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Die Apple Watch Series 2: Wasserdicht und mit GPS

Aus den Fehlern beim Vorgängermodell hat man gelernt. Die Apple Watch 2 hält einige, sinnvolle Verbesserungen parat.

© Apple

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Während die erste Generation der smarten Uhr doch einige Kritik über sich ergehen lassen musste, erntete die Apple Watch 2 bereits vor dem Releasetermin am 16. September 2016 Anerkennung. Die neue Generation, die offiziell Apple Watch Series 2 heißt, präsentiert sich als durchdachte Fitness-Uhr. Der erste Blick verrät: Äußerlich hat sich nicht viel geändert, das Design entspricht dem Vorgängermodell. Auch die Bedienung mit Touchscreen, Button an der Seite und der Krone darüber ist bereits bekannt. Doch die inneren Werte können sich sehen lassen. Erst mal soll die Uhr 50 Prozent schneller rechnen, denn die Apple Watch 2 besitzt einen Doppelkernprozessor. System-Apps und auch Apps von Drittanbietern starten spürbar schneller als bei der alten Version, so das Feedback von ersten unabhängigen Testern. Auch die Grafikleistung soll so doppelt so gut sein. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Thema Fitness und Gesundheit – und die neuen Features dürften so manches Sportlerherz überzeugen.

© Apple / Die Apple Watch Series 2 richtet sich an Sportler und Gesundheitsbewusste.

Ab ins Wasser!

Erste Neuerung: Die Apple Watch 2 ist wasserdicht bis 50 Meter. Damit haben die Kalifornier einen der Hauptkritikpunkte des Vorgängermodells ausgemerzt. Trotzdem sollte man tiefes Wasser meiden, gibt Apple als Empfehlung mit, genauso wie Wasserski oder andere Wasseraktivitäten mit hohen Geschwindigkeiten. Normales Schwimmen und Baden im Süß- oder Salzwasser ist dagegen ohne Probleme möglich. Auch der Lautsprecher hat übrigens kein Problem mit Wasser: Dringt welches ein, nutzt er Schallschwingungen, um es wieder herauszupressen. Wer lieber über Kopfhörer Musik hört, bekommt auch bei der Apple Watch 2 – wie beim iPhone 7 – die neuen kabellosen AirPods dazu. Sie verbinden sich automatisch mit der Uhr, sodass das iPhone zum Beispiel beim Joggen zu Hause bleiben kann.

Mit iPhone? Nicht unbedingt!

Doch was, wenn man Daten wie Entfernung, Geschwindigkeit und Schritte genau nachvollziehen möchte? Auch dann braucht man kein iPhone mehr beim Sport. Die Apple Watch 2 hat nämlich GPS integriert, so werden die Daten ganz entspannt direkt auf die Smart Watch übertragen. Dazu gibt es eine Workout-App, die bei Verwendung laufend die Herzfrequenz misst. Der Nutzer kann aus zwölf Indoor- und Outdoor-Workouts wählen (zum Beispiel Schwimmen, Radfahren, Laufen, Crosstrainer) und sich persönliche Ziele setzen. Im Programm „Laufen“ pausiert der Zeitmesser sogar, sollte man beim Joggen mal an einer roten Ampel stehen. Damit man seine Daten immer im Blick hat, kann man bis zu fünf Werte wählen, die zeitgleich auf dem Display angezeigt werden. Apropos Display: Dieses ist laut Apple so hell wie noch nie zuvor, damit man die Messwerte immer einwandfrei lesen kann, auch bei blendender Sonne. Und wie reagiert der Akku auf so viel Beanspruchung? Die Leistung soll im Vergleich zur Apple Watch 1 verbessert worden sein, doch in Tests war davon noch nicht allzu viel zu spüren.

Neues Betriebssystem

Das Betriebssystem watchOS 3 bringt einen neuen Dock mit sich, der sich mit einem Druck auf den seitlichen Button öffnen lässt. Dort kann man die meistgenutzten Apps in einer Schnellauswahl starten. Zudem gibt es neue Ziffernblätter (ab sofort könnte zum Beispiel auch Minnie Maus über das Display tanzen) und die Möglichkeit, sich mit Freunden ein Fitnessduell zu liefern, indem man Trainingsdaten miteinander teilt. Die Fitness-App wurde außerdem für Rollstuhlfahrer optimiert und verfügt über zwei spezielle Trainingsprogramme.

© Apple / Verschiedene Materialien, verschiedene Farben - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Varianten

Die Apple Watch Series 2 gibt es mit Aluminiumgehäuse (ab 419 € UVP), Edelstahlgehäuse (ab 649 €) oder luxuriösem Keramikgehäuse (ab 1449 €) in mehreren Farb- und Stilvarianten. Die Displaygröße ist mit 38 bzw. 42 Millimetern genau gleich zum Vorgänger. Dass Apple mit der Uhr verstärkt auf Sportler als Zielgruppe setzt, zeigt die Kooperation mit Nike. Das Modell „Nike+“ soll ab Ende Oktober erhältlich sein. Übrigens: Die „alte“ Apple Watch wird ab sofort unter der Bezeichnung Apple Watch Series 1 weiter geführt. Die ursprünglichen Features sind die gleichen, doch sie hat einen schnelleren Prozessor und das Update auf watchOS 3 bekommen. Sie ist ab 319 € erhältlich.

Fazit

Das Upgrade der Apple Watch Series 2 ist durchdacht und richtet sich an eine klare Zielgruppe. Für Sportler bietet sie in jedem Fall praktische neue Features und man ist weniger abhängig vom iPhone. Für gesundheitsbewusste Apple-Victims mit Sicherheit eine tolle Ergänzung, doch objektiv betrachtet stellt sich natürlich die Frage, wo denn der Preis herkommt. Einen „normalen“ Fitnesstracker oder eine smarte Sportuhr bekommt man für wesentlich weniger Geld, doch mit mindestens den gleichen Funktionen. Klar, der Apfel ist nicht drauf – aber für den echten Fan ist Apple eben nicht nur eine Marke, sondern eine Lebenseinstellung. Somit jedem das Seine.

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