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Title: Gesundheit & Fitness
Smartwatch-Übersicht

Der Coach am Handgelenk: Smartwatches

Es gibt mittlerweile viele sehr unterschiedliche Smartwatches für vielerlei Anwendungen – aber auch viele Unterschiede, wie unsere Übersicht zeigt.

© Fitbit / Die Fitbit Ionic ist wie etliche andere Modelle auch zum Schwimmen geeignet.

© Fitbit / Die Fitbit Ionic ist wie etliche andere Modelle auch zum Schwimmen geeignet.

In den 1980er Jahren waren billige Plastik-Armbanduhren mit eingebautem Taschenrechner eine Zeit lang der letzte Schrei. Außer ein paar Mathe-Nerds (und Marty McFly in „Zurück in die Zukunft“) nützten diese Dinger allerdings nur den wenigsten etwas, und so verschwanden sie recht schnell wieder in der Design-Vergessenheit – auch, wenn Casio diese Uhren vor ein paar Jahren wieder kurz ans Licht zurückholte.

Dennoch kann man diese Uhren als eine Art Vorläufer der Smartwatch betrachten, denn sie kombinierten die traditionellen Funktionen einer Uhr mit komplett neuen Anwendungen.

Die Uhr als smarter Assistent

Aus heutiger Sicht wirken Additionen oder Multiplikationen als zusätzliche Funktionen natürlich wenig revolutionär, die smarten Uhren von heute sind leistungsfähige Mini-Computer, Fitnesstrainer und teils Telefone in einem – und trotzdem am Handgelenk kaum spürbar.

Längst gibt es eine große Auswahl an Smartwatches für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Auf dem Markt tummeln sich die Mobil-Platzhirsche wie Apple und Samsung ebenso wie viele spezialisierte Hersteller.

Welche Funktionen brauche ich?

Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Smartwatch zu kaufen, sollte sich zuerst einmal fragen, für welche Zwecke der Helfer am Handgelenk dienen soll: Ist ein smarter, digitaler Fitnesstrainer gefragt, der vor allem beim regelmäßigen Workout unterstützt? Oder sucht man nach einem Alltagsbegleiter mit zahlreichen Funktionen, der den Griff zum Smartphone überflüssig macht? Die meisten Modelle bieten hier eine mehr oder weniger große Schnittmenge. Wo der Schwerpunkt liegen soll, muss man als Käufer aber natürlich selbst entscheiden.

Breite Preisspanne

Auch die Preisspanne ist nicht zu unterschätzen. Die hier vorgestellten Modelle bewegen sich bei MediaMarkt im Bereich von unter 200 Euro bis hin zu knapp über 500 Euro bei entsprechend breiter Funktionalität.

Das gestiegene Angebot sorgt aber auch dafür, dass bei einigen Modellen die ursprünglich von den Herstellern empfohlenen Preise bereits deutlich gesunken sind. Es lohnt sich also, auf günstige Angebote zu achten.

Ionic und Versa von Fitbit

© Fitbit / Die Fitbit Versa hat nun auch einen Zyklus-Tracker mitbekommen.

Los geht es mit zwei Wearables von Fitbit – der Ionic und der Versa. Die Fitbit Ionic ist auf den ersten Blick vor allem eine Fitnessuhr: sie überwacht über integrierte GPS- und Höhenmess-Module Tempo, zurückgelegte Strecke und Höhenmeter, sie ermittelt aber auch die Herzfrequenz, misst Aktivitäts- und Ruhephasen im Alltag und erkennt auch zahlreiche Sport-Modi. Wer Beats als Antrieb braucht, kann sich bis zu 300 Songs auf der Ionic speichern und sie offline beim Training hören. Eine Sprachsteuerung hat die Ionic allerdings noch nicht an Bord. Die mit zahlreichen Smartphones kompatible Smartwatch informiert aber auch über eingehende Nachrichten oder Anrufe.

Wasserdicht – mit Grenzen

Sie gilt als wasserdicht bis 50 Meter und ist damit auch für Wassersportler interessant, wobei bei praktisch allen vermeintlich wasserdichten Uhren die Einschränkung gilt, dass sie für schnelle Bewegungen im Wasser – also etwa beim Turmspringen oder Wasserskifahren – nicht geeignet sind. Wer aber beim Schwimmen einige Bahnen ziehen und sich dabei tracken lassen will, wird mit diesen Uhren keine Probleme bekommen.

Im Vergleich dazu ist die Fitbit Versa etwas abgespeckt, aber auch rund ein Viertel günstiger. Zwar weist auch diese Smartwatch einen integrierten MP3-Player für bis zu 300 Songs auf und kennt 15 Trainingsmodi. Auf GPS und Höhenmesser haben die Entwickler jedoch verzichtet, die Uhr greift auf das GPS-Modul des verbundenen Smartphones zurück. Neu ist der Ansatz, einen Zyklus-Tracker für Frauen anzubieten, der über den aktuellen Zyklus und fruchtbare Tage informieren kann. Zunächst wurde die Funktion im Mai für iOS und Windows freigeschaltet. Auf jeden Fall ist die Versa ein vergleichsweise günstiges Modell für den Einstieg in die Smartwatch-Welt.

Mit WLAN: Polar M600

© Polar / Die M600 bezieht Apps direkt per WLAN.

Ein Stück weit unabhängig von Smartphones ist die Polar M600. Mit Android Wear 2.0 an Bord kann die Uhr zum Beispiel direkt per WLAN den Google Play Store ansteuern. Die Uhr hat so Zugriff auf zahllose Apps, sowohl mit Android- als auch mit iOS-Handys. Den Fitnesszustand des Nutzers misst die M600 am Handgelenk über die Herzfrequenz. Das GPS-Modul macht die Uhr zudem eigenständiger, was die Aufzeichnung der Aktivitäten angeht.

Viel Abwechslung: Asus Zenwatch 3

© Asus / Abwechsung: Die Zenwatch 3 verfügt über zahlreiche Optikvarianten.

Wer die optische Abwechslung schätzt, sollte mal einen Blick auf die Asus Zenwatch 3 werfen. Mehr als 50 verschiedene „Gesichter“ hat die Uhr bereits gespeichert, so kann sie optisch für jeden Anlass neu angepasst werden. Gesteuert wird sie über den Touchscreen oder berührungslos per Stimme. Als Tracker zeichnet die Zenwatch Bewegungen auf und motiviert auch zu persönlichen Tageszielen.

Für ambitionierte Sportler wird sie allerdings ein paar Features zu wenig haben, etwa eine Pulsmessung. Um die Aktivitäten im Alltag im Blick zu haben (und im Zweifel ein wenig zu steigern), hat die stylische Uhr aber ausreichend Funktionen mitbekommen.

Ganz schön smart: Samsung Gear S3

© Samsung: Die Gear S3 erinnert optisch an eine klassiche Armbanduhr...

Fast schon ein Smartphone in Form einer Uhr ist die Samsung Gear S3. Die persönlichen Leistungsdaten werden über GPS, Pulsmessung, Höhenmesser und Barometer ermittelt. Über Sprachsteuerung kann man auch beim Workout auf Nachrichten reagieren. Mikrofon und Lautsprecher sind eingebaut, man kann also auch per Freisprecheinrichtung auf Anrufe reagieren, ohne umständlich das Smartphone hervor zu fummeln.

Der eingebaute MP3-Player versorgt über Bluetooth-Kopfhörer mit dem passenden Sound. Die drehbare Lünette erlaubt auch in der Bewegung ziemlich präzise Steuerung. Auch gegenüber Staub und Regen ist die Uhr unempfindlich. Die Gear S3 ist also gut geeignet für Menschen, die gleichermaßen eine smarte Uhr wie auch einen Fitnesstracker mit umfassenden Funktionen schätzen.

Sportlich: Samsung Gear Sport

© Samsung / ...während die Gear Sport auf einen sportlicheren Look setzt.

Mit der Gear Sport hat Samsung dabei den Fokus noch ein wenig in Richtung Fitnessuhr verschoben. Die Gear Sport ist bis fünf Atmosphären Druck wasserdicht, zumindest beim Schwimmen. Auch das Design ist etwas sportlicher gehalten. Bei beiden Samsung-Smartwatches wird bei den Sportfunktionen auf S-Health zurückgegriffen.

Individuell: Garmin Vivoactive 3

© Garmin / Die Vivoactive 3 soll mit ihrer Bezahlfunktion auch bald in Deutschland überzeugen.

Ein ähnlicher Vielkönner ist die Vivoactive 3 von Garmin. Wie der Produktname schon andeutet, ist die Smartwatch vor allem als Begleiter für einen aktiven Lebensstil ausgelegt: 15 bereits installierte Sport-Apps optimieren das Workout zwischen Laufen, Schwimmen und Yoga. Als Tracker zeichnet die Vivoactive 3 Schritte, Höhendifferenzen, aber auch zum Beispiel Schlafphasen auf. Neben einem stark individualisierbaren Design beinhaltet diese Uhr auch eine ganze Reihe smarter Funktionen. Sie informiert über Nachrichten, Neuigkeiten in den Social-Media-Kanälen oder das Wetter. Über die Garmin-Pay-Funktion sollen auch die bargeldlose Zahlung direkt über die Uhr Realität werden. In Deutschland ist diese Funktion derzeit allerdings noch nicht in voller Breite nutzbar.

Viel drin: Garmin Fenix 5

© Garmin / Die Fenix 5 bietet eine äußerst breite Funktionalität.

Was die Navigationsexperten von Garmin ihrer Fenix 5 in den wenigen verfügbaren Platz gepackt haben, ist wahrscheinlich vor allem für ambitioniertere und vielseitig aktive Sportler interessant. Diese müssen sich erst einmal vom womöglich gewohnten Touchscreen verabschieden, denn die Bedienung funktioniert hier über fünf seitlich angeordnete Knöpfe. Die robuste Uhr verfügt über eine GPS- und GLONASS-Antenne, misst die Herzfrequenz am Handgelenk und erlaubt in der neuesten Version eine umfangreiche Trainingsanalyse. Selbst beim Schwimmen im Hallenbad ermittelt die Fenix 5 Testern zufolge ziemlich genau die zurückgelegte Strecke – und ist bis zehn Atmosphären Tiefe wasserdicht.

Mit einem kompatiblen Smartphone gekoppelt, wird diese ausgewiesene Sportuhr auch zur Smartwatch, die E-Mails, Nachrichten oder Anrufe anzeigt. Allerdings ist die robuste Uhr auch die teuerste Uhr in unserer Übersicht. Wer also nur gelegentlich joggen geht und dabei die Strecke messen will, für den wird sie womöglich überdimensioniert sein.

Edel: Nokia Activité Steel HR

© Nokia / Die Activité Steel HR verfügt über ein sehr wertiges Design.

Ähnlich wie die Fenix 5 erinnert auch die Activité Steel HR von Nokia auf den ersten Blick gar nicht so sehr an eine typische Sportuhr. Die wertig wirkende, aus Edelstahl gefertigte Uhr, die mit nicht weniger gediegenen Armbändern daherkommt (es gibt Leder ebenso wie Silikon), wirkt am Arm erst einmal wie eine klassische Uhr, erkennt aber automatisch zehn unterschiedliche Aktivitäten und informiert den Träger über Schrittbilanz oder täglichen Kalorienverbrauch. Neue Sportarten kann man der Uhr „beibringen“. Nachrichten oder Anrufe werden vom verbundenen Smartphone gemeldet.

Apple Watch Serie 3: neue Vielfalt

© Apple / Die Apple Watch Serie 3 GPS + Cellular macht ein wenig unabhängiger vom Smartphone.

In Sachen Smartwatches gibt es natürlich auch bei Apple einen kleinen Mikrokosmos. So bietet die Apple Watch Series 3 in Optik und Funktionalität eine breite Auswahl für viele Bedürfnisse.

Das Flaggschiff innerhalb dieser Serie dürfet die Apple Watch Serie 3 GPS + Cellular sein. Diese Smartwatch ist für all jene gut geeignet, die bei ihren Aktivitäten ihr iPhone mal zu Hause lassen möchten, ohne dadurch vom Lauf der Welt abgeschnitten zu sein. Wie der Name schon sagt, hat die Uhr neben GPS auch ein Mobilfunkmodul eingebaut.

Mobil ohne Smartphone

Als Stand-Alone-Gerät funktioniert die Uhr zwar nicht, als Nutzer muss man immer noch Besitzer eines iPhone 6 (oder neuer) sein und für die Uhr auch den selben Mobilfunkanbieter wie für das Smartphone nutzen. Dann aber kann man beim Laufen telefonieren oder beim Radfahren noch wichtige Nachrichten im Augen behalten, ohne das Telefon dabei haben zu müssen.

Als Fitnesstracker erfasst die Apple Watch Serie 3 GPS + Cellular über GPS, Höhenmesser und Pulssensor umfangreiche Aktivitätsdaten.

© Apple / Auch ohne Mobilfunkfunktion weist die Apple Watch zahlreiche Funktionen auf.

Ein wenig abgespeckt gibt es die Apple Watch Series 3 auch ohne Mobilfunkfunktion mit allen weiteren Funktionalitäten der „großen Schwester“. Und verbunden mit einem aktuellen iPhone wird die Fitnessuhr auch zum smarten Begleiter.

Die Uhren der Apple Watch Serie 3 sind in Gehäusen aus Aluminium oder Edelstahl erhältlich und gelten als schwimmfest, für eine „oberflächliche“ Runde im Pool oder im Meer sind sie also geeignet.

Die Nike-Edition der Apple Watch

© Apple / Die Apple Watch in der Nike-Version mit gewobenem Armband.

Für alle, die bei der aktuellen Apple Watch den Fokus auf das Sportliche legen wollen, hat Apple noch Sondereditionen in Zusammenarbeit mit Sportartikelhersteller Nike aufgelegt. Die Nike-Varianten gibt es ebenso als GPS- oder GPS+Cell-Versionen. Hinzu kommen aber speziell entworfene und gestaltete Zifferblätter. Direkt über das Zifferblatt kann der Nutzer die Nike+ Run Club App starten. Exklusiv für die Nike-Edition gibt es das Nike Sport Loop als Armband, hergestellt aus einem atmungsaktiven und schnell trocknenden Spezialgewebe. Alternativ kann man seine Apple-Nike-Uhr auch mit dem Nike-Aportarmband ausstatten.

© Apple / ... und mit dem Nike-Sportarmband.

Die perfekte Smartwatch für alle potenziellen Anwender gibt es sicherlich nicht. Alle Modelle haben ihre Stärken. Für die individuelle Nutzung werden manche über- oder unterdimensioniert sein. Es lohnt sich also, die Modelle und ihre Funktionalitäten genau zu vergleichen, damit die Smartwatch auf lange Sicht Spaß macht.

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