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Title: Gesundheit & Fitness
Fitness-Check für E-Bikes

E-Bikes nach dem Winter selbst fit machen

Wer sein E-Bike liebt, schiebt nicht, sondern pflegt es gut. Dazu gehört auch eine besondere Aufmerksamkeit vor der ersten Ausfahrt im Frühjahr. Was man bei einem Fitness-Check für E-Bikes selbst machen kann und was nicht, erklärt der Artikel.

Frau auf E-Bike in Wiese

©iStock.com/Uwe Moser

E-Bike fahren geht grundsätzlich auch im Winter, aber die meisten E-Biker werden ihr Gefährt über die kalten Monate eingemottet haben. Dabei orientiert man sich am besten an den bekannten Regeln, die auch für normale Fahrräder gelten. Sprich nach der letzten Ausfahrt im Herbst das Fahrrad gründlich waschen, am besten mit einem speziellen Fahrrad-Reiniger, gut abtrocknen und ölen. Dann am besten an einem trockenen Ort abstellen. Beim E-Bike muss man sich aber noch zusätzlich um den Akku kümmern. Den Akku muss man auf jeden Fall vom Bike entfernen und es ist empfehlenswert ihn noch einmal richtig zu laden. Danach den Akku vom Ladegerät trennen und ebenfalls trocken lagern. In den Unterlagen zum Akku sollte der empfohlene Temperaturbereich für die Lagerung vermerkt sein, Pi-mal-Daumen sollte man aber dafür sorgen, dass es zumindest Plus-Grade hat. Um eine Tiefenentladung zu vermeiden, kann man über den Winter den Akku ein oder zweimal zwischendrin aufladen.

©Fischer/ E-Bikes sollten einmal pro Jahr vom Profi geprüft werden.

Frühjahrs-Check vom Profi

Im Frühling steigt dank höherer Temperaturen die Lust auf E-Bikes wieder an. Doch man sollte sich selbst bremsen und nicht einfach aufs Rad steigen und losbrettern. Vor der ersten Ausfahrt ist ein E-Bike-Check ratsam, der übrigens mit einem Montageständer auch rückenschondend klappt. Der Fahrradverband VSF empfiehlt einmal jährlich bzw. alle 2000 Kilometer ohnehin einen Servicetermin beim Fachmann und hat dafür eine umfangreiche Checkliste parat. Wer das zwischen Anfang November und Ende Februar erledigen lässt, kriegt sogar über den VSF noch einen Nachlass. Wichtig: Das Geld für den Check wird so oder so fällig. Müssen Teile ausgetauscht werden oder sind andere Arbeiten nötig, etwa das Einstellen der Bremse, fallen natürlich Zusatzkosten an. Auch wer handwerklich geschickt ist, genug Platz und eigenes Werkzeug hat, sollte professionellen Service in Anspruch nehmen, denn Akku-Test und Software-Updates kriegt man nur beim Fachmann.

©Prophete/ Sehr wichtig ist der Brems-Check, hydraulische Bremsen muss man unter Umständen entlüften.

Brems-Check

Ein paar Dinge kann man aber auch selbst prüfen: Wichtig ist vor allem die Bremse, bei der man ohne viel Leergang einen festen Druckpunkt spüren sollte. Ist das nicht der Fall, sollte man hydraulische Bremsen entlüften. Greift die Bremse, wirft man einen Blick auf die Bremsscheiben, die möglichst keine Verfärbungen oder gar Risse zeigen sollten. Zu den klassischen Verschleißteilen zählen Bremsbeläge, die mindestens noch 1 mm dick sein sollten. Je mehr man fährt und damit auch bremst, desto schneller muss man Bremsbeläge erneuern. Werden Bremsbeläge selbst gewechselt, sollte man sie einbremsen. Dabei sucht man sich eine nicht zu stark befahrene Strecke, beschleunigt auf rund 25 km/h und bremst dann stark ab. Das wiederholt man einige Male. Wer hier kein gutes Gefühl hat, weil zwar keine offensichtlichen Schäden zu sehen sind, das E-Bike aber gefühlt nicht mehr so gut bremst, sollte sich den Besuch beim Fachhändler nicht sparen.

©Prophete/ Alle Dinge, die man auch am klassischen Fahrrad prüfen sollte, fallen bei E-Bikes an.

Klassischer Fahrrad-Check

Ein E-Bike ist ein besonderes Fahrrad, trotzdem kann man das Wissen von klassischen Fahrrad-Checks auch bei E-Bikes gebrauchen. Vor der ersten Ausfahrt im Frühjahr sollte man die Reifen prüfen. Risse im Gummi sind ebenso unerwünscht wie eingefahrene Kleinteile oder zu geringes Profil; mindestens 1 mm sollte die Profiltiefe betragen. Ist das erledigt, sollte man den Reifendruck prüfen. Per Daumendruck erfühlen vielleicht Profis noch, ob der Druck passt, alle anderen gucken erst auf die Angaben an der Seitenflanke und danach auf das Manometer der Fahrradpumpe. Auch die richtige Speichenspannung ist wichtig: Bei einem kurzen Test drückt man sich überkreuzende Speicher zusammen. Der Kreuzungspunkt sollte sich dabei nicht um mehr als 1 cm verschieben lassen.

©Electric Milos/ Details wie fest sitzende Schrauben und sitzende Ketten gehören zu einem fitten E-Bike.

Detail-Check

Nach den Reifen zieht man Schrauben an Lenker, Sattel und Vorbau fest; wie fest, dabei helfen ein Drehmomentschlüssel und Angaben auf den Teilen bzw. Hilfen aus dem Handbuch. Danach ist die Kette dran: Einfetten schadet eingentlich nie und sollte regelmäßig auch während der Saison gemacht werden. Es ist immer unangehm, wenn eine Fahrradkette reißt und nervig, wenn sie nicht mehr richtig greift. In Fahrrad Werkzeug-Sets findet man zur Prüfung eine Kettenmesslehre. Die zeigt, ob die Kette länger geworden ist. Ritzel sind optisch nur schwer einzuschätzen, es sei denn man hat einen größeren Unfallschaden. Was man aber mit einem Blick prüfen kann ist die Lichtanlage.

©Prophete/ Besondere Aufmerksamkeit verdient bei E-Bikes der Akku.

E-Bike-Check

Neben den klassischen Fahrradarbeiten gibt es bei E-Bikes noch Spezialitäten, allen voran natürlich der Akku. Er gehört im Frühjahr auf jeden Fall vor der ersten Ausfahrt an die Ladestation. Vorteil eines Fachhändler-Checks ist hier, dass mit speziellen Diagnosegeräten die Leistungsfähigkeit des Akkus genau getestet werden kann. Was man auch selbst nicht hinkriegt ist ein Check von Bord-Computer und Elektromotor sowie Software-Updates.

Fazit

Beim E-Bike sollte man keinen falschen Ehrgeiz entwickeln. Klar kann man einige Dinge selbst prüfen und das Bike gut in Schuss halten, aber schon an manchen klassischen Fahrradarbeiten beißen sich viele Laien die Zähne aus. Ein E-Bike kommt mit noch komplexerer Technik und die will gut gepflegt werden. Die beste Kombination ist ein regelmäßiger Profi-Service mit guter Pflege zuhause.

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