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Fiebermessen ohne Hautkontakt

Mit ThermoDock und Flo kommt man nur in die Nähe der Haut und die Geräte zeigen die korrekte Temperatur an.

© Monkey Business / Fotolia.com

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Das Kind hat Fieber – für viele Eltern ist das fast noch schlimmer als für das Kind selbst. Man leidet mit dem Nachwuchs, ist oft unsicher, ob es nur ein harmloses Fieber ist oder ob man sich mehr Sorgen machen muss. Und dann sind da oft noch die altmodischen Fieberthermometer, mit denen man sein Kind unnötig stresst, weil man es ihm in den Mund, den Popo oder unter die Achsel stecken muss. Bewegen darf sich das Kind dabei nicht – und gerade in solchen Momenten will es sich umso mehr bewegen. Dem wird nun Abhilfe geschaffen – und zwar mit smarten Infrarot-Thermometern, die nicht einmal Hautkontakt zum Temperaturmessen benötigen. 

Medisana ThermoDock – Fierberthermometer für Apple-Fans

Das Infrarot-Thermometer ThermoDock vom Hersteller Medisana wird als Aufsatz für das iPhone (ab Modell 3G), das iPad (alle) oder den iPod touch (ab 2. Generation) verwendet, um die Temperatur zu messen. Die Handhabung gestaltet sich recht einfach: Zunächst muss der Nutzer die entsprechende App auf sein mobiles Gerät laden und anschließend das ThermoDock mit dem Smartphone oder einem anderen Apple-Gerät verbinden. Dann folgt der angenehme Teil des Fiebermessens – sowohl für Kind als auch für Mama – ThermoDock wird im Abstand von etwa fünf Zentimetern mit der Linse zur Stirn gerichtet.

©Medisana \ Fiebermessen ohne Stress: ThermoDock von Medisana erkennt die Temperatur dank Infrarot.

Um das Temperaturmessen zu starten, genügt ein Fingertipp auf das Display. Wenn sich das Gerät durch einen Ton bemerkbar macht, war die Messung erfolgreich und das Ergebnis kann auf dem Bildschirm abgelesen werden. Angenehm ist diese Form des Fiebermessens deshalb, weil das Kind nicht mit Gegenständen drangsaliert wird, die ihm Unbehagen verursachen können, sondern kein Hautkontakt bestehen muss. ThermoDock eignet sich übrigens nicht nur gut für Kinder, sondern auch für Erwachsene.

Die gemessenen Daten können dank der App gespeichert und um zusätzliche Informationen durch den Nutzer ergänzt werden. Je nach Wunsch ist es möglich, sich Tagebücher, Statistiken und Monatsberichte anzeigenzulassen, damit man stets über seine Gesundheit im Bilde ist. Wenn ThermoDock als Familienthermometer fungiert, lassen sich verschiedene Nutzerprofile einrichten. Der Datenaustausch kann per E-Mail erfolgen.

 

Mit etwa 40 Euro hält liegt das Medisana ThermoDock mit anderen Thermometern in etwa gleichauf. Leider ist das Thermometer nur in Verbindung mit einem mobilen Gerät nutzbar – und dann auch nur mit bestimmten Apple-Produkten, was die Flexibilität doch ziemlich einschränkt. 

Flo – von einem Vater entworfen

Der Hersteller Zeraph hat ein modernes, durchdesigntes Infrarot-Thermometer entworfen, das Temperaturen misst und die Daten digital zur Verfügung stellt. Der Erfinder des praktischen Infrarot-Thermometers, Eddie Cheung, ist selbst Papa und gestaltete Flo, das Thermometer, so, dass es für Eltern und Kinder einfach zu handhaben ist – auch in angespannten Situationen, in denen es schon mal hektisch zugehen kann.

©Flo / Die Daten, die Flo misst, lassen sich auf das mobile Gerät übertragen, speichern und auswerten.

Das Flo funktioniert autark, muss also nicht mit einem mobilen Gerät in Verbindung gebracht werden. Dazu hält man das Thermometer einfach im Abstand von etwa einem Zentimeter an die Stirn, drückt auf einen Knopf und lässt sich dann vom Gerät die genaue, gemessene Temperatur entweder vorlesen oder per Farb-LED anzeigen, ob Fieber vorliegt oder nicht. Dazu verfügt Flo über drei LEDs, die signalisieren, ob die Körpertemperatur unter 35,5 Grad, zwischen 36,5 und 37,5 Grad oder über 37,5 Grad liegt. Oftmals reicht es ja bereits aus, zu wissen, ob das Kind Fieber hat oder nicht.

Aber warum verzichten, wenn man Flo auch smart nutzen kann? Mittels App, die es sowohl für iOS- (ab Version 9) als auch für Android- (ab Version 4.4) Geräte gibt, lassen sich die gemessenen Daten einfach auf das mobile Gerät übertragen, dort speichern und auswerten. Flo funktioniert übrigens auch mit der Apple Watch. Während des Messens muss dafür einfach nur die Bluetooth-Funktion des Smartphones, Tablets oder der Uhr aktiviert sein und schon überträgt Flo die Temperatur automatisch. Der Temperaturverlauf lässt sich visuell darstellen oder zusammen mit Bildern auf einem Zeitstrahl festhalten, wobei es Flo ermöglicht, die Fotos zu taggen, also mit Zeit, Text und Ortsangabe zu versehen. Diese Angaben sind nicht nur nützlich zur eigenen Dokumentation, sondern können auch mit anderen geteilt werden – etwa, wenn ein Familienmitglied in der Arbeit oder auf Reisen ist, das auch über den Gesundheitszustand des Nachwuchses informiert werden soll. Den Arzt seines Vertrauens könnte man ebenfalls mit einbeziehen und ihm die Daten digital zukommen lassen. Außerdem erlaubt Flo das Anlegen von verschiedenen Profilen, sodass die Gesundheit der gesamten Familie erfasst werden kann. 

Für Frauen mit Kinderwunsch eignet sich Flo ebenfalls. Mit dem Thermometer einfach die morgendliche Temperatur messen und schon weiß frau, ob der Eisprung kurz vor der Tür steht. Ist das Kind schon da, ist Flo recht hilfreich im Alltag. Mit ihm lässt auch die Temperatur von Flüssigkeiten messen – etwa von Milch oder Badewasser, damit es dem Kleinen nicht zu heiß oder zu kalt ist. Der Nachteil von Flo ist: Es ist noch nicht auf dem deutschen Markt erhältlich, da die Kickstarter-Kampagne erst am 10. März 2016 (Stand: März 2016) zu Ende war. Wer aber schon jetzt ein Flo bestellen will, kann das für rund 40 US-Dollar (etwa 36 Euro) auf der Website von Zeraph bewerkstelligen.

Fazit

Smarte Thermometer gibt es zuhauf. Interessant sind diejenigen, die ohne Körperkontakt auskommen, weil sie einfach hygienischer arbeiten – wie etwa das Flo oder das ThermoDock. Wobei letzteres auf Grund baulicher Eigenheiten etwas im Nachteil gegenüber dem über Kickstarter finanzierten Produkt ist. Für Eltern und Kinder brechen mit der neuen Generation der Fieberthermometer entspanntere Zeiten in Sachen Temperaturmessen an.

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