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Title: Gesundheit & Fitness
Smarte Uhren für Kids

Die besten Smartwatches für Kinder

Die Nachfrage nach Smartwatches für Kinder ist groß, ebenso das Angebot. Wir stellen die besten Smartwatches für den Nachwuchs vor und erklären, worauf ihr bei der Auswahl achten solltet.

©XPLORA Technologies

©XPLORA Technologies

Nein, Kinder brauchen nicht unbedingt eine Smartwatch, ebenso wenig wie sie Smartphones, Spielekonsolen oder einen Computer brauchen. Doch genauso wie man nicht einfach jedes neue Gadget anschaffen sollte, sollte man auch nicht jede Form von Technik aussperren, ein gesunder Mittelweg scheint angebracht. Meist ist eine wichtige Frage, wann Kinder denn ihr eigenes Handy kriegen sollen? Die Initiative "Schau Hin!" an der unter anderem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mitwirkt, sieht keinen Anschaffungsbedarf vor dem 9. Geburtstag, bewertet ein Notfallhandy für den Schulweg aber auch für jüngere Kinder als möglicherweise sinnvoll. Das Thema Smartphone ist also eher etwas für Kinder auf weiterführenden Schulen, aber was tun, wenn der eigene Nachwuchs die smarten Interessen der Eltern geerbt hat? An dieser Stelle drängen sich Smartwatches für Kinder auf.

©XPLORA Technologies/ Kinder-Smartwatches sind meist robust gebaut.

Das können Smartwatches für Kinder

Eine Smartwatch für Kinder unterscheidet sich in vielen Belangen von einer Smartwatch für Erwachsene, das fängt schon bei der bunten Optik und der robusten Bauweise an und auch die Preise sind günstiger. Das Konzept ist ebenfalls ein anderes: Für Erwachsene ist die Smartwatch das Handy am Handgelenk, für Kinder ist es ein eigenständiges Gerät. Auch Smartwatches für Kinder werden zwar mit einem Handy gekoppelt, aber mit dem Smartphone der Eltern. Das Kind ist dann in der Regel nur mit der Smartwatch unterwegs. Die zeigt wie eine normale Uhr auch die Uhrzeit an, kann aber wesentlich mehr: Sie bietet Apps, etwa Lernspiele und macht Funktionen wie Stoppuhr oder Wecker einfach zugänglich. Auch kann eine Smartwatch für Kinder daran erinnern, sich regelmäßig zu bewegen, indem sie Schritte und die zurückgelegte Strecke aufzeichnet.

Viele Geräte bieten auch GPS sowie eine Datenverbindung. Eltern können dann die Smartwatch orten und so nachsehen, ob der neue Schulweg funktioniert hat; bei manchen Smartwatches lassen sich Gebiete auch per Geofencing eingrenzen, eine Benachrichtigung kriegen die Eltern dann, wenn das Kind dieses Gebiet verlässt. Oft gibt es auch einen SOS-Knopf, über den Kinder ihre Eltern kontaktieren können. Dafür braucht es aber eine SIM-Karte in der Smartwatch. Damit die Grundschüler mit Smartwatches ihre Lehrer nicht komplett auf die Palme bringen, sorgt in der Regel ein Schulmodus dafür, dass während der Unterrichtszeiten die smarten Funktionen deaktiviert sind.

Auf Datenschutz achten

Auch Erwachsene sollten auf den Schutz ihrer Privatsphäre achten. Doch wer der Meinung ist, das ruhig alle Werbeunternehmen der Welt das eigene Verhalten kennen sollten, kann das natürlich für sich selbst entscheiden. Etwas anders sieht es bei den Smartwatches für Kinder aus, denn da entscheiden die Eltern über die Privatsphäre ihres Nachwuchses. Und auch hier gibt es jede Menge Pannen, etwa mit der Smartwatch eines chinesischen Herstellers, die auch in Deutschland zu haben ist. Gute Tipps für den Kauf: Nicht die billigsten Smartwatches holen, denn dort wird meist auch bei der Sicherheit gespart und auf einen vertrauenswürdigen Hersteller achten. Auch sollten Eltern ihre Kinder nicht die ganze Zeit tracken, sondern vorher mit dem Kind ausmachen, in welchen Fällen eine Ortung stattfindet. So können Eltern ihr Gewissen beruhigen und verletzten trotzdem nicht die Privatsphäre ihrer Kinder.

©XPLORA Technologies/ Smartwatches für Kinder werden mit dem Handy der Eltern gekoppelt.

XPLORA 4

Die XPLORA 4 ist die Apple Watch unter den Kinder-Smartwatches. Sie kratzt preislich an der 200 Euro-Marke und das ist für eine Kids Smartwatch ein hoher Preis. Dafür kriegt man aber auch einige starke Funktionen geboten: Die XPLORA 4 ist robust gebaut und nach IP68 zertifiziert, Kinder können mit der Uhr schwimmen und auch Schmutz macht ihr nichts aus. Sie basiert auf Android, bringt WLAN, Bluetooth und LTE mit und hat sogar eine Kamera eingebaut. Der Akku hält im Standby bis zu 72 Stunden durch, die nötige App zur Verbindung mit dem Smartphone steht für Android und iOS bereit. Über die App lässt sich der Standort der Uhr anzeigen. Benachrichtigungen weisen darauf hin, wenn das Kind einen festgelegten Bereich verlässt. Die Uhr ist ein Handy-Ersatz für Gespräche, dafür muss man sie aber mit einer SIM-Karte bestücken, die nicht im Lieferumfang enthalten ist. Bis zu 50 Kontakte lassen sich einspeichern. Über einen Notrufknopf an der Seite kontaktieren Kinder direkt das Handy der Eltern. Ein Schulmodus sorgt dafür, dass Kinder nicht während des Unterrichts abgelenkt werden.

©XPLORA Technologies/ Mit einer SIM-Karte schafft die Smartwatch Telefonanrufe.

XPLORA GO

Die XPLORA GO ist im Vergleich zur XPLORA 4 an einigen Stellen abgespeckt. Die wichtigsten Bausteine sind hier aber auch an Bord, etwa Anruffunktion, GPS-Ortung, Sicherheitszonen und SOS-Knopf. Auf der Uhr läuft kein Android und auch die Kamera ist eingedampft worden. Bis zu 10 Kontakte speichert die GO und mit einer zusätzlichen SIM-Karte klappen Anrufe und Textnachrichten. Die GO verträgt nur zeitweiliges Untertauchen, im Regen ist das in Ordnung, zum Schwimmen sollte man sie ausziehen.

©Pingonaut/ Das Design von Kinder Smartwachtes gibt es in verschiedenen Ausführungen.

Pingonaut Puma

Auch die Pingonaut Puma bietet viele Funktionen. Wie gehabt koppelt man sie mit dem Android-Smartphone oder iPhone der Eltern und bestückt die Uhr mit einer SIM-Karte. Dann klappen Anrufe und Sprachnachrichten. Bis zu 20 Kontakte lassen sich in der Smartwatch hinterlegen. Auch eine Ortung ist möglich, wobei es verschiedene Einstellungen bis zur kompletten Abschaltung dieser Funktion gibt. Eltern können auch eine Safezone festlegen, in der sich das Kind frei bewegen darf. Verlässt es diese Zone, erhalten die Eltern eine Benachrichtigung. Die Puma ist nur spritzwassergeschützt nach IP65, eignet sich also nicht zum Schwimmen.

Fazit

Smartwatches können eine Lücke füllen, wenn sich Kinder im Grundschulalter schon allzu sehr ein Handy wünschen. Mit Apps, kleinen Spielen und eingeschränkten Funktionen ist für Unterhaltung gesorgt. Gleichzeitig sind die Smartwatches kindgerecht und robust gebaut. Eltern können via GPS den Schulweg im Auge behalten und die Kids im Notfall bei einigen Modellen mit SIM-Karten Kontakt zu den Eltern aufnehmen. Eine Smartwatch ist kein Muss, doch wer die genannten Anforderungen hat, kann sich die Anschaffung überlegen. Wichtig ist dabei, auf Datenschutz und Sicherheit zu achten.

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