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Sauerstoffüberwachung

Foobot lässt geplagte Allergiker endlich aufatmen

Luft kann krankmachende Schadstoffe enthalten. Foobot soll für ein gesünderes Raumklima sorgen.

Foobot in einem Wohnraum

© Foobot

Die meiste Zeit verbringt der Mensch in geschlossenen Räumen – und dies darüber hinaus bei geschlossenen Fenstern und Türen. Aus diesem Grund mangelt es oft an frischer Luft, was Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. So führt „schlechte“ Luft zu Allergien, verursacht Kopf- und Halsschmerzen oder ist für Schlaf- und Konzentrationsprobleme verantwortlich. Dazu kommt, dass immer mehr Deutsche empfindlich auf Pollen und andere Partikel reagieren, die sich in der Luft befinden. Diese Gruppe sollte Allergenen tunlichst aus dem Weg gehen – auch in den eigenen vier Wänden. Dies wird angesichts moderner, erstklassig gedämpfter Häuser nicht unbedingt leichter. Sie verursachen zwar geringere Energiekosten, steigern jedoch die Gefahr von Schimmelbefall. Dessen Sporen belasten die Raumluft ebenfalls erheblich und gelten als Auslöser von schlimmen Krankheiten. Abhilfe für alle beschriebenen Szenarien verspricht Foobot: Das smarte Gerät für rund 200 Euro soll rund um die Uhr die Luftqualität analysieren und bei schlechten Werten Alarm schlagen.

Mini-Gadget will Labor ersetzen

Laut Herstellerangaben ersetzt das kleine, schicke Gerät einen ausgebildeten Analysetechniker samt Labor. Es misst die Konzentration von umherschwirrenden, allergieauslösenden Partikeln und Schadstoffen sowie die Staubkonzentration. Die gewonnenen Daten schickt es dann an die dazugehörige Smartphone-App (ab iOS 7 und Android 4). Der Nutzer erfährt darüber hinaus den Sauerstoffgehalt der Raumluft und die Schwankungen der Luftfeuchtigkeit. Erweist sich ein gemessener Wert als schlecht, liefert die App zudem Tipps zu Maßnahmen, die schnelle Abhilfe versprechen. Die aktuelle Luftqualität lässt sich auch an der Farbe der Gehäuse-LED ablesen: Blau steht für einwandfrei, verschiedene Orange-Stufen signalisieren, dass etwas nicht stimmt.

Dazu soll Foobot ständig dazu lernen und auf die Eigenheiten seines Eigentümers eingehen können. Wer etwa regelmäßig morgens Speck mit Eiern brät, während sich Frau und Tochter gleichzeitig mit Haarspray und Nagellack aufhübschen, wird von Foobot darüber aufgeklärt, welche Belastungen diese Tätigkeiten erzeugen – und was hilft, damit es nicht dazu kommt.

Vollgestopft mit Sensoren

Das lediglich 17 x 7,7 cm große und rund 450 Gramm schwere Gerät hat dazu eine Vielzahl von Sensoren an Bord, die permanent verschiedene Stoffe in der Luft messen. Im Detail:

Foobot

Kohlendioxid (CO₂): Kohlendioxid ist ein farbloses Gas, das bei allen Verbrennungs- und Atmungsvorgängen in der Umwelt entsteht. Die Substanz selbst ist in den in der Raumluft üblichen Konzentrationen völlig ungefährlich. CO₂ gilt aber als Indikator für die Qualität der Innenraumluft: Je höher der CO₂-Wert, desto höher die Anzahl an Keimen. Eine zu hohe Konzentration kann demnach zu Schläfrigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel führen.

Kohlenmonoxid (CO): Kohlenmonoxid, ebenso unsichtbar, entsteht bei der unvollständigen Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen, aber auch durch Zigarettenrauch. In höheren Konzentrationen wirkt CO als starkes Atemgift.

Feinstaub (PM): Feinstaub entsteht etwa durch Abgase im Straßenverkehr und von Heizungen. Er kann in die Nase, Lunge und in den Blutkreislauf gelangen und hier Krankheiten wie Schleimhautreizungen, Asthma und Entzündungen auslösen.

Flüchtige organische Verbindungen (VOC): Flüchtige organische Verbindungen kommen ebenfalls in der Natur vor, sind aber mitunter auch in Gebrauchsgegenständen wie Möbeln, Böden und Baumaterialien enthalten. Hohe Konzentrationen erzeugen oft Reizungen und andere Symptome, die sich nicht unmittelbar einer Krankheit zuordnen lassen.

Temperatur & Luftfeuchtigkeit: Das Raumklima ist nicht fürs Wohlbefinden wichtig, sondern hat auch gesundheitliche Auswirkungen. Ein optimales Raumklima ist die Kombination aus idealer Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit.

Fazit

Ein Gerät zu einem bezahlbaren Preis, das so viele Luftsensoren in sich vereint, ist in der Tat etwas ganz Neues. In Deutschland ist Foobot erst seit Kurzem erhältlich, aussagekräftige Tests sind bislang Mangelware. Die Kritik amerikanischer Kunden fällt größtenteils sehr positiv aus. Schlechte Bewertungen ergeben sich in erster Linie durch Probleme mit der App oder defekte Geräte. Wer sich also permanent schlapp fühlt oder andere nicht erklärbare Symptome aufweist, sollte Foobot eine Chance geben – vielleicht liegt’s an schlechter Luft.

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