichen Fortschritte ermitteln. Laut ISPO wurden bereits 2016 weltweit mehr als 150 Millionen Fitnesstracker unterschiedlichster Hersteller verkauft – mit steigender Tendenz.

Neu ist etwa der Ski-Tracker von Rossignol und PIQ, der sich einfach am Skischuh fixieren lässt und dabei Strecken, Rennzeiten, aber auch Sprunghöhen misst.

© Teiimo / Ausgestattet mit dem iinMotion-System erfasst dieses Shirt zahlreiche Trainigsdaten.

In der Reihe der ISPO-Brandnew-Finalisten findet sich das junge bayerische Unternehmen Teiimo. Dessen Trainingssystem iinMotion besteht auf den ersten Blick lediglich aus einem T-Shirt oder einem Bustier. Der smarte Stoff ist am oberen Rücken mit feinen Elektroden ausgestattet, die Bewegungsdaten und Herzfrequenz erfassen. Am Rücken ist zudem eine kleine Elektronikeinheit angebracht. In einem Onlineportal können die Nutzer die Daten danach verwalten, aber auch neue Trainingseinheiten planen. Teiimo verspricht für das System Datenerfassung in Profiqualität.

Kleidung, die mitdenkt

Auf smarte Textilien setzt auch das Schweizer Unternehmen Vexatec, das ebenfalls mit einem Sport-Shirt auf der ISPO 2018 vertreten war. Unter dem Stichwort „Agility Shirt“ sammelt das Leibchen nicht nur Trainingsdaten, über den Anpressdruck der Sensoren am Körper soll auch direkt das Wohlbefinden der Sportler gesteigert werden. Entwickelt wurde das Shirt unter anderem mit Blick auf Sportarten, die von schnelle Bewegungen und raschen Richtungswechseln geprägt sind. So soll es etwa Tennisspielern helfen, genau solche Bewegungsmuster gezielt zu trainieren und dadurch Verletzungen zu mindern.

Ebenfalls über in Textilien eingearbeitete Sensoren will die Firma Sensoria überzeugen. Sie integriert Drucksensoren in den Sohlenbereich von Laufschuhen. Die erfassten Trainingsdaten werden in Echtzeit an eine Smartphone-App übertragen.

© Microsfere / Die "Athlete's Mask" versorgt den Sportler mit sauberer Luft - und vielen Daten.

Im Profifußball sind tragbare Tracker keine Seltenheit mehr, für den Amateurbereich waren sinnvolle Lösungen bislang aber vielfach noch zu teuer. Das will der Hersteller Tracktics nun ändern. Sein am Gürtel tragbares Sensorsystem arbeitet über ein hochpräzises GPS und zeichnet die Bewegungen der Spielers auf dem Fußballfeld auf.

In einer individuellen Auswertung können Sportler und Trainer anschließend zum Beispiel Laufgeschwindigkeiten, Distanzen oder die Spielaktivität auswerten und grafisch aufbereiten. Auch der Vergleich zwischen Sportlern und die taktische Analyse der Mannschaft wird so möglich.

Tracker für die Sicherheit

Aber auch, wer sich in Regionen begibt, wo man sich nicht mehr auf stabiles Internet verlassen kann, muss auf smarte Tracker nicht verzichten. So hat etwa das chinesische Unternehmen goTele einen Tracker entwickelt, der auf GPS baut und auch ohne Netzanbindung noch Daten erfasst. Gerade in abgelegenen Regionen kann der Nutzer damit geortet und notfalls gerettet werden.

Geradezu dramatisch wirkt zunächst einmal die brandneue Atemschutzmaske „Athlete's Mask“ von Microsfere. Im Kern wurde die Maske dafür entwickelt, auch in Gegenden mit starker Luftverschmutzung dem Sportler saubere Atemluft verschaffen. Darüber hinaus ermittelt das System über den Atem auch zahlreiche Leistungsdaten, die an ein Smartphone übertragen werden.

© Garmin / Tracker oder schicke Analaoguhr? Die vivomove HR von Garmin ist beides.

Als einer der großen Namen im Bereich smarter Fitnesshelfer stellte Garmin in München unter anderem auch einige neue Smartwatches aus seiner vivo-Reihe vor. Die vivosport erscheint dabei als Kombination aus Tracker und Sportuhr. Die vivomove HR ist zwar ein Fitnesstracker mit vielen Funktionen, optisch geht sie aber als schicke Analoguhr durch. Bei der Forerunner 645M legte Garmin dagegen den Fokus auf eine umfassende Analyse des individuellen Lauftrainings. Mehrere der neuen Uhren sind bereits für bargeldloses Zahlen via Garmin Pay ausgerüstet.

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