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Rasierer 2.0

Eine haarige Angelegenheit: Der Bart muss App

Auch wenn der Bart wieder in Mode ist, bleibt Rasieren eine lästige Pflicht. Schön, dass im smarten Bad das männliche Prozedere optimiert wird

Auch bei einer Bartrasur hilft smarte Technik.

iStock.com/Pinkypills

Das Smartphone erobert das Badezimmer. Der Trend ist nicht unbedingt neu: Schon länger bietet Oral B elektrische Zahnbürsten an, die sich via Bluetooth mit dem iPhone oder einem Android-Gerät verbinden lassen. Der Erfolg dieser Innovation war enorm – kein Wunder also, dass sich die Industrie überlegt hat, was im Bad noch smart gemacht werden könnte. Und so kam es, dass nun auch der Rasierer intelligent daherkommt: Ab sofort ist der Rasierer im Internet vernetzt und wird teilweise sogar mit Lasertechnik angeboten.

Gillette bringt die Rasierklinge per Knopfdruck

Das A und O einer guten Rasur sind scharfe Klingen. Das betrifft elektrische Rasierer, aber vor allem auch Nassrasierer. Nicht selten vergisst man aber immer wieder, neue Klingen einzukaufen, so dass es nicht unüblich ist, dass man sich tagelang mit derselben, stumpfen Klinge rasiert. Eine Kooperation des Rasiererherstellers Gillette mit der Telekom soll dieses Problem an der Wurzel packen, indem die Klingenbestellung direkt im Bad erfolgt. Und das ganz ohne Notebook, sondern per Knopfdruck: Die sogenannte Gillette Box ist eine Halterung für Nassrasierer, die mit einer SIM-Karte ausgestattet wird. Geht es mit der Leistung der Klinge dem Ende entgegen, drückt man einfach einen in der Halterung integrierten Knopf. Über die SIM-Karte wird dann direkt ein neues Messerset geordert, ohne dass man einen Drogeriemarkt aufsuchen muss. Komfortabler geht es kaum. Derzeit ist die Gillette Box aber noch ein Modellversuch.

Shave-Lab: die Klinge im Abo

Nahezu sämtliche Dinge des täglichen Lebens, die regelmäßig gebraucht werden, kann man abonnieren. Wieso also keine Rasierklingen? Abhängig vom Bartwuchs ist der Bedarf schließlich schnell auszumachen. Es gibt also wenig Grund, an der Kasse des Supermarktes anzustehen, wenn man die frischen Klingen auch aus dem Postkasten fischen kann. Diesen Service bietet der Rasiererhersteller Shave-Lab an. Neben einem umfangreichen Repertoire an Rasier-Accessoires und Pflegeprodukten kann man dort das Rasierklingen-Abo abschließen. Je nach Rasurtyp lässt sich eine bestimmte Menge von Klingen ordern. Shave-Lab ist übrigens emanzipiert, denn das Klingen-Abo bedient sowohl Männer als auch Frauen.

Per App zur perfekten Rasur

In diesen Tagen, wo der Bart wieder in ist, gibt es viele Neulinge, die sich über Gesichtsbehaarung und Bartpflege informieren wollen. Wer keinen bärtigen Hipster als Freund und Berater hat, aber ein iPhone oder Android-Smartphone sein Eigen nennt, kann zur App „Grooming: Rasiere & Style“ greifen. Über die Kamera des Smartphones wird ein Selfie erstellt, in das sich anschließend sämtliche gängigen Bartformen vom Spitz- bis zum Vollbart montieren lassen. Außerdem bietet die App Pflegehinweise und Rasiertipps.

Skarp zeigt die neue Form des Rasierens

Das Unternehmen Skarp schickt sich an, die Jahrhunderte alte Technik des Rasierens gänzlich zu revolutionieren. Wird der Skarp-Rasierer Realität, wird die Klinge durch einen Laser ersetzt, der die Gesichtsbehaarung besonders schonend abtrennt. Verletzungen und eingewachsene Barthaare sollten so für immer der Vergangenheit angehören. Das Projekt wurde per Crowdfunding finanziert und befindet sich nun in der weiteren Entwicklung. Es dürfte also nicht mehr lange dauern, bis der Laser-Rasierer auf den Markt kommen wird. Einen Laser, der nicht schneidet findet man jetzt schon in einigen Produkten, zum Beispiel im PHILIPS BT9290/32 StyleXpert Pro für rund 80 Euro. Dieser Bartschneider gibt mit Hilfe eines Lasers, der auf die Haut projiziert wird, eine präzise Schneiderichtung für ein perfektes Ergebnis vor.

Fazit

So alltäglich der Griff zum Rasierer sein mag, so spannend sich auch die Innovationen, die sich Unternehmen rund um die Rasur ausdenken. Die Vielfalt ist enorm, es wird also jedem etwas geboten. Man darf gespannt sein, was das Badezimmer der Zukunft noch bringen wird.

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