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Gut gelaunt?

Pebbles Happiness App misst Stimmungen

Der Fitness-Watch-Hersteller Pebble hat eine experimentelle Stimmungs-App entwickelt: Wie fühlt sich der Nutzer, wie ist es um seine Energie bestellt?

© Screentshot aus Hersteller-Video

© Screentshot aus Hersteller-Video

Die Pebble Smartwatch hat mit dem Software-Update auf Version 3.0 noch einige zusätzliche Möglichkeiten bekommen: eine davon ist die Infrastruktur für einen Stimmungs-Tracker. Hierbei handelt es sich um eine experimentelle App.

Wer mehr über seine Stimmungslage erfahren möchte, lädt sich das Miniprogramm über die Pebble-App auf seine Pebble-Smartwatch. Allerdings wird dazu ein Time-Modell benötigt. Pebble Steel und Pebble Classic sind nicht Happiness App-tauglich.Die Happiness App gibt es für die Pebble Time Fitness-Watch © Pebble

Eine ganze Woche lang soll der Nutzer dann stündlich (außer während der Nachtruhe) sein Befinden in die App eintragen: Die App interessiert dabei nicht nur, ob der Nutzer glücklich, traurig oder sonst wie gelaunt ist, sondern sie fragt auch nach dessen gefühltem Energielevel, nach den Personen, die ihn gerade umgeben, nach seiner Aktivität, seiner Umgebung und anderen Parametern. Mit all diesen Informationen soll dann ein recht umfassendes Bild über Energie- und Gemütszustand des Anwenders geliefert werden. Die Auswertung bekommt er am Ende der Woche per E-Mail geschickt – quasi als Selbstkontrolle und zur Reflexion, wo er künftig seine persönliche Situation noch verbessern könnte, um besser drauf zu sein.

Im Pebble Research Blog gibt es bereits erste Auswertungen der Mitarbeiter-Daten, welche die Happiness App schon genutzt haben. Herausgekommen ist dabei neben anderen Erkenntnissen, dass Menschen, die mit dieser App arbeiten, zum Teil schon ihre Gewohnheiten hin zu einem bewussteren, gesünderen Leben geändert haben. Ein Teilnehmer wurde stündlich unter anderem von der App gefragt, ob er in den vergangenen 60 Minuten Wasser getrunken hätte. Durch die Frage wurde ihm klar, dass er viel zu wenig Wasser zu sich nimmt, und er hat Abhilfe durch regelmäßiges Trinken geschaffen.In Balken- und Kurvendiagrammen erfolgt die Auswertung der persönlichen Daten. © Screenshot aus YouTube-Video

Pebble beteuert, dass die persönlichen Daten nicht an Dritte weitergegeben würden. Die App sei ausschließlich zum Spaß und zur Verbesserung der eigenen Lebensumstände hin zu einem gesünderen und glücklicheren Leben kreiert worden. In anonymisierter Form möchte das Unternehmen die Nutzerdaten jedoch auswerten können. 

Fazit

Pebbles Idee, ein digitales Stimmungsbarometer zu erschaffen, ist interessant. Stellt sich die Frage, ob ähnliche und irgendwann einmal weiterentwickelte Systeme uns bald das Fühlen abnehmen und durch einen Blick auf’s Handgelenk oder Smartphone ersetzen werden. Das steht noch in den Sternen. Für diejenigen, die die App zur Verbesserung und Selbstreflexion ihrer Lebensumstände nutzen wollen, dürfte die Happiness App ein guter Einstieg sein.

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