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Title: Gesundheit & Fitness
So sind wir morgen vernetzt

Die Zukunft der Wearables

Der weltverändernde Erfolg von Smartphones zeigt, dass vor allem Technik zum Mitnehmen Zukunft hat. Aktuelle Wearables kratzen aber erst an der Oberfläche, für die Zukunft der Wearables gibt es viele denkbare Szenarien.

Mann mit Datenbrille

©iStock.com/eternalcreative

Das Smartphone hat die Gesellschaft verändert, so weit sind Smartwatches und andere Wearables noch nicht. Die Betonung liegt dabei auf "noch", denn Apple Watch oder Samsung Galaxy Watch Active sind definitiv mehr als Uhren mit schönem Display oder Smartphone-Verlängerungen. So hat eine Stanford-Studie kürzlich ergeben, dass die Apple Watch recht zuverlässig Herzrhythmusstörungen erkennen kann. Überhaupt wird viel über Früherkennung von Krankheiten durch Wearables geforscht, eines der möglichen Felder, bei denen Wearables zukünftig richtig durchstarten könnten.

©Garmin/ Schon aktuelle Wearables liefern erstaunlich viele Daten.

Noch mehr Messwerte

Die Wearable-Zukunft ist noch nicht geschrieben und es wird viel experimentiert, man kann aber aktuelle Trends sehr einfach an bestehenden Produkten erkennen. Eine Entwicklung zeigt ganz klar in Richtung mehr Daten, die von Wearables erfasst werden. Der Garmin Vivosmart 4 beispielsweise ist ein satt ausgestatteter Fitness-Tracker, der nicht nur die üblichen Daten misst, sondern auch die Sauerstoffsättigung im Blut. Doch es geht nicht nur darum, dass Wearables immer mehr Daten messen, sondern dass sie basierend darauf seinen Träger immer besser beraten, sei es in Gesundheitsfragen oder für das Erreichen sportlicher Ziele.

©Polar/ Wearables werden in Zukunft noch länger mit einer Akkuladung auskommen.

Nie mehr aufladen

Wearables stellen aber ein paar besondere Anforderungen und die sind mit aktueller Technik noch nicht abgedeckt. Sollte es so werden, dass wir ein Wearable wirklich ständig tragen und es fast unverzichtbar für uns wird, steht und fällt der Erfolg mit der Stromversorgung. Aktuelle Smartwatches wie die Apple Watch muss man oft täglich aufladen, abgespeckte Tracker wie der Garmin Vivofit 4 sollen aber bis zu einem Jahr mit einer Akkuladung auskommen. Hersteller von Wearables müssen also ihre Hausaufgaben machen, dazu gehört auch, dass die verbauten Sensoren noch genauer messen. Der Polar Vantage M bringt eine verbesserte optische Pulsmessung am Handgelenk mit, die Bewegungsartefakte in der Messung minimiert.

©Apple/ Hearables stehen erst am Anfang.

Mehr smarte Lösungen

Bei Wearables denkt man heute meist an Smartwatches oder Fitness-Tracker. Das liegt nahe, weil es die erfolgreichsten Kategorien sind, aber in Zukunft wird es noch mehr Wearable-Bereiche geben. Was man schon heute nutzen kann, sind Hearables wie die Apple Air Pods, aber auch VR- oder AR-Brillen. Diese Wearables werden noch kompakter werden und trotzdem besser ausgestattet sein. Sie werden mehr eigenständig arbeiten können und nicht mehr zwingend ein Smartphone zum Koppeln erfordern; Internet-Anbindung wird immer und überall in passender Geschwindigkeit vorhanden sein. Interessant dürften in dem Zusammenhang aber auch völlig neue Wearables sein, die heute als Exoten zu sehen sind, etwa smarte Pflaster. Die sehen nicht anders aus als die seit Jahrzehnten bekannten Wundpflaster, sie werden aber Sensoren verbaut haben, die zum Beispiel den PH-Wert einer Wunde messen. Aufgrund der Messwerte wird ein integriertes Medikament passend dosiert.

©Microsoft/ Smarte Assistenten werden auch bei VR- und AR-Brillen wichtiger.

Assistenten werden wichtiger

Smarte Assistenten wie Siri, Google Assistant oder Alexa treiben derzeit die Tech-Branche um. Man kann damit heute schon auf dem Smartphone oder über vernetzte Lautsprecher spielen oder sein Smart Home damit automatisieren. Im Bereich der Wearables kommt den Sprachassistenten aber noch einmal eine besondere Rolle zu, denn wir nutzen sie nebenbei. Sprache zur Steuerung ist dafür perfekt, denn man kann so auf Zuruf einen Befehl absetzen, Alternativen sind Augen- bzw. Gesten-Tracking. Die Assistenten reagieren aber nicht nur auf Zurufe und Aktionen, sie werden immer mehr Infos auch automatisch zuliefern. Hier profitieren Sie vom technischen Hintergrund, leistungsfähigen Cloud-Servern und Künstlicher Intelligenz; auch das sind Bereiche, in denen die Entwicklung gerade Vollgas gibt.

©Digiwell/ Eine eigene Kategorie Wearables wird im Körper getragen.

Wearables im Körper tragen

Bisher beschränken sich viele Wearables darauf, am Körper getragen zu werden. Doch man kann Wearables auch weiterdenken und einige Anbieter, wie die Firma Digiwell, gibt es bereits, die Implantate anbieten, etwa reiskorngroße RFID-Chips, die unter die Haut gespritzt werden. Das hört sich für viele Menschen unangenehm an, ist aber seit Jahren zu haben und sicher eine Entwicklung, die nicht so schnell verschwinden wird. Der praktische Anwendungsfall: Ähnlich wie NFC-Chips in Smartphones kann man dann den Chip im Körper als Wohnungsschlüssel nutzen, als Passwort-Safe oder zum Abspeichern von Konzertkarten.

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