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Title: Gesundheit & Fitness
Unterschiede & Vorteile im Überblick

Luftreiniger oder Luftbefeuchter?

Luftreiniger und Luftbefeuchter – in diesem Ratgeber gehen wir auf die Unterschiede zwischen den beiden Gerätetypen ein und klären, für welchen Anwendungszweck welche Produkte geeignet sind und wie sie arbeiten.

© iStock.com/yocamon

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Luftbefeuchter: Vorteile und Anwendungsgebiete

Anders als Luftreiniger haben Luftbefeuchter nicht den primären Zweck, die Luft zu reinigen. Die Aufgabe der Luftbefeuchter ist es, die Raumluft zu befeuchten. Die klassische Methode ist, Wasser in einem Behälter zu verdampfen und sie der Raumluft zuzuführen. Manche Geräte verdampfen das Wasser nicht, sondern zerstäuben es unter Einsatz von Ultraschall. Die sogenannten Verdunster hingegen funktionieren wieder anders: Hier befindet sich eine Filtermatte in den Geräten, die mit Wasser befeuchtet wird und diese Feuchtigkeit an die vorüberziehende Raumluft abgibt. 

Geräte, die das Wasser verdampfen oder zerstäuben, können die Raumluft nicht reinigen. Nur Verdunster sind in der Lage, zusätzlich grobe Schmutzpartikel aus der Raumluft zu filtern, da diese auf dem Filtermedium hängen bleiben. Zudem vermindern sie die Gefahr der Verteilung von Bakterien oder Keimen im Raum. Luftbefeuchter, die diese Technik einsetzen, werden auch als Luftwäscher bezeichnet – sie nehmen gewissermaßen eine Zwischenposition zwischen den einfachen Luftbefeuchtern und meist deutlich teureren Luftreinigern ein.

Luftbefeuchter sollten dann gewählt werden, wenn es nur darum geht, die Feuchtigkeit der Raumluft zu erhöhen. Das kann insbesondere in den Wintermonaten bei trockener Heizungsluft sinnvoll sein, um trockene Augen oder trockene Haut zu vermeiden. Preislich sind Luftbefeuchter meist günstiger als Luftwäscher oder Luftreiniger.

© Medisana: Günstig und beliebt: Der Medisana 60067 Luftbefeuchter.

Ein beliebtes und günstiges Modell unter den Verdampfer-Luftbefeuchtern ist der MEDISANA 60067 AH 660. Räume bis zu 30 m2 können mit ihm problemlos befeuchtet werden. Käufer bei MediaMarkt.de vergaben für das Gerät die Bestwertung von 5.0 Sternen.

 © Philips: Der Philips HU 4811 befeuchtet die Luft nicht nur, sondern säubert sie auch von groben Partikeln.

Der Philips HU 4811/10 setzt hingegen auf die Verdunstungstechnik, ist also ein Luftwäscher. Er ist für Räume bis 38 m2 geeignet und hat in Produkttests gute Bewertungen erzielt.

Aber Vorsicht: Zu stark sollte die Raumluft nicht befeuchtet werden, da das die Schimmelpilzbildung begünstigen kann. Empfohlen wird eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent.

Luftreiniger: Vorteile und Anwendungsgebiete

Bei Luftreinigern steht nicht das Befeuchten, sondern das Filtern der Raumluft im Mittelpunkt. Besonders für Allergiker sind diese Geräte hilfreich, da sie Blütenpollen herausfiltern können. Aber auch Feinstaub, Zigarettenrauch, Schimmelsporen oder schädliche chemische Verbindungen können von Luftreinigern „eingefangen“ werden. Zu einem gewissen Grad können Luftreiniger sogar Viren und Bakterien aus der Raumluft entfernen – aber das ersetzt natürlich keine üblichen Schutzmaßnahmen gegen Krankheitserreger.

Der Filterungsprozess bei Luftreinigern mit Filtern geschieht üblicherweise in drei Stufen: Zunächst wird Raumluft über ein Gebläse angesaugt und dann durch eine Kombination aus verschiedenen Filtern geleitet. In der ersten Stufe sorgt ein Vorfilter dafür, dass grobe Partikel wie Fussel aus der Luft entfernt werden. Ein zweiter, feinerer Filter sammelt dann Feinstaub und Pollen. Die dritte Stufe filtert Gerüche und gasförmige Verbindungen. Dafür wird ein Filter aus Aktivkohle genutzt, der Gase von Lösungsmitteln und ähnlichen Stoffen binden kann. Mit dieser Dreifachfilterung kann die Raumluft effizient gereinigt werden. Natürlich sollten die Filter der Luftreiniger in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Die meisten Geräte zeigen inzwischen an, wann ein Austausch nötig ist.

© Philips: Der PHILIPS AC 2887/10 Luftreiniger arbeitet nachts besonders leise.

Der PHILIPS AC 2887/10 Luftreiniger kann die Luft in Räumen bis zu 79 m2 reinigen und verfügt über einen speziellen Nachtmodus, der das Gerät sehr leise arbeiten lässt. Laut Hersteller kann dieser Luftfilter auch kleinste Partikel herausfiltern. Der 2887/10 kann über eine App auf dem Smartphone gesteuert werden.

Einen anderen Ansatz wählen Ionisatoren: Hier werden Ionen an die Umgebungsluft abgegeben, die dazu führen, dass der Staub oder Schadstoffe elektrisch geladen werden und dann mittels einer Metallplatte eigefangen werden können. Ionisatoren werden daher auch als Staubmagneten bezeichnet. Der Vorteil: Es gibt keine Filter, die regelmäßig gewechselt werden müssen und Ionisatoren benötigen weniger Platz.

Ionisatoren können die Raumluft effizient reinigen, allerdings setzen manche dieser Geräte auch Ozon frei. Generell hat Ozon eine erfrischende Wirkung, kann jedoch in Verbindung mit Zigarettenrauch gesundheitsschädliche Aerosole entstehen lassen. Daher sollten insbesondere Raucher auf ein Gerät ohne Ozon zurückgreifen, um dieses Risiko auszuschließen.

© Boneco: Der P50 Luftreiniger von Boneco reinigt die Raumluft durch den Ausstoß von Ionen.

Die Firma BONECO bietet Ionisatoren in verschiedenen Ausführungen an, unter anderem den P50 Luftreiniger für Räume bis 50 m2. Zusätzlich zur Luftreinigung können hier über ein Aromapad auch ätherische Öle in der Raumluft verteilt werden.

Luftreiniger und Luftbefeuchter: Tipps für Kauf und Einsatz

Egal, ob ein Luftbefeuchter oder Luftreiniger verwendet wird: Stellt immer sicher, dass das Gerät für die jeweilige Größe des Raumes konzipiert wurde, in dem es eingesetzt werden soll. In den technischen Merkmalen ist diese Information jeweils vermerkt.

Die beste Wirkung kann das Gerät entfalten, wenn es möglichst zentral im Raum aufgestellt. Bei Luftreinigern kann auch eine Stelle im Raum gewählt werden, an der die Belastung durch Staub oder ähnliches besonders groß ist.

Soll der Luftreiniger oder Luftbefeuchter im Schlafzimmer verwendet werden, werft einen Blick auf die Lautstärkeangabe des Herstellers. Viele Geräte haben inzwischen einen Nacht- oder Flüstermodus, bei dem der Stromverbrauch und auch der Geräuschpegel gesenkt wird. Beim Betrieb im Büro hingegen fällt der Geräuschpegel der Luftreiniger kaum auf.

 

Hinweis: Dieser Artikel beschreibt lediglich die Funktionsweise der Geräte und stellt keinerlei medizinische Beratung dar.

Fazit

Luftbefeuchter und Luftreiniger verfolgen zwei unterschiedliche Ziele: Wer die Raumluft lediglich mit Feuchtigkeit anreichern will, für den sind die meist günstigeren Luftbefeuchter empfehlenswert. Wem dabei auch eine grobe Filterung der Luft wichtig ist, der kann auf Luftbefeuchter mit Verdunstung, auch Luftwäscher genannt, zurückgreifen.

Luftreiniger hingegen filtern die Luft von Schadstoffen, befeuchten diese also nicht. Insbesondere bei Hausstaub und Zigarettenrauchs, aber auch für Allergiker bieten Luftreiniger ein effizientes Mittel, die Raumluft zu reinigen und sowohl von unangenehmen Gerüchen als auch ungewünschten Partikeln zu befreien.

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