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Title: Gesundheit & Fitness
Wearables

Fitter und gesünder mit den richtigen Gadgets

Technik kann träge machen, aber auch fitter und gesünder. Speziell Wearables, also am Körper getragene Gadgets, motivieren zu einem aktivieren Leben. Unser Wegweiser für Wearables gibt Orientierung rund um Smartwatches, Fitnesstracker & Co.

©iStock.com/praetorianphoto

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Wearables, also Technik, die man direkt am Körper trägt, liegt voll im Trend. Die Marktforscher von IDC haben 2018 über 172 Millionen verkaufte Geräte gezählt, ein Wachstum von über 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gut ist das deswegen, weil Smartwatches, Fitnesstracker, Sportuhren und anderes Zubehör aus dem Wearable-Bereich Fitness und Gesundheit verbessern helfen. Doch der Markt wird zunehmend unübersichtlicher, weil immer mehr Hersteller mitmischen und die Geräte verschiedenste Funktionen kombinieren. Der Wegweiser Wearables gibt Orientierung und stellt die besten Gadgets vor.

©Apple/ Die Apple Watch ist das derzeit erfolgreichste Wearable.

Wichtigste Merkmale von Wearables

Unter Wearables versteht man "tragbare" Technik, wobei damit weder Notebook noch Smartphone gemeint ist. Doch so weit weg vom Smartphone ist man nicht bei den Wearables, denn die verbaute Technik ist ähnlich. Es kommen in den Geräten Mini-Computer samt Sensoren zum Einsatz und in den meisten Fällen spielt dann doch auch eine Smartphone-App mit rein, und wenn es nur zur Konfiguration des Wearables ist. Doch mit technischen Feinheiten sollte man sich nicht zu lange aufhalten, der Knackpunkt bei Wearables ist das Tragen der Technik direkt am Körper, wie etwa bei einer Smartwach. Für viele Menschen ist die Apple Watch auch das Paradebeispiel für ein Wearable und Apple ist damit auch die Nummer 1 unter den Herstellern. Überhaupt macht Technik am Handgelenk einen großen Teil der Wearables aus. Neben den Smartwatches sind auch Fitnesstracker und moderne Sportuhren den Wearables zuzuordnen.

©Bose/ Jenseits des Handgelenks tut sich gerade viel bei Wearables für die Ohren.

Wearables für Augen und Ohren

Man sollte sich auch deshalb nicht zu lange mit der Definition von Wearables aufhalten, weil ständig neue Geräte auf den Markt kommen, die das Gebiet erweitern. Neben den Wearables am Handgelenk streben derzeit vor allem Wearables fürs Ohr nach vorne. Dabei geht es aber nicht um Standardkopfhörer, sondern um smarte Gadgets, die zum Beispiel mit Sprachassistenten arbeiten. Beispiele dafür sind Apple AirPods, Google Pixel Buds oder Bose QC35 II. Auch Daten- oder VR-Brillen fallen in die Kategorie Wearables, auch wenn sie nicht primär das Thema Fitness auf dem Plan haben.

©Apple/ Auch die Apple Watch setzt auf Fitness und Gesundheit als Verkaufsargumente.

Wegweiser Smartwatches

Smartwaches sind noch nicht so erfolgreich wie Smartphones. Doch eine Parallele gibt es doch zwischen den beiden Geräteklassen: Apple zeigt der Konkurrenz wie es geht. Vor allem iPhone-Nutzer, die sich für eine Smartwatch interessieren, kommen an der Apple Watch nur schwer vorbei. Die Modellauswahl ist groß, es gibt zahlreiche Armbänder und Sondermodelle. Derzeit ist die Apple Watch Series 4 aktuell, Apple hat aber auch die Vorgänger-Generation Series 3 noch etwas günstiger im Angebot. Die aktuellen Apple Watch Modelle arbeiten als verlängerter Arm des iPhones sowie als Gesundheitsmonitor und Trainingspartner. Die Übergänge zu Fitnesstrackern und Sportuhren sind fließend, denn auch Smartwatches setzen stark auf Sport, Fitness und Gesundheit und zeichnen Aktivitäten über den ganzen Tag auf. Zur Einordnung: Smartwatches sind den anderen Wearables beim Zusammenspiel mit Smartphones überlegen, können Anrufe annehmen, Nachrichten anzeigen und vieles mehr; unter dem Strich kann man damit also immer öfter sein Smartphone in der Tasche lassen. Grundsätzlich hat Apple zwei Gehäusegrößen (40 und 44mm) am Start und bietet Modelle mit GPS sowie mit GPS und eigenständiger Datenanbindung (GPS + Cellular) an. Der größte Pferdefuß an der Apple Watch ist aber, dass man als Nutzer eines Android-Smartphones außen vor bleibt. Doch es gibt auch andere gute Smartwatches.

©Samsung/ Für Android-Nutzer hat Samsung passende Smartwatches.

Samsung Galaxy Watch Active

Wo Apple ist, ist auch Samsung nicht weit und mit der Samsung Galaxy Watch Active gibt es auch einen Trainingspartner für Nutzer von Android-Smartphones. Clever ist die Galaxy Watch Active auf jeden Fall, erkennt sie doch die Sportart automatisch und erfasst auch gleich die Pausen ohne Zutun des Trägers. Sie zeigt nicht nur die sportliche Leistung an, sondern berechnet Regenerationszeiten und analysiert den Schlaf. Versteht sich von selbst, dass die wichtigsten Smartphone-Funktionen wie Textnachrichten oder Anrufe mit der Samsung Galaxy Watch Active gekoppelt sind.

©Fitbit/ Fitbit-Geräte kommen aus der Fitness-Ecke und lernen smarte Funktionen dazu.

Fitbit Versa

Apple und Samsung sind gute Beispiele für Technikfirmen, die mit ihren Smartwatches in den Fitnessbereich vorgedrungen sind. Aus der anderen Richtung kommt beispielsweise Fitbit Versa. Dabei handelt es sich nämlich um eine Fitnessuhr, die über die Integration von smarten Funktionen eine komplette Smartwatch ist. Sie trackt Schritte, Schlaf, misst die Herzfrequenz und ist wasserabweisend. Die zugehörige App gibt es für Android und iOS. Nutzer können sich damit nicht nur über die eigene Fitness informieren, sondern sich auch Ziele setzen und motivieren lassen.

©Garmin/ Es muss nicht immer eine teure Smartwatch sein, Fitnesstracker sind spezialisierter und günstiger.

Wegweiser Fitnesstracker

Wie der Name schon vermuten lässt, steht bei einem Fitnesstracker das Thema Sport noch stärker im Vordergrund als bei einer Smartwatch. Zwar bieten Smartwatches auch Fitnesstracking an, Apple Watch & Co. sind aber in der Regel teurer als reine Tracker und auch noch ein Stück weit mehr Lifestyle-Gerät. Fitnesstracker dagegen sind eher günstige Geräte, die man rund um die Uhr tragen kann. Sie helfen bei Training, Erholung und bieten oft auch eine Schlafanalyse. Das Huawei Band 3 Pro beispielsweise ist überaus kompakt gebaut, bringt trotzdem tolle Technik mit und sieht auch noch schick aus. Per GPS kann man Laufstrecken genau messen, das AMOLED-Display zeigt sämtliche Daten knackscharf an und die Schlafanalyse ist gut gelungen. Eine Alternative dazu ist das Fitbit Charge 3. Es kommt im wasserfesten Gehäuse und mit mehrtägiger Akkulaufzeit. Auch das Fitbit bietet Trainingsbegleitung, Schlafanalyse und arbeitet als Motivator. Garmin schickt bei den Fitnesstrackern das Modell Vivosport ins Rennen. Es bietet eingebautes GPS und Herzfrequenzmessung am Handgelenk. Über den Tracking-Modus werden über den ganzen Tag die Stress-Level gemessen. Darauf reagiert der Fitnesstracker mit entsprechenden Erholungsempfehlungen.

©Polar/ Sportuhren machen ihrem Namen alle Ehre und stellen Trainingsfunktionen in den Vordergrund.

Wegweiser Sportuhren

Sportuhren gibt es gefühlt schon ewig, früher verstand man darunter einfache Stoppuhren mit Digitalanzeige. Doch dann kam die Integration von GPS und plötzlich war es möglich, die beim Laufen zurückgelegte Strecke anzuzeigen und nebenbei auch noch die aktuelle Geschwindigkeit zu messen. Moderne GPS-Sportuhren haben mit den alten Stoppuhren nicht mehr viel gemeinsam, die Zeit nehmen können sie trotzdem noch. Im Unterschied zu den Fitnesstrackern können die Sportuhren nicht nur Fitness, sondern sind Trainer am Handgelenk, die ausgefeilteste Workouts wie Intervall-Training steuern. Aber auch Sportuhren haben eingebaute Fitnesstracking-Funktionen und können beispielsweise den Schlaf überwachen und Schritte zählen. Auch aus dem Smartwatch-Lager borgen sie sich Funktionen und können begrenzt auch mit dem Smartphone interagieren. Doch als Unterscheidung kann man sich merken: Sportuhren sind noch stärker auf Trainingssteuerung ausgerichtet. Beispiele hierfür sind die Multisportuhr Garmin Fenix 5, Polar Vantage V mit besonders akkurater Pulsmessung oder die Suunto Spartan Trainer.

©Beurer/ Wer keine große Sportkarriere plant, greift am besten zu einfachen Fitnesstrackern.

Wegweiser Gesundheits-Wearables

Wer sich mal ein Werbevideo zur Apple Watch angesehen hat, kann leicht den Eindruck kriegen, dass man durch eine Smartwatch zum Profisportler wird. Das dürfte zwar nicht einfach so passieren, aber grundsätzlich sind die Möglichkeiten zur Trainingssteuerung durch Smartwatches, Sportuhren und Fitnesstracker so groß wie nie. Doch man muss es auch nicht übertreiben. Auch wer weder große Trainingsziele noch Wettkampfambitionen hat, kann von Wearables profitieren. Um es klar zu sagen, auch wer einfach gesundheitsbewusster leben will, kann das mit jeder Smartwatch und auch mit teuren Sportuhren tun. Doch wenn weder die smarte Komponente noch die sportlichen Funktionen genutzt werden, ist das schlicht rausgeworfenes Geld. Das passende Gerät sollte für Gesundheitsbewusste nicht zu viele Funktionen bieten und außerdem günstig sein. Hier kommen einfache Fitnesstracker wie Beurer 676.40 AS 80, Denver BFH-16 oder Swisstone SW 600 ins Spiel, die sich auf die grundlegenden Funktionen Schrittzähler, Kalorienverbrauch und eine passende App für den Gesundheitsüberblick konzentrieren.

©Google/ Die Pixel Buds zapfen Google Assistant für die Echtzeitübersetzung an.

Wegweiser Kopfhörer

Kopfhörer gibt es in vielen Ausprägungen. Damit ein echtes Wearable daraus wird, sollten die Kopfhörer aber zumindest erweiterte Fähigkeiten haben und etwa Sprachassistenten auf den Plan rufen können. Die Apple AirPods sind ein gutes Beispiel dafür. Sie rufen Siri auf den Plan und bieten umfangreiche Funktionen über die verbauten Sensoren. So erkennen die Kopfhörer selbständig, wenn sie sich im Ohr des Nutzers befinden. Aber auch die Google Pixel Buds bieten nette Extras. Sie ziehen den Google Assistant auf und können mit ihm als Echtzeitübersetzer arbeiten. Doch nicht nur Apple und Google sind bei Wearables für die Ohren aktiv, auch Bose hat mit den QC35 II den Google Assistant jederzeit parat.

©HTC/ VR-Brillen stehen für eine komplett neue Art des Gamings.

Wegweiser VR-Brillen

Auch VR-Brillen zählen zu den Wearables und sie sprechen derzeit vor allem Gamer an. Die HTC Vive ist dafür ein perfektes Beispiel: Statt wie bei klassischen PC- oder Konsolenspielen von außen auf das Spiel zu blicken, ist man mit der HTC Vive mitten im Geschehen. Man kann sich in der Spielezone frei bewegen, wobei 32 Headset-Sensoren dafür sorgen, dass dies auch im Spiel ankommt. Wer eine neue Art des Gamings erleben möchte und ohnehin schon einen potenten Spiele-PC besitzt, sollte die HTC Vive unbedingt ausprobieren. Wem das noch zu teuer ist, der kann mit einem Headset für Smartphones zumindest ein bisschen VR-Luft schnuppern. Brillenhalterungen wie die 4SMARTS VR Spectator Sound oder die Cellular Line Zion kosten klar unter 50 Euro und nehmen ein Smartphone auf, das über spezielle VR-Apps erste Schritte in der virtuellen Realität erlaubt.

Zukunft der Wearables

Trotz millionenfacher Verkäufe sind Wearables eine vergleichsweise junge Technik, die durch Neuheiten in verschiedenste Richtungen wachsen wird. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass Smartwatches oder Fitnesstracker immer mehr Funktionen von Smartphones übernehmen werden und auch deren eingebaute Technik erben. In ein paar Jahren wird es sicher eher die Ausnahme sein, wenn ein Wearable nicht eigenständig online gehen kann. Außerdem werden die klassischen Wearable-Kategorien, wie man sie heute kennt, durch neue ergänzt. Hier ist noch viel Pionierarbeit zu leisten und es klappt auch nicht immer alles so, wie es sich die Forscher wünschen. Google musste zum Beispiel die Entwicklung einer Kontaktlinse, die den Blutzuckerspiegel misst, einstellen. Trotzdem könnten Kontaktlinsen oder zumindest Datenbrillen als erweitertes Display genutzt werden. Vor allem der Bereich "Mixed Reality", bei dem die Wirklichkeit mit VR-Elementen angereichert wird, ist spannend. Was sicher auch kommen dürfte, ist mehr intelligente Kleidung, also beispielsweise Sport-Shirts mit Bewegungssensoren oder Socken die Werte wie Bodenkontaktzeit und Schrittfrequenz von Sportlern messen.

© iStock.com/AndreyPopov / Ob für Sportler, Gewundheitsbewusste oder Lifestyle-Fans: Wearables gibt es für jedes Interessensgebiet.

Fazit

Wearables verkaufen sich wie geschnittenes Brot und das wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Dementsprechend unübersichtlich wird der Markt. Smartwatches arbeiten dabei als Verlängerung des Smartphones. Sie sind Lifestyle-Produkt und Fitnesskompanion in einem. Fitnesstracker sind verwandt, aber bieten weniger smarte Optionen, sind kleiner und stärker auf Fitness konzentriert. Das merkt man auch im Preis. Sportuhren zäumen das Pferd von der anderen Seite her auf, sie kommen aus den Trainingsbereich und erben auch immer mehr smarte Funktionen. Sie sind eher für ehrgeizigere Sportler gedacht, die die umfangreichen Trainingsfunktionen nutzen. Gesundheitsbewusste können grundsätzlich zu Smartwatch, Fitnesstracker und Sportuhr greifen, werden aber die Möglichkeiten kaum ausnutzen. Ein günstiger Fitnesstracker mit den Grundfunktionen Aktivitätstracking, Kalorienzähler und Schlafanalyse ist dann passender. Interessant dürfte die Entwicklung auch bei Wearables jenseits des Handgelenks werden. Smarte Kopfhörer sind an Sprachassistenten wie Siri oder Google Assistant gekoppelt und bringen auch zahlreiche Sensoren mit. Eines ist sicher, die Wearables haben eine rosige Zukunft vor sich.

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