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Title: Gesundheit & Fitness
Elektrofahrräder

E-Bikes: Smart macht mobil

Schon jetzt fahren mehr als drei Millionen Elektrofahrräder auf deutschen Straßen – und es werden immer mehr. Das hat gleich mehrere Gründe.

© mmphoto / Fotolia

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Über 600.000 neu verkaufte Fahrräder mit Elektro-Unterstützung allein im vergangenen Jahr! Das ist schon kein Trend mehr, sondern ein echter Boom – was aber auch kein Wunder ist, weil die Geräte heutzutage meist ziemlich ausgereift sind und rundum durchdacht.

Nicht nur machen sie großen Spaß, sondern auch ein gutes Gewissen: Da jede zweite Fahrt in der Stadt mit dem Auto weniger als 5 Kilometer lang ist, kann man solche Strecken wunderbar ersetzen – umweltfreundlich zum einen, praktisch und schnell zum anderen. Auch etwas längere Strecken, die sich nicht so ohne Weiteres erradeln lassen, gelingen mit dem Elektrorad deutlich angenehmer und entspannter. Ebenso ist es ein Tipp für Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Und nicht zu vergessen den Lifestyle-Gedanken: Na, klar, ein normales Fahrrad hat doch jeder.

Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes – was ist was?

Kurze Begriffsabgrenzung: Elektrofahrräder werden unterteilt in Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes. Erstere sind Fahrräder mit Hilfsmotor (Nenndauerleistung: bis 250 Watt), die maximal 25 km/h auf allen freigegebenen Wegen fahren dürfen und in allen Varianten – vom Cityrad über Mountainbikes bis zum Trekkingrad – auf dem Markt erhältlich sind. Die zweite Gruppe sind die S-Pedelecs (S = Speed): sie haben mehr Kraft, helfen beim In-die-Pedale-Treten bis zu 45 (!) km/h schnell, gelten damit als Kleinkrafträder und setzen Helmnutzung, Mofa-Prüfbescheinigung und ein Versicherungskennzeichen voraus.

Bei E-Bikes wiederum, bei denen man nicht selbst treten muss, kommt es auf die Leistung und die Geschwindigkeit an: Werden 500 Watt und 20 km/h überschritten, sind Helm und Führerschein Pflicht. Diese dritte Gruppe ist beispielsweise das ideale Fortbewegungsmittel für Pendler. Allen Modellen ist gemein, dass die Akkutechnik nicht mehr klobig daherkommt, sondern sich dezent ins Designkonzept integriert.

Auswahlkriterien vor dem Kauf

Wie immer sollte die erste Frage sein, wofür man das Elektrorad einsetzen möchte, welche Länge die üblichen Wege haben und wie viele Kilometer man jährlich ungefähr sammeln wird. Daraus ergibt sich die Kapazität des Akkus – wobei ein Ersatzakku als Zusatzkauf durchaus Sinn macht; diese Extrakosten sollten also gleich einkalkuliert werden.

Das Gewicht ist auch ein Aspekt: Wer sein Elektrorad immer wieder schleppen muss, etwa in den Keller oder im Urlaub regelmäßig auf bzw. vom Radträger des Wohnmobils, sollte lieber ein leichteres Modell ins Auge fassen. Zur Gewichtsfrage gehört auch die Trag- und Zugfähigkeit des Elektrorades, damit auch mal ein ordentlicher Einkauf transportiert oder ein Fahrradanhänger gezogen werden kann.

Ebenso wichtig sind die Fragen nach der Art der Wege (nur normale Straßen oder auch mal unebenes Gelände) und nach dem Typ des Rades (eher sportlich oder lieber komfortabel mit angenehmer Sitzposition und tiefem Einstieg). In unserem praktischen Kaufberater haben wir weitere wichtige Informationen und wertvolle Tipps zusammengestellt.

Vier Beispiele für empfehlenswerte E-Bikes

© Fischer / Das Modell City ECU 1401-R1.Mit dem City ECU 1401-R1 der Firma Fischer lassen sich auch schwierige Strecken erklimmen: Bei steilen Abschnitten kann die Motorunterstützungsstufe erhöht werden, um die Anstrengung zu verringern. Für die Extraportion Sicherheit sorgen zwei V-Bremsen und eine Rücktrittbremse. Das Display zeigt die Unterstützungsstufen, den Ladezustand und die Reichweite an. Für eine gesunde Sitzposition sorgt der verstellbare Lenker, die ergonomischen Griffe bieten angenehmen Halt, und die 7-Gang-Nabenschaltung gilt als besonders wartungsarm. Highlight des 1111 Euro teuren Fischer-Flitzers ist der 36 Volt starke Frontmotor, der von einem ebenso starken Gepäckträger-Akku (522 Wh) mit Strom versorgt wird. Der Hersteller gibt eine theoretische Reichweite von bis zu 140 km an.

© Fischer / Das Modell Proline EM 1614-R1.Nur geringfügig teurer (1249 Euro) ist das elektrische Mountainbike Fischer Proline EM 1614-R1, mit dem man sich problemlos ins Gelände trauen kann, aber auch auf normale Straßen, denn ein Beleuchtungs-Set liegt bei. Hier sorgt ein 48 Volt starker Hinterradmotor für die optimale Kraftübertragung und Leistung – bis 25 km/h und 140 km (Akku: 504 Wh). Weitere Highlights: hydraulische Scheibenbremsen, besonders stabiler Rahmen, Federgabel mit einstellbarer Federhärte, 24-Gang-Kettenschaltung von Shimano.

© Fischer / Das Display zeigt alle wichtigen Daten an.

Während der Fahrt informiert das beleuchtete Steuerungsdisplay über alle wichtigen Daten, etwa die Akku-Reichweite, Geschwindigkeit, gefahrene Höchstgeschwindigkeit oder die gewählte Unterstützungsstufe. Über einen USB-Anschluss lässt sich bei der Fahrt auch gleich das Smartphone aufladen.

© Prophete / Das Modell Navigator Urban.Wie gemacht fürs Stadtleben ist das elektrische Citybike „Navigator Urban“ der Firma Prophete – hier wurde der Antrieb im Rahmen integriert. Der 36-Volt-Mittelmotor ist besonders leise, der 374-Wh-Akku bringt einen bis zu 100 km weit, die hydraulischen Scheibenbremsen wiederum bringen das E-Bike bei Bedarf schnell zum Stehen. Blitzschnell lassen sich acht Gänge über die Shimano-Kettenschaltung und fünf Unterstützungsstufen über ein Display wählen.

© Prophete / Das Modell Navigator Caravan.Eine andere Variante des Prophete Navigator ist das Modell „Caravan“, das sich als sehr kompakt und vergleichsweise leicht erweist. Damit ist es das ideale Begleitfahrzeug für Wohnwagen- und Wohnmobil-Urlauber. Die Daten sind ähnlich denen des Urban, nur dass eine 7-Gang-Shimano-Schaltung, hydraulische Magura-Felgenbremsen sowie eine Rücktrittbremse zum Einsatz kommen.

Fazit

2017 könnte das Jahr der E-Bikes werden – und das, nachdem schon 2016 vom Zweirad-Industrie-Verband ZIV ein neuer Verkaufsrekord gemeldet wurde. Ein Ende ist erst einmal nicht abzusehen, das Potenzial weiter groß: Laut dem Statistikportal Statista.com besagt eine aktuelle Umfrage, dass sich 53 Prozent der befragten Männer und sogar 61 Prozent der Frauen vorstellen könnten, ein E-Bike zu kaufen. Umso wichtiger ist es für Einsteiger, sich im Fachhandel Rat von Experten einzuholen, damit man an der nicht unerheblichen Investition eine lange Freude hat.

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